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DAS WEISSE ALBUM

Ein Live-Konzert nach dem Album der Beatles

  •  <br />© Oliver Berg

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»You say you want a revolution, well, you know, we all want to change the world.«

Do, 26. April 2018
19.30 Uhr · Kleines Haus · Preise D

— ausverkauft, evtl. Restkarten an der Abendkasse —

Die Beatles waren nicht nur eine Band, sie waren für Millionen Menschen eine politische und gesellschaftliche Lebenseinstellung. Vor 50 Jahren erschien THE WHITE ALBUM – die legendäre Doppel-LP mit Liedern wie DEAR PRUDENCE, OB-LA-DI, OB-LA-DA oder REVOLUTION.

Durch das Mischen der Musikstile wie Rock ’n’ Roll und Blues über Psychedelic zu Country Folk revolutionierten die Beatles mit diesem Album die Popmusik. Sie waren auf dem Zenit ihres Erfolges. 1968 war der Summer of Love vorbei: Ein Attentat auf Rudi Dutschke. Ein Attentat auf Martin Luther King. Der Prager Frühling. Aus Rom eine Enzyklika gegen die Pille. Da erschien DAS WEISSE ALBUM wie ein Sonnenstrahl in der Finsternis. Die Beatles hatten sich verändert – die Pilzköpfe waren verschwunden, alte Konzepte wurden über Bord geworfen. Es ist das persönlichste ihrer Alben, das den Abgesang der erfolgreichsten Band der Welt einläutete und zugleich eigenständige große Künstler geboren hatte.

DAS WEISSE ALBUM bietet eine Steilvorlage für ein hochmusikalisches Schauspielensemble. Jedes Lied erzählt seine eigene Geschichte und wird Teil eines außergewöhnlichen Konzertabends. Der Autor Roland Schimmelpfennig, einer der renommiertesten Gegenwartsdramatiker Deutschlands, hat für DAS WEISSE ALBUM die Texte ins Deutsche übertragen.

 

Aufführungsdauer ca. 130 Minuten, eine Pause

Info

Die Beatles waren nicht nur eine Band, sie waren für Millionen Menschen eine politische und gesellschaftliche Lebenseinstellung. Vor 50 Jahren erschien THE WHITE ALBUM – die legendäre Doppel-LP mit Liedern wie DEAR PRUDENCE, OB-LA-DI, OB-LA-DA oder REVOLUTION.

Durch das Mischen der Musikstile wie Rock ’n’ Roll und Blues über Psychedelic zu Country Folk revolutionierten die Beatles mit diesem Album die Popmusik. Sie waren auf dem Zenit ihres Erfolges. 1968 war der Summer of Love vorbei: Ein Attentat auf Rudi Dutschke. Ein Attentat auf Martin Luther King. Der Prager Frühling. Aus Rom eine Enzyklika gegen die Pille. Da erschien DAS WEISSE ALBUM wie ein Sonnenstrahl in der Finsternis. Die Beatles hatten sich verändert – die Pilzköpfe waren verschwunden, alte Konzepte wurden über Bord geworfen. Es ist das persönlichste ihrer Alben, das den Abgesang der erfolgreichsten Band der Welt einläutete und zugleich eigenständige große Künstler geboren hatte.

DAS WEISSE ALBUM bietet eine Steilvorlage für ein hochmusikalisches Schauspielensemble. Jedes Lied erzählt seine eigene Geschichte und wird Teil eines außergewöhnlichen Konzertabends. Der Autor Roland Schimmelpfennig, einer der renommiertesten Gegenwartsdramatiker Deutschlands, hat für DAS WEISSE ALBUM die Texte ins Deutsche übertragen.

 

Aufführungsdauer ca. 130 Minuten, eine Pause

Leitung

Inszenierung Michael Letmathe

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Musikalische Leitung Fabian Kuss

Dramaturgie Barbara Bily


Besetzung

Andrea Spicher

Sandra Bezler

Natalja Joselewitsch

Garry Fischmann

Ilja Harjes

Paul Maximilian Schulze

Christian Bo Salle

Piano & Akustikgitarre Fabian Kuss

E-Gitarre & Posaune Matthias Fleige

Drums Dominik Hahn

E-Bass Jürgen Knautz

Besetzung

Leitung

Inszenierung Michael Letmathe

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Musikalische Leitung Fabian Kuss

Dramaturgie Barbara Bily


Besetzung

Andrea Spicher

Sandra Bezler

Natalja Joselewitsch

Garry Fischmann

Ilja Harjes

Paul Maximilian Schulze

Christian Bo Salle

Piano & Akustikgitarre Fabian Kuss

E-Gitarre & Posaune Matthias Fleige

Drums Dominik Hahn

E-Bass Jürgen Knautz


 Quirlige Truppe im Retro-Chic

Für seine Konzert-Inszenierung »Das Weiße Album« hat Regisseur Michael Lethmathe das Kleine Haus im Theater Münster mit einer quirligen Truppe bevölkert. Die reiht einen Beatles-Song an den anderen, temporeich und mit szenischen Darstellungen so amüsant wie hintergründig interpretiert.

Die Aufführung basiert auf der Idee des Schriftstellers Roland Schimmelpfennig, die Lieder aus dem einzigen Doppelalbum der Beatles ins Deutsche zu übersetzen. Nach dem Schauspiel Frankfurt macht nun auch das Theater Münster daraus ein Live-Konzert.

Dankenswerterweise ohne die Stücke in eine Rahmenhandlung zu pressen. Stattdessen fasst Letmathe die Lieder, die keiner inhaltlichen Dramaturgie folgen, in loser Reihenfolge in einer Hotelszenerie zusammen.

Bühne und Kostüme schwelgen im Retro-Chic, von Bernhard Niechotz mit liebevoller Ironie ausgestattet. […]

Über die Entscheidung, Schauspieler singen zu lassen, lässt sich streiten. In Münster war sie richtig. Pantomimisch beweisen die sieben Akteure ein exaktes Gespür für Timing: stimmlich loten sie die Nuancen der unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen aus. Aus satter Kehle röhrt und stöhnt Andrea Spicher den Running Gag »Komm zieh dich aus«. Christian Bo Salle raunt so schmelzend zum schleichenden Ragtime »Zuckermaus, komm nach Haus« (Honey Pie), dass ein paar absichtliche Kieker gut tun. […]

Sandra Betzler maunzt ihre Passagen mit laszivem Selbstbewusstsein […]

Egal ob harte Gitarrenriffs dröhnen oder samtiger Blues – die vierköpfige Band […] interpretiert die Songs mit lässiger Beiläufigkeit.

Und es tut gut, dass die Inszenierung kein Zugabe heischendes Finale ans Ende stellt, sondern das sanfte »Good Night«, das letzte Lied des »Weißen Albums«.

Anke Schwarze, Westfälischer Anzeiger, 13. Februar 2018

 

Eine fabelhaft aufgekratzte Aufführung

Das Zimmermädchen ist ganz wild. Die junge Frau mit dem kecken Pagenkopf (furios: Andrea Spicher) wirbelt wie ein Derwisch durch die Gänge und Räume des Hotels und lässt keine Zweifel an ihren Wünschen: »Komm, zieh dich aus, wir tun es hier!«

Paul McCartneys »Why Don’t We Do It in the Road« ist eigentlich nur eine kurze Episode auf dem »Weißen Album« der Beatles, wird aber im gleichnamigen Theaterabend zum wiederkehrenden Motiv der fabelhaft aufgekratzten Aufführung. Mit sieben Schauspielern und einer vierköpfigen Band hat Regisseur Michael Letmathe die Songs des Doppelalbums in eine lockere Handlung gepackt, die der bewährten »Menschen im Hotel«-Dramaturgie folgt. [...]

Einer will, dass seine Prudence endlich aufwacht, einer schwärmt von seiner »Zuckermaus« (im Original »Honey Pie«), und das zweite Zimmermädchen ist traurig, »weil du mich nie wirklich liebst«.

»While My Guitar Gently Weeps« heißt dieses Lied im Original und zeigt, wie lustvoll-kreativ der Dramatiker Roland Schimmelpfennig bei seiner Übertragung der Beatles-Texte zu Werke ging: Hat er sich in diesem Fall lieber am Sprachklang als am Inhalt orientiert, so schuf er bei Songs wie »Ob-La-Di, Ob-La-Da« oder »Martha My ­Dear«, das zu »Martin, mein Freund« (Natalja Joselewitsch) wurde, eigenständige Übersetzungen.

Natürlich kommen auch Hotelgäste vor. Ein Straßenmusiker etwa, der sich an die Bar des von Bernhard Niechotz liebevoll gestalteten »Grand Apple Hotels« setzt und »Mother Nature’s Son« anstimmt. Ein schwarzer Killer mit leicht unkoordinierten Bewegungsabläufen – Ilja Harjes präsentiert hier eine grandiose Pantomime. Und die Tänzerin, die »Yer Blues« singt (»Ich bin einsam«, eine starke Szene von Sandra Bezler), erinnert nicht zufällig an die weiße Heldin des Films »Black Swan«: Regisseur und Ausstatter lassen nach der Pause einige Gestalten der jüngeren popkulturellen Geschichte auftreten. [...]

Michael Letmathe übernimmt den Rahmen des weißen Albums, geht darin aber frei mit der Reihenfolge um und lässt ein paar Songs aus [...]. Und er traut sich an die Klangcollage »Revolution 9«, die er konsequent als Nachtmahr mit schon bekannten Gestalten inszeniert und ins Gutenachtlied münden lässt. Für den großen Applaus gab’s dann natürlich noch mal McCartneys Stimmungshit »Ob-La-Di ...«

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 12.2.2018

Presse

 Quirlige Truppe im Retro-Chic

Für seine Konzert-Inszenierung »Das Weiße Album« hat Regisseur Michael Lethmathe das Kleine Haus im Theater Münster mit einer quirligen Truppe bevölkert. Die reiht einen Beatles-Song an den anderen, temporeich und mit szenischen Darstellungen so amüsant wie hintergründig interpretiert.

Die Aufführung basiert auf der Idee des Schriftstellers Roland Schimmelpfennig, die Lieder aus dem einzigen Doppelalbum der Beatles ins Deutsche zu übersetzen. Nach dem Schauspiel Frankfurt macht nun auch das Theater Münster daraus ein Live-Konzert.

Dankenswerterweise ohne die Stücke in eine Rahmenhandlung zu pressen. Stattdessen fasst Letmathe die Lieder, die keiner inhaltlichen Dramaturgie folgen, in loser Reihenfolge in einer Hotelszenerie zusammen.

Bühne und Kostüme schwelgen im Retro-Chic, von Bernhard Niechotz mit liebevoller Ironie ausgestattet. […]

Über die Entscheidung, Schauspieler singen zu lassen, lässt sich streiten. In Münster war sie richtig. Pantomimisch beweisen die sieben Akteure ein exaktes Gespür für Timing: stimmlich loten sie die Nuancen der unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen aus. Aus satter Kehle röhrt und stöhnt Andrea Spicher den Running Gag »Komm zieh dich aus«. Christian Bo Salle raunt so schmelzend zum schleichenden Ragtime »Zuckermaus, komm nach Haus« (Honey Pie), dass ein paar absichtliche Kieker gut tun. […]

Sandra Betzler maunzt ihre Passagen mit laszivem Selbstbewusstsein […]

Egal ob harte Gitarrenriffs dröhnen oder samtiger Blues – die vierköpfige Band […] interpretiert die Songs mit lässiger Beiläufigkeit.

Und es tut gut, dass die Inszenierung kein Zugabe heischendes Finale ans Ende stellt, sondern das sanfte »Good Night«, das letzte Lied des »Weißen Albums«.

Anke Schwarze, Westfälischer Anzeiger, 13. Februar 2018

 

Eine fabelhaft aufgekratzte Aufführung

Das Zimmermädchen ist ganz wild. Die junge Frau mit dem kecken Pagenkopf (furios: Andrea Spicher) wirbelt wie ein Derwisch durch die Gänge und Räume des Hotels und lässt keine Zweifel an ihren Wünschen: »Komm, zieh dich aus, wir tun es hier!«

Paul McCartneys »Why Don’t We Do It in the Road« ist eigentlich nur eine kurze Episode auf dem »Weißen Album« der Beatles, wird aber im gleichnamigen Theaterabend zum wiederkehrenden Motiv der fabelhaft aufgekratzten Aufführung. Mit sieben Schauspielern und einer vierköpfigen Band hat Regisseur Michael Letmathe die Songs des Doppelalbums in eine lockere Handlung gepackt, die der bewährten »Menschen im Hotel«-Dramaturgie folgt. [...]

Einer will, dass seine Prudence endlich aufwacht, einer schwärmt von seiner »Zuckermaus« (im Original »Honey Pie«), und das zweite Zimmermädchen ist traurig, »weil du mich nie wirklich liebst«.

»While My Guitar Gently Weeps« heißt dieses Lied im Original und zeigt, wie lustvoll-kreativ der Dramatiker Roland Schimmelpfennig bei seiner Übertragung der Beatles-Texte zu Werke ging: Hat er sich in diesem Fall lieber am Sprachklang als am Inhalt orientiert, so schuf er bei Songs wie »Ob-La-Di, Ob-La-Da« oder »Martha My ­Dear«, das zu »Martin, mein Freund« (Natalja Joselewitsch) wurde, eigenständige Übersetzungen.

Natürlich kommen auch Hotelgäste vor. Ein Straßenmusiker etwa, der sich an die Bar des von Bernhard Niechotz liebevoll gestalteten »Grand Apple Hotels« setzt und »Mother Nature’s Son« anstimmt. Ein schwarzer Killer mit leicht unkoordinierten Bewegungsabläufen – Ilja Harjes präsentiert hier eine grandiose Pantomime. Und die Tänzerin, die »Yer Blues« singt (»Ich bin einsam«, eine starke Szene von Sandra Bezler), erinnert nicht zufällig an die weiße Heldin des Films »Black Swan«: Regisseur und Ausstatter lassen nach der Pause einige Gestalten der jüngeren popkulturellen Geschichte auftreten. [...]

Michael Letmathe übernimmt den Rahmen des weißen Albums, geht darin aber frei mit der Reihenfolge um und lässt ein paar Songs aus [...]. Und er traut sich an die Klangcollage »Revolution 9«, die er konsequent als Nachtmahr mit schon bekannten Gestalten inszeniert und ins Gutenachtlied münden lässt. Für den großen Applaus gab’s dann natürlich noch mal McCartneys Stimmungshit »Ob-La-Di ...«

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 12.2.2018


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Do, 26. April 2018
19.30 Uhr · Kleines Haus · Preise D

— ausverkauft, evtl. Restkarten an der Abendkasse —

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