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DAS UNSICHTBARE HAUS

von Leandro Kees

Eine Kooperation mit PerformingGroup Köln
Für alle ab 10 Jahren / 5. Klasse
Uraufführung
  • Manuel Herwig, Linn Sanders, Hinnerk Schichta — © Oliver Berg
    Manuel Herwig, Linn Sanders, Hinnerk Schichta
    © Oliver Berg
  • Hinnerk Schichta, Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Hinnerk Schichta, Manuel Herwig
    © Oliver Berg
  • Linn Sanders, Hinnerk Schichta — © Oliver Berg
    Linn Sanders, Hinnerk Schichta
    © Oliver Berg
  • Linn Sanders, Hinnerk Schichta, Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Linn Sanders, Hinnerk Schichta, Manuel Herwig
    © Oliver Berg
  • Manuel Herwig, Hinnerk Schichta — © Oliver Berg
    Manuel Herwig, Hinnerk Schichta
    © Oliver Berg
  • Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Manuel Herwig
    © Oliver Berg
  • Manuel Herwig, Linn Sanders — © Oliver Berg
    Manuel Herwig, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Manuel Herwig, Linn Sanders, Hinnerk Schichta — © Oliver Berg
    Manuel Herwig, Linn Sanders, Hinnerk Schichta
    © Oliver Berg
  • Hinnerk Schichta, Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Hinnerk Schichta, Manuel Herwig
    © Oliver Berg
  • Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Manuel Herwig
    © Oliver Berg
  • Hinnerk Schichta, Linn Sanders — © Oliver Berg
    Hinnerk Schichta, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Hinnerk Schichta, Linn Sanders, Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Hinnerk Schichta, Linn Sanders, Manuel Herwig
    © Oliver Berg

Die Welt entdecken – im eigenen Körper

Premiere
Sa, 03. Oktober 2015
17.00 · Kleines Haus

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

 Das Junge Theater Münster hat mit DAS UNSICHTBARE HAUS beim 32. WESTWIND Festival, dem NRW Theatertreffen für junges Publikum, den 1. Preis gewonnen!

Warum leben wir eigentlich, wie wir leben? Die Geschichte unseres Alltags ist immer auch eine Erzählung der großen Erfindungen und Abenteuer. Hinter unserer Augenfarbe, unseren Händen und Füßen versteckt sich viel mehr als wir auf den ersten Blick sehen. Was haben wir mit einem Flugdinosaurier und einer Ratte gemeinsam? Warum haben wir nicht 3 Köpfe oder 6 Arme? Wieso leben wir so anders, als all die anderen Millionen Arten von Lebewesen, mit denen wir uns diese Welt teilen? Drei Spieler erinnern, erfinden, erzählen und verkörpern Geschichten, die sich seit Tausenden von Jahren ereignen und trotzdem in unserem Alltag unsichtbar sind.

DAS UNSICHTBARE HAUS zeigt unsere Lebens- und Denkweisen, wie wir sie selten betrachten, und untersucht mit Hilfe von animierten Bildern, Tanz, Musik und Soundeffekten spannend, unterhaltsam und neugierig, warum sie so sind, wie sie sind.

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 0.8 MB)

Aufführungsdauer ca. 45 Minuten, keine Pause

Info

 Das Junge Theater Münster hat mit DAS UNSICHTBARE HAUS beim 32. WESTWIND Festival, dem NRW Theatertreffen für junges Publikum, den 1. Preis gewonnen!

Warum leben wir eigentlich, wie wir leben? Die Geschichte unseres Alltags ist immer auch eine Erzählung der großen Erfindungen und Abenteuer. Hinter unserer Augenfarbe, unseren Händen und Füßen versteckt sich viel mehr als wir auf den ersten Blick sehen. Was haben wir mit einem Flugdinosaurier und einer Ratte gemeinsam? Warum haben wir nicht 3 Köpfe oder 6 Arme? Wieso leben wir so anders, als all die anderen Millionen Arten von Lebewesen, mit denen wir uns diese Welt teilen? Drei Spieler erinnern, erfinden, erzählen und verkörpern Geschichten, die sich seit Tausenden von Jahren ereignen und trotzdem in unserem Alltag unsichtbar sind.

DAS UNSICHTBARE HAUS zeigt unsere Lebens- und Denkweisen, wie wir sie selten betrachten, und untersucht mit Hilfe von animierten Bildern, Tanz, Musik und Soundeffekten spannend, unterhaltsam und neugierig, warum sie so sind, wie sie sind.

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 0.8 MB)

Aufführungsdauer ca. 45 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung & Choreografie Leandro Kees

Bühne & Kostüme Kristopher Kempf

Video & Sounds Martin Rascher

Dramaturgie Julia Dina Heße

Theaterpädagogik Anne Verena Freybott


Besetzung

Spielerin Linn Sanders

Spieler Manuel Herwig

Akrobat / Spieler Hinnerk Schichta

Besetzung

Leitung

Inszenierung & Choreografie Leandro Kees

Bühne & Kostüme Kristopher Kempf

Video & Sounds Martin Rascher

Dramaturgie Julia Dina Heße

Theaterpädagogik Anne Verena Freybott


Besetzung

Spielerin Linn Sanders

Spieler Manuel Herwig

Akrobat / Spieler Hinnerk Schichta


Warum sieht sie aus, wie sie aussieht? Das fragt sich die junge Frau auf der Bühne des Kleinen Hauses und blickt antwortheischend ins Publikum. Dort scheint man es aber auch nicht zu wissen. Sie könnte ja auch sechs Arme und drei Köpfe haben, schlägt sie vor. Nein? Es muss wohl an ihrer Art liegen. Der menschlichen. Und die spielt sie dann mit ihren beiden Kollegen durch, angefangen bei der Urzeit bis hinein in die moderne Zivilisation. Das gestaltet sich lehrreich und durch den Einsatz von Tanz und Video-Animation (Martin Rascher) zudem höchst amüsant. Und zwar nicht nur für die Zielgruppe ab zehn Jahren, sondern auch für erwachsene Zuschauer.

»Das unsichtbare Haus«, das am Samstag im Theater Münster Premiere hatte, ist eine der seltenen Kinder- und Jugendtheaterproduktionen, bei denen sich alle Altersgruppen wohl fühlen. Das liegt zum einen am Ansatz, der Didaktik und Unterhaltung erfolgreich kombiniert, zum anderen an den sympathischen Darstellern. Man sieht Linn Sanders, Manuel Herwig und Hinnerk Schichta einfach gerne zu, wenn sie Amphibien mimen, die sich mühsam an Land kämpfen, oder als Riesensaurier die Bühne erobern, um gleich darauf wieder auszusterben.

Die in Kooperation mit der Performing Group Köln entstandene Inszenierung entwickelt ein recht flottes Tempo. Regisseur Leandro Kees zieht nichts unnötig in die Länge und verhindert so, dass Langeweile aufkommen könnte. Trotzdem prägen sich die Geschichten ein. Wenn Linn Sanders von ihrer Familie erzählt, die durch Krieg und Flucht über alle Erdteile verstreut wurde, ist der Bezug zur aktuellen Flüchtlingssituation förmlich greifbar – selbst für die jüngeren Zuschauer.

Vor allem aber ist es die gelungene Mischung aus Schauspiel, Video und Tanz, die das Stück auszeichnet und abwechslungsreich macht. Die Errichtung der Zivilisation mit Eroberung der Welt geht als Tanz über die Bühne, bei dem Soldaten mit Gewehren ebenso eine Rolle spielen wie feine Herren mit Aktenkoffern. Und damit die jungen Theaterbesucher an Verfremdungseffekte gewöhnt werden, gibt es kurz vor Schluss noch eine inszenierte technische Panne, die in einen erfrischend komischen Dialog mit dem Beleuchter mündet. Eine sehenswerte Nachhilfestunde in Sachen Mensch.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 5. Oktober 2015

Presse

Warum sieht sie aus, wie sie aussieht? Das fragt sich die junge Frau auf der Bühne des Kleinen Hauses und blickt antwortheischend ins Publikum. Dort scheint man es aber auch nicht zu wissen. Sie könnte ja auch sechs Arme und drei Köpfe haben, schlägt sie vor. Nein? Es muss wohl an ihrer Art liegen. Der menschlichen. Und die spielt sie dann mit ihren beiden Kollegen durch, angefangen bei der Urzeit bis hinein in die moderne Zivilisation. Das gestaltet sich lehrreich und durch den Einsatz von Tanz und Video-Animation (Martin Rascher) zudem höchst amüsant. Und zwar nicht nur für die Zielgruppe ab zehn Jahren, sondern auch für erwachsene Zuschauer.

»Das unsichtbare Haus«, das am Samstag im Theater Münster Premiere hatte, ist eine der seltenen Kinder- und Jugendtheaterproduktionen, bei denen sich alle Altersgruppen wohl fühlen. Das liegt zum einen am Ansatz, der Didaktik und Unterhaltung erfolgreich kombiniert, zum anderen an den sympathischen Darstellern. Man sieht Linn Sanders, Manuel Herwig und Hinnerk Schichta einfach gerne zu, wenn sie Amphibien mimen, die sich mühsam an Land kämpfen, oder als Riesensaurier die Bühne erobern, um gleich darauf wieder auszusterben.

Die in Kooperation mit der Performing Group Köln entstandene Inszenierung entwickelt ein recht flottes Tempo. Regisseur Leandro Kees zieht nichts unnötig in die Länge und verhindert so, dass Langeweile aufkommen könnte. Trotzdem prägen sich die Geschichten ein. Wenn Linn Sanders von ihrer Familie erzählt, die durch Krieg und Flucht über alle Erdteile verstreut wurde, ist der Bezug zur aktuellen Flüchtlingssituation förmlich greifbar – selbst für die jüngeren Zuschauer.

Vor allem aber ist es die gelungene Mischung aus Schauspiel, Video und Tanz, die das Stück auszeichnet und abwechslungsreich macht. Die Errichtung der Zivilisation mit Eroberung der Welt geht als Tanz über die Bühne, bei dem Soldaten mit Gewehren ebenso eine Rolle spielen wie feine Herren mit Aktenkoffern. Und damit die jungen Theaterbesucher an Verfremdungseffekte gewöhnt werden, gibt es kurz vor Schluss noch eine inszenierte technische Panne, die in einen erfrischend komischen Dialog mit dem Beleuchter mündet. Eine sehenswerte Nachhilfestunde in Sachen Mensch.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 5. Oktober 2015


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Premiere
Sa, 03. Oktober 2015
17.00 Uhr · Kleines Haus

Leider keine weiteren Termine geplant.

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