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DER HIMMLISCHE SPIEGEL

Tanzabend von Hans Henning Paar zu Musik von Pierre Oser inspiriert von Hieronymus Boschs GARTEN DER LÜSTE

Uraufführung
  • Charla Tuncdoruk — ©  Oliver Berg
    Charla Tuncdoruk
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Chiara Bonciani, Matteo Mersi, Leander Veizi, Ensemble — ©  Oliver Berg
    Chiara Bonciani, Matteo Mersi, Leander Veizi, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Fátima López García, Charla Tuncdoruk — ©  Oliver Berg
    Fátima López García, Charla Tuncdoruk
    © Oliver Berg
  • María Bayarri Pérez, Leander Veizi, Ensemble — ©  Oliver Berg
    María Bayarri Pérez, Leander Veizi, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Marie Gibaud, Ensemble — ©  Oliver Berg
    Marie Gibaud, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Kana Mabuchi, Keelan Whitmore — ©  Oliver Berg
    Kana Mabuchi, Keelan Whitmore
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Fátima López García, Adrián Plá Cerdán — ©  Oliver Berg
    Fátima López García, Adrián Plá Cerdán
    © Oliver Berg
  • Kana Mabuchi, Ensemble — ©  Oliver Berg
    Kana Mabuchi, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Kana Mabuchi, Ensemble — ©  Oliver Berg
    Kana Mabuchi, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg

»Warum seid ihr so sehr gequält, dass ihr sogar davon träumen müsst?«

Sa, 25. Januar 2020
19.30 · Großes Haus
Samstag Abo Gr. Haus , Kl. Samstag Abo Gr. Haus

19.00 Einführung im Foyer Gr. Haus

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

Lust und Schrecken, Versuchung und Höllenqualen, Glaube und Aberglaube – kein Künstler malte die menschlichen Sehn­süchte, Abgründe und Ängste so anschaulich und gleichzei­tig auch so rätselhaft wie Hieronymus Bosch. Sein um etwa 1495 entstandenes Triptychon DER GARTEN DER LÜSTE fasziniert durch verlockend­-verstörende Bilderwelten, denn nirgends liegen Traum und Albtraum, Utopie und Dystopie so eng beieinander wie in diesem Werk: In einer futuristisch anmutenden Traumlandschaft, in der Lebloses animiert und Größenverhältnisse verkehrt werden, geben sich Figuren einem zügellosen Treiben hin und gehen bizarrste Paarungen ein. Es ist eine Welt, in der Trug und Wahrheit, Heil und Hölle sich kaum mehr voneinander trennen. Bosch präsentiert uns, humorvoll­-grotesk als auch moralisierend, die Vielfalt der Welt in all ihren Facetten und Möglichkeiten. Denn die Saat des Übels liegt schon im Paradies... und die Hölle ist überall, in jeder Epoche der Menschheitsgeschichte.

Inspiriert von der Zeitlosigkeit der metamorphen und fan­tastischen Bilderwelt Boschs, spürt Hans Henning Paar in sei­ner Inszenierung den fragilen und ambivalenten Zuständen der menschlichen Psyche nach. Unterstützt von der eigens für diesen Tanzabend komponierten Musik Pierre Osers ent­steht ein faszinierendes Zusammenspiel von Raum, Klang und Bewegung.

Aufführungsdauer ca. 80 Minuten, keine Pause

Info

Lust und Schrecken, Versuchung und Höllenqualen, Glaube und Aberglaube – kein Künstler malte die menschlichen Sehn­süchte, Abgründe und Ängste so anschaulich und gleichzei­tig auch so rätselhaft wie Hieronymus Bosch. Sein um etwa 1495 entstandenes Triptychon DER GARTEN DER LÜSTE fasziniert durch verlockend­-verstörende Bilderwelten, denn nirgends liegen Traum und Albtraum, Utopie und Dystopie so eng beieinander wie in diesem Werk: In einer futuristisch anmutenden Traumlandschaft, in der Lebloses animiert und Größenverhältnisse verkehrt werden, geben sich Figuren einem zügellosen Treiben hin und gehen bizarrste Paarungen ein. Es ist eine Welt, in der Trug und Wahrheit, Heil und Hölle sich kaum mehr voneinander trennen. Bosch präsentiert uns, humorvoll­-grotesk als auch moralisierend, die Vielfalt der Welt in all ihren Facetten und Möglichkeiten. Denn die Saat des Übels liegt schon im Paradies... und die Hölle ist überall, in jeder Epoche der Menschheitsgeschichte.

Inspiriert von der Zeitlosigkeit der metamorphen und fan­tastischen Bilderwelt Boschs, spürt Hans Henning Paar in sei­ner Inszenierung den fragilen und ambivalenten Zuständen der menschlichen Psyche nach. Unterstützt von der eigens für diesen Tanzabend komponierten Musik Pierre Osers ent­steht ein faszinierendes Zusammenspiel von Raum, Klang und Bewegung.

Aufführungsdauer ca. 80 Minuten, keine Pause

DER HIMMLISCHE SPIEGEL ist ein Tanzabend, der mit starken Bildern und faszinierender Ästhetik überzeugt. Man begegnet vielgliedrigen Fabelwesen, halb Mensch, halb Tier. Grotesk aussehende Figuren wandeln traumverloren über die Bühne oder liefern sich Zweikämpfe, während ein düsterer Engel das Treiben aus dem Spiegel heraus beobachtet – alles Szenen, die das Assoziationsvermögen des Zuschauers unmittelbar ansprechen und der Fantasie reichlich Raum lassen, sich zu entfalten. Tänzerisch leistet das Ensemble in der 80-minütigen Aufführung Beachtliches. Dynamische Massenszenen wechseln sich mit komplexen Gruppenkonstellationen und anmutigen Pas de deux ab und sorgen so für einen durchgängigen Spannungsbogen – akzentuiert von einer teils hochdramatischen Musik, die Pierre Oser eigens für das Stück komponiert hat und die das Sinfonieorchester Münster unter Leitung von Thorsten Schmid-Kapfenburg nicht weniger dramatisch umsetzt.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 13. Januar 2020

 

Stehende Ovationen gab es am Samstagabend für das Tanztheaterstück DER HIMMLISCHE SPIEGEL, das von Hieronymus Boschs surrealistischem Gemälde DER GARTEN DER LÜSTE inspiriert ist. […] Aus ihm hat Hans Henning Paar eine berauschende Choreografie gezaubert.
Der deutsche Komponist Pierre Oser hat dafür eigens die Musik kreiert. Nach ihr zeichnet das münstersche Tanzensemble das Leben in seiner ganzen Vielfalt auf die Bühne. Dabei sind seine Bewegungen geschmeidig und voller Ideenreichtum. Anmutig bewegen sich die Männer und Frauen um- und miteinander.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 14. Januar 2020

Presse

DER HIMMLISCHE SPIEGEL ist ein Tanzabend, der mit starken Bildern und faszinierender Ästhetik überzeugt. Man begegnet vielgliedrigen Fabelwesen, halb Mensch, halb Tier. Grotesk aussehende Figuren wandeln traumverloren über die Bühne oder liefern sich Zweikämpfe, während ein düsterer Engel das Treiben aus dem Spiegel heraus beobachtet – alles Szenen, die das Assoziationsvermögen des Zuschauers unmittelbar ansprechen und der Fantasie reichlich Raum lassen, sich zu entfalten. Tänzerisch leistet das Ensemble in der 80-minütigen Aufführung Beachtliches. Dynamische Massenszenen wechseln sich mit komplexen Gruppenkonstellationen und anmutigen Pas de deux ab und sorgen so für einen durchgängigen Spannungsbogen – akzentuiert von einer teils hochdramatischen Musik, die Pierre Oser eigens für das Stück komponiert hat und die das Sinfonieorchester Münster unter Leitung von Thorsten Schmid-Kapfenburg nicht weniger dramatisch umsetzt.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 13. Januar 2020

 

Stehende Ovationen gab es am Samstagabend für das Tanztheaterstück DER HIMMLISCHE SPIEGEL, das von Hieronymus Boschs surrealistischem Gemälde DER GARTEN DER LÜSTE inspiriert ist. […] Aus ihm hat Hans Henning Paar eine berauschende Choreografie gezaubert.
Der deutsche Komponist Pierre Oser hat dafür eigens die Musik kreiert. Nach ihr zeichnet das münstersche Tanzensemble das Leben in seiner ganzen Vielfalt auf die Bühne. Dabei sind seine Bewegungen geschmeidig und voller Ideenreichtum. Anmutig bewegen sich die Männer und Frauen um- und miteinander.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 14. Januar 2020


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Sa, 25. Januar 2020
19.30 Uhr · Großes Haus
Samstag Abo Gr. Haus , Kl. Samstag Abo Gr. Haus

19.00 Einführung im Foyer Gr. Haus

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

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