zum Sinfonieorchester zum Online-Ticket-Shop

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK

Monooper von Grigori Frid

Deutsche Übersetzung von Ulrike Patow
  • Kathrin Filip — © Oliver Berg
    Kathrin Filip
    © Oliver Berg
  • Kathrin Filip — © Oliver Berg
    Kathrin Filip
    © Oliver Berg
  • Kathrin Filip — © Oliver Berg
    Kathrin Filip
    © Oliver Berg
  • Kathrin Filip — © Oliver Berg
    Kathrin Filip
    © Oliver Berg
  • Kathrin Filip — © Oliver Berg
    Kathrin Filip
    © Oliver Berg
  • Kathrin Filip — © Oliver Berg
    Kathrin Filip
    © Oliver Berg
  • Kathrin Filip — © Oliver Berg
    Kathrin Filip
    © Oliver Berg
Fr, 01. November 2019
18.00 · U2 · Preise G

Tickets 15,00 €

In ihrem Tagebuch nimmt sich die 13-jährige Anne Frank, was ihr im wahren Leben verwehrt bleibt: Raum und gedankliche Freiheit. Über zwei Jahre wird sie in den faschistisch besetzten Niederlanden gemeinsam mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt. Ihre Gefühle, tiefgründigen Gedanken, Hoffnungen und Ängste hält sie dabei in ihren Aufzeichnungen fest, in denen ihr unbeugsamer Lebenswille ebenso Ausdruck findet.

Die zweiteilige Monooper von Grigori Frid (19152012) hat mit ­einem fast wortgetreuen Libretto aus den Originaltexten Anne Franks eine tief berührende musikalisch-lyrische Erzählung geschaffen.

 

Aufführungsdauer ca. 70 Minuten, keine Pause

Info

In ihrem Tagebuch nimmt sich die 13-jährige Anne Frank, was ihr im wahren Leben verwehrt bleibt: Raum und gedankliche Freiheit. Über zwei Jahre wird sie in den faschistisch besetzten Niederlanden gemeinsam mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt. Ihre Gefühle, tiefgründigen Gedanken, Hoffnungen und Ängste hält sie dabei in ihren Aufzeichnungen fest, in denen ihr unbeugsamer Lebenswille ebenso Ausdruck findet.

Die zweiteilige Monooper von Grigori Frid (19152012) hat mit ­einem fast wortgetreuen Libretto aus den Originaltexten Anne Franks eine tief berührende musikalisch-lyrische Erzählung geschaffen.

 

Aufführungsdauer ca. 70 Minuten, keine Pause

Leitung

Musikalische Leitung & Klavier Fabian Liesenfeld

Inszenierung Jan Holtappels

Bühne & Kostüme Melanie Walter

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

Anne Frank Kathrin Filip

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung & Klavier Fabian Liesenfeld

Inszenierung Jan Holtappels

Bühne & Kostüme Melanie Walter

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

Anne Frank Kathrin Filip


Leuchtpunkte auf die Bühne

Kathrin Filip holt das ganze Wesen Anne Franks aus sich heraus; Indem sie den Tagebuchtexten völlig vertraut, sie strömen und ihre Wirkmacht entfalten lässt. Und sie lässt das Sperrige von Grigori Frids Musik einfach zu, versucht nichts zu glätten. Gemeinsam mit dem Pianisten Fabian Liesenfeld gelingt es ihr, Frids komponierte Fragezeichen, Gedankenstriche ganz wunderbar herauszukristallisieren und wie zusätzliche Leuchtpunkte auf die Bühne zu zaubern.

»Es ist so viel geschehen, als hätte sich die Welt umgedreht«, vermerkt Anne. Und gerade diesen Satz erfahrbar, ja fühlbar zu machen, das gelingt Grigori Frid mit Das Tagebuch der Anne Frank in bemerkenswerter Art und Weise. Eine Oper die gefangen nimmt. Das ist ein Werk, das in Zeiten, in denen die Zahl der Holocaust-Überlebenden geringer wird, an deren Stelle erfahrenes Leiden vermitteln kann.

Jan Holtappels und Melanie Walter schaffen dafür einen glaubwürdigen Rahmen, den Fabian Liesenfeld und Kathrin Filip mit Leben füllen – quasi einen der golden blinkenden Stolpersteine personalisieren, die uns in der Stadt begegnen.

Thomas Hilgemeier, theaterpur.net, 19. Februar 2019

 

Tragik, Wut und Tapferkeit

Die Diskrepanz zwischen Annes kindlicher Freude und dem Wissen um das, was kommen kann, hat Kathrin Filip schauspielerisch toll im Griff. […] Filip legt die Welt der Anne aber vor allem in ihre Stimme. Die ganze Tragik, ihre Wut, ihre Tapferkeit und ihre Vorstellungen von einer menschlicheren Welt spiegeln sich in ihr wider beim Wechsel von verzweifelten zu zärtlichen Tönen wie beim Gesang über die Liebe.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 19. Februar 2019

Presse

Leuchtpunkte auf die Bühne

Kathrin Filip holt das ganze Wesen Anne Franks aus sich heraus; Indem sie den Tagebuchtexten völlig vertraut, sie strömen und ihre Wirkmacht entfalten lässt. Und sie lässt das Sperrige von Grigori Frids Musik einfach zu, versucht nichts zu glätten. Gemeinsam mit dem Pianisten Fabian Liesenfeld gelingt es ihr, Frids komponierte Fragezeichen, Gedankenstriche ganz wunderbar herauszukristallisieren und wie zusätzliche Leuchtpunkte auf die Bühne zu zaubern.

»Es ist so viel geschehen, als hätte sich die Welt umgedreht«, vermerkt Anne. Und gerade diesen Satz erfahrbar, ja fühlbar zu machen, das gelingt Grigori Frid mit Das Tagebuch der Anne Frank in bemerkenswerter Art und Weise. Eine Oper die gefangen nimmt. Das ist ein Werk, das in Zeiten, in denen die Zahl der Holocaust-Überlebenden geringer wird, an deren Stelle erfahrenes Leiden vermitteln kann.

Jan Holtappels und Melanie Walter schaffen dafür einen glaubwürdigen Rahmen, den Fabian Liesenfeld und Kathrin Filip mit Leben füllen – quasi einen der golden blinkenden Stolpersteine personalisieren, die uns in der Stadt begegnen.

Thomas Hilgemeier, theaterpur.net, 19. Februar 2019

 

Tragik, Wut und Tapferkeit

Die Diskrepanz zwischen Annes kindlicher Freude und dem Wissen um das, was kommen kann, hat Kathrin Filip schauspielerisch toll im Griff. […] Filip legt die Welt der Anne aber vor allem in ihre Stimme. Die ganze Tragik, ihre Wut, ihre Tapferkeit und ihre Vorstellungen von einer menschlicheren Welt spiegeln sich in ihr wider beim Wechsel von verzweifelten zu zärtlichen Tönen wie beim Gesang über die Liebe.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 19. Februar 2019


Video

nach oben
nach oben