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DEMOKRATIE-DISKURS

Lernen von 1989! Der letzte Außenminister der DDR erinnert sich: Markus Meckel im Gespräch

Do, 16. Januar 2020
19.30 · Theatertreff


Mehr Achtsamkeit für die Ostdeutschen – und ihre Leistungen würdigen! Das war wohl die wichtigste Botschaft des Tags der deutschen Einheit 2019. Das Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum greift mit seiner Veranstaltungsfolge diese Idee auf, um an die Ereignisse in der DDR vor 30 Jahren zu erinnern. Eingeladen sind Persönlichkeiten aus Ostdeutschland, die 1989 die Friedliche Revolution mitgestaltet haben und erklären, wie der Impuls von damals in aktuellen Diskussionen um die liberale Demokratie fruchtbar zu machen ist.

Der nächste Gast der Reihe Demokratie-Diskurse ist Markus Meckel. Der evangelische Pfarrer gehört zum Urgestein der DDR-Opposition und war mit Martin Gutzeit der Initiator zur Gründung einer Sozialdemokratischen Partei der DDR. Nach den ersten freien Wahlen in der DDR am 18. März 1990 war Meckel von April bis August 1990 Außenminister der DDR und an den Verhandlungen zur deutschen Einheit beteiligt. 1990 bis 2009 war er Mitglied des Bundestags, von 2013 bis 2016 Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Bis heute ist er Ratsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

„Lernen von 1989!“ – so lässt sich das Anliegen des Politikers und Bürgerrechtlers Markus Meckel umreißen. Alle historisch interessierten Bürgerinnen und Bürger in Münster und Umgebung sind herzlich eingeladen, mit ihm über 1989 und die Zukunft unserer Demokratie zu diskutieren. Mit einem kurzen Kommentar begleitet der Zeithistoriker an der WWU Münster, Professor Dr. Thomas Großbölting, das Gespräch mit den BesucherInnen: Wie können wir uns heute von dem Schwung und dem Mut der Menschen in der DDR vor 30 Jahren anregen lassen, selbst etwas für die Bewahrung der freiheitlichen Gesellschaft in Deutschland und Europa zu tun?

Mitwirkende vom Institut für Deutschlandforschung sind Dr. Silke Flegel und Dr. Frank Hoffmann, die das Gespräch mit Markus Meckel und Professor Großbölting moderieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Einlasskarten sind nur an der Theaterkasse erhältlich.

Info

Mehr Achtsamkeit für die Ostdeutschen – und ihre Leistungen würdigen! Das war wohl die wichtigste Botschaft des Tags der deutschen Einheit 2019. Das Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum greift mit seiner Veranstaltungsfolge diese Idee auf, um an die Ereignisse in der DDR vor 30 Jahren zu erinnern. Eingeladen sind Persönlichkeiten aus Ostdeutschland, die 1989 die Friedliche Revolution mitgestaltet haben und erklären, wie der Impuls von damals in aktuellen Diskussionen um die liberale Demokratie fruchtbar zu machen ist.

Der nächste Gast der Reihe Demokratie-Diskurse ist Markus Meckel. Der evangelische Pfarrer gehört zum Urgestein der DDR-Opposition und war mit Martin Gutzeit der Initiator zur Gründung einer Sozialdemokratischen Partei der DDR. Nach den ersten freien Wahlen in der DDR am 18. März 1990 war Meckel von April bis August 1990 Außenminister der DDR und an den Verhandlungen zur deutschen Einheit beteiligt. 1990 bis 2009 war er Mitglied des Bundestags, von 2013 bis 2016 Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Bis heute ist er Ratsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

„Lernen von 1989!“ – so lässt sich das Anliegen des Politikers und Bürgerrechtlers Markus Meckel umreißen. Alle historisch interessierten Bürgerinnen und Bürger in Münster und Umgebung sind herzlich eingeladen, mit ihm über 1989 und die Zukunft unserer Demokratie zu diskutieren. Mit einem kurzen Kommentar begleitet der Zeithistoriker an der WWU Münster, Professor Dr. Thomas Großbölting, das Gespräch mit den BesucherInnen: Wie können wir uns heute von dem Schwung und dem Mut der Menschen in der DDR vor 30 Jahren anregen lassen, selbst etwas für die Bewahrung der freiheitlichen Gesellschaft in Deutschland und Europa zu tun?

Mitwirkende vom Institut für Deutschlandforschung sind Dr. Silke Flegel und Dr. Frank Hoffmann, die das Gespräch mit Markus Meckel und Professor Großbölting moderieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Einlasskarten sind nur an der Theaterkasse erhältlich.

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Do, 16. Januar 2020
19.30 Uhr · Theatertreff


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