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DER GÄRTNER / DE GÄÖRNER

von Mike Kenny

Koproduktion mit der Niederdeutschen Bühne
Für alle ab 4 Jahren
Uraufführung
  • Hannes Demming, Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Hannes Demming, Manuel Herwig
    © Oliver Berg
  • Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Manuel Herwig
    © Oliver Berg
  • Hannes Demming, Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Hannes Demming, Manuel Herwig
    © Oliver Berg
  • © Oliver Berg

    © Oliver Berg
  • Hannes Demming, Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Hannes Demming, Manuel Herwig
    © Oliver Berg
  • Hannes Demming, Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Hannes Demming, Manuel Herwig
    © Oliver Berg
  • Hannes Demming, Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Hannes Demming, Manuel Herwig
    © Oliver Berg
  • © Oliver Berg

    © Oliver Berg
  • Hannes Demming, Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Hannes Demming, Manuel Herwig
    © Oliver Berg

Haben wir nicht alle bessere Tage gesehen?

Geschl. Vorstellung
Sa, 02. Juli 2016
15.00 · Sonderspielstätte

Veranstaltungsort: Gartenakademie

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Jonas ist wütend und flüchtet sich zu seinem Onkel Hannes in den Garten. Denn beide eint das Gefühl, allen immer nur im Weg zu sein. Hannes ist etwas vergesslich, aber seine Liebe zur Natur und sein Wissen über die Pflanzen sind ungebrochen. Und so kommt es, dass sich der junge Jonas und der alte Hannes ein ganzes Jahr der Pflege des Gartens widmen, dem Kreislauf des Wachsens zuschauen und ernten, was sie gesät haben. Dabei nähern sich zwei Generationen an und finden eine Sprache für die Dinge, die Hannes Stück für Stück verliert, und Worte für Gefühle, die Jonas noch nicht begreifen kann. Während Jonas’ Leben beginnt, lernt er von dem, der sein Ende immer näher kommen sieht.

Mike Kenny hat mit DER GÄRTNER ein Stück für Kinder ab vier Jahren geschrieben, das mit poetischer und einfacher Sprache starke Bilder schafft. Der Wandel der Natur wird zur Metapher von Freundschaft, Eifersucht und Hoffnung.

De Tokiekers häört drto plattdüütske Sprüekwörde, wärdt gewahr, wat m’ plattdüütsk so sägg, un drüewt sick wünnern, wat kloke Gäörners up Plattdüütsk alls van de Natur wiëttet.

Mit Wörtern, Sätzen und Redewendungen aus dem Niederdeutschen.

Aufführungsdauer ca. 40 Minuten, keine Pause

 

Wir kommen zu Ihnen!

DER GÄRTNER / DE GÄÖRNER ist eine mobile Produktion und kann für Ihren Kindergarten / Vorschule etc. gebucht werden. Informationen bekommen Sie bei Regine Bülck (Leiterin Gruppenservice) unter Tel. (0251) 59 09-200 oder buelck@stadt-muenster.de.

 

Info

Jonas ist wütend und flüchtet sich zu seinem Onkel Hannes in den Garten. Denn beide eint das Gefühl, allen immer nur im Weg zu sein. Hannes ist etwas vergesslich, aber seine Liebe zur Natur und sein Wissen über die Pflanzen sind ungebrochen. Und so kommt es, dass sich der junge Jonas und der alte Hannes ein ganzes Jahr der Pflege des Gartens widmen, dem Kreislauf des Wachsens zuschauen und ernten, was sie gesät haben. Dabei nähern sich zwei Generationen an und finden eine Sprache für die Dinge, die Hannes Stück für Stück verliert, und Worte für Gefühle, die Jonas noch nicht begreifen kann. Während Jonas’ Leben beginnt, lernt er von dem, der sein Ende immer näher kommen sieht.

Mike Kenny hat mit DER GÄRTNER ein Stück für Kinder ab vier Jahren geschrieben, das mit poetischer und einfacher Sprache starke Bilder schafft. Der Wandel der Natur wird zur Metapher von Freundschaft, Eifersucht und Hoffnung.

De Tokiekers häört drto plattdüütske Sprüekwörde, wärdt gewahr, wat m’ plattdüütsk so sägg, un drüewt sick wünnern, wat kloke Gäörners up Plattdüütsk alls van de Natur wiëttet.

Mit Wörtern, Sätzen und Redewendungen aus dem Niederdeutschen.

Aufführungsdauer ca. 40 Minuten, keine Pause

 

Wir kommen zu Ihnen!

DER GÄRTNER / DE GÄÖRNER ist eine mobile Produktion und kann für Ihren Kindergarten / Vorschule etc. gebucht werden. Informationen bekommen Sie bei Regine Bülck (Leiterin Gruppenservice) unter Tel. (0251) 59 09-200 oder buelck@stadt-muenster.de.

 

Leitung

Inszenierung Angelika Schlaghecken

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Dramaturgie & Theaterpädagogik Anne Verena Freybott


Besetzung

Jonas Manuel Herwig

Hannes Hannes Demming

Besetzung

Leitung

Inszenierung Angelika Schlaghecken

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Dramaturgie & Theaterpädagogik Anne Verena Freybott


Besetzung

Jonas Manuel Herwig

Hannes Hannes Demming


Mike Kennys Kinderstück »Der Gärtner«, das Angelika Schlaghecken als Koproduktion des Jungen Theaters mit der Niederdeutschen Bühne im Lesegarten der Stadtbücherei inszeniert, erzählt Kindern ab vier Jahren von tiefer Freundschaft, Eifersucht, aber auch vom Lauf des Lebens: dem Wachsen, Blühen und Sterben. Wie nebenbei hört man plattdeutsche Sätze, denn der alte Hannes spricht am liebsten Mundart. »Du sühs nich glüklik uut”, heißt es gleich zu Beginn. Tatsächlich: Jonas ist sauer. Seit Schwester Flora da ist, meint der Junge, die Eltern wollten ihn loswerden. Dem Onkel, der in seiner Vergesslichkeit langsam anstrengend wird, geht es ähnlich. Als Jonas nicht nach Hause will, sagt er daher verständnisvoll: »Dann bliffs du«, um gleich darauf trotzig hinterherzuschieben: »Ik auk.«

Beide haben eine Schwester namens Flora, nur dass sie zur allgemeinen Belustigung bei Jonas gehässig »Kackpflaumengesichtbaby« heißt, was Onkel Hannes lakonisch mit »De Name is ungewüëhnlik” kommentiert. Doch Trübsal blasen hilft nicht weiter. »Statt streiten jäten«, heißt bald das Motto des Kindes, das auf rührende Weise zum Vertrauten des Alten wird und das Gärtnern lernt, während sie gemeinsam Puorten (Bohnen) pflanzen.

Hannes Demming stellt den Onkel warmherzig, mit bezwingender Ruhe und leisem Humor dar, wohingegen Manuel Herwig ganz Kind ist, aufbrausend in seiner Wut und ungeduldig, wenn es ums Warten auf das allzu langsam wachsende Gemüse geht.

Immer tiefer wird ihre Bindung, etwa, wenn der Alte den Kleinen mit einem Gedicht zum Schlafen bringt: »Lente singen, Summer springen, Hiärfst met Lauf, Winter wu dauf, daipe, daipe Slaop.« Umso trauriger, dass Hannes am Ende stirbt. Immerhin hat sich Jonas da mit dem »Pflaumengesicht« versöhnt. Nun darf er »de Gäorner« sein, Mundharmonika spielen wie einst Hannes, seinen Hut tragen – und der kleinen Schwester von ihm erzählen.

Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten, 23. Mai 2016

Presse

Mike Kennys Kinderstück »Der Gärtner«, das Angelika Schlaghecken als Koproduktion des Jungen Theaters mit der Niederdeutschen Bühne im Lesegarten der Stadtbücherei inszeniert, erzählt Kindern ab vier Jahren von tiefer Freundschaft, Eifersucht, aber auch vom Lauf des Lebens: dem Wachsen, Blühen und Sterben. Wie nebenbei hört man plattdeutsche Sätze, denn der alte Hannes spricht am liebsten Mundart. »Du sühs nich glüklik uut”, heißt es gleich zu Beginn. Tatsächlich: Jonas ist sauer. Seit Schwester Flora da ist, meint der Junge, die Eltern wollten ihn loswerden. Dem Onkel, der in seiner Vergesslichkeit langsam anstrengend wird, geht es ähnlich. Als Jonas nicht nach Hause will, sagt er daher verständnisvoll: »Dann bliffs du«, um gleich darauf trotzig hinterherzuschieben: »Ik auk.«

Beide haben eine Schwester namens Flora, nur dass sie zur allgemeinen Belustigung bei Jonas gehässig »Kackpflaumengesichtbaby« heißt, was Onkel Hannes lakonisch mit »De Name is ungewüëhnlik” kommentiert. Doch Trübsal blasen hilft nicht weiter. »Statt streiten jäten«, heißt bald das Motto des Kindes, das auf rührende Weise zum Vertrauten des Alten wird und das Gärtnern lernt, während sie gemeinsam Puorten (Bohnen) pflanzen.

Hannes Demming stellt den Onkel warmherzig, mit bezwingender Ruhe und leisem Humor dar, wohingegen Manuel Herwig ganz Kind ist, aufbrausend in seiner Wut und ungeduldig, wenn es ums Warten auf das allzu langsam wachsende Gemüse geht.

Immer tiefer wird ihre Bindung, etwa, wenn der Alte den Kleinen mit einem Gedicht zum Schlafen bringt: »Lente singen, Summer springen, Hiärfst met Lauf, Winter wu dauf, daipe, daipe Slaop.« Umso trauriger, dass Hannes am Ende stirbt. Immerhin hat sich Jonas da mit dem »Pflaumengesicht« versöhnt. Nun darf er »de Gäorner« sein, Mundharmonika spielen wie einst Hannes, seinen Hut tragen – und der kleinen Schwester von ihm erzählen.

Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten, 23. Mai 2016


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Geschl. Vorstellung
Sa, 02. Juli 2016
15.00 Uhr · Sonderspielstätte

Veranstaltungsort: Gartenakademie

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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