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DANCE LAB. 2017

Choreografien von Mitgliedern des Tanztheaters

  • Jason Franklin, Keelan Whitmore  — © Oliver Berg
    Jason Franklin, Keelan Whitmore
    © Oliver Berg
  • Mirko De Campi, Melanie López López — © Oliver Berg
    Mirko De Campi, Melanie López López
    © Oliver Berg
  • Mirko De Campi, Kana Mabuchi — © Oliver Berg
    Mirko De Campi, Kana Mabuchi
    © Oliver Berg
  • Ako Nakanome — © Oliver Berg
    Ako Nakanome
    © Oliver Berg
  • Kana Mabuchi, Maria Bayarri Pérez und Anna Caviezel — © Oliver Berg
    Kana Mabuchi, Maria Bayarri Pérez und Anna Caviezel
    © Oliver Berg
  • Kana Mabuchi, Maria Bayarri Pérez, Anna Caviezel — © Oliver Berg
    Kana Mabuchi, Maria Bayarri Pérez, Anna Caviezel
    © Oliver Berg
  • Mirko De Campi und Alessio Sanna — © Oliver Berg
    Mirko De Campi und Alessio Sanna
    © Oliver Berg
  • Mirko De Campi, Alessio Sanna — © Oliver Berg
    Mirko De Campi, Alessio Sanna
    © Oliver Berg
  • Melanie López López — © Oliver Berg
    Melanie López López
    © Oliver Berg
  • Melanie López López, Thanh Pham — © Oliver Berg
    Melanie López López, Thanh Pham
    © Oliver Berg
  • Jason Franklin, Keelan Whitmore — © Oliver Berg
    Jason Franklin, Keelan Whitmore
    © Oliver Berg
  • Jason Franklin, Keelan Whitmore — © Oliver Berg
    Jason Franklin, Keelan Whitmore
    © Oliver Berg
  • Alessio Sanna — © Oliver Berg
    Alessio Sanna
    © Oliver Berg
  • Mirko De Campi, Jason Franklin — © Oliver Berg
    Mirko De Campi, Jason Franklin
    © Oliver Berg
  • Maria Bayarri Pérez, Kana Mabuchi — © Oliver Berg
    Maria Bayarri Pérez, Kana Mabuchi
    © Oliver Berg
  • Melanie López López — © Oliver Berg
    Melanie López López
    © Oliver Berg
  • Mirko De Campi, Anna Caviezel — © Oliver Berg
    Mirko De Campi, Anna Caviezel
    © Oliver Berg

Wir sind alle ständig Teil eines Experiments. (Wolfgang J. Reus)

Achtung Vorstellungsausfall!

Do, 06. Juli 2017
20.00 · Ballettsaal

Die Vorstellung DANCE.LAB am 6. Juli 2017 muss leider ersatzlos entfallen.

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Auch in dieser Spielzeit erhalten die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles die Möglichkeit, das eigene choreografische Potential weiterzuentwickeln und sich dem Publikum in der Rolle des Choreografen zu präsentieren. So unterschiedlich die kulturellen und künstlerischen Hintergründe der Mitglieder des internationalen Ensembles, so vielfältig sind auch die Ausgangsideen und Themen der Choreografien, die gegen Ende der Spielzeit an drei Terminen im Ballettsaal gezeigt werden.

Mit Choreografien von Maria Bayarri Pérez, Jason Franklin, Melanie López López, Kana Mabuchi, Elizabeth Towles, Adrián Plá Cerdán und Keelan Whitmore.

Info

Auch in dieser Spielzeit erhalten die Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles die Möglichkeit, das eigene choreografische Potential weiterzuentwickeln und sich dem Publikum in der Rolle des Choreografen zu präsentieren. So unterschiedlich die kulturellen und künstlerischen Hintergründe der Mitglieder des internationalen Ensembles, so vielfältig sind auch die Ausgangsideen und Themen der Choreografien, die gegen Ende der Spielzeit an drei Terminen im Ballettsaal gezeigt werden.

Mit Choreografien von Maria Bayarri Pérez, Jason Franklin, Melanie López López, Kana Mabuchi, Elizabeth Towles, Adrián Plá Cerdán und Keelan Whitmore.

"Closer« nennt Melanie López López ihre Studie einer Annäherung. Zu sehen war sie am Samstag beim »Dance Lab« im Ballettsaal des Theater Münster, wo Mitglieder des Tanzensembles eigene Choreografien vorstellten. Dazu gehörte auch »Dinner4two« von Maria Bayarri Pérez – ein bezaubernd leichtfüßiger Ausflug in die Ära des Swing, bei dem zwei Herren ihre Langeweile auf äußerst coole Weise zelebrieren, um dann in einen trunkenen Pas de deux zu verfallen.

»And All That Was Left« von Jason Franklin beginnt als Kasperletheater mit tanzenden Köpfen. Als die Protagonisten dann ihre Puppenkisten verlassen und in schlängelnden Bewegungen umeinander kreisen, entsteht eine Atmosphäre von Ausgrenzung, die durch einen der Tänzer, der sich als bellender Hund präsentiert, noch unterstrichen wird. Eine eindrucksvolle Arbeit, die lustig beginnt und dann bedrohlich endet.

Bei »The Weight of Breath« von Elizabeth Towles könnte man sich in einem Seminar für angehende Manager wähnen. Zu einer Stimme, die unentwegt Selbstbewusstseinsfloskeln diktiert, kämpfen sich sechs Tänzer mit Figuren ab, die ihnen nicht entsprechen. Sie laufen, boxen und geraten schließlich in eine Tretmühle, die sie zu Boden gehen lässt, wo dann einer von ihnen wirr um sich zu schlagen beginnt. Ein starkes Bild, stringent umgesetzt.

Mit ihrer Kindheit in Japan beschäftigt sich Kana Mabuchi in ihren Soli »Dear Freedom ...« und »Dear Memories ...«. Es sind träumerische, beinahe impressionistisch anmutende Vergegenwärtigungen, die von Ako Nakanome und Alessio Sanna mit viel Feingefühl getanzt werden – auch wenn in der Geborgenheit des Kind-Seins bereits der Drang nach Freiheit mitschwingt.

In »Images of a Wayward Soul« erzählt Keelan Whitmore die Geschichte schwarzer Sklaven, die nach dem amerikanischen Bürgerkrieg zwar befreit, aber nie richtig frei wurden. Der ausdrucksstarke Tanz des fünfköpfigen Ensembles, Christoph Rinkes Erzählstimme, Lieder von Nina Simone und Einblendungen von Werbespots verbinden sich zu einem 30-minütigen Tanztheater, das aufzeigt, wie sehr aufgeklärtes Denken noch immer von Stereotypen beherrscht sein kann.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 2. Juli 2017


[...] Ensemblemitglieder der jeweiligen Kompanie präsentieren sich als ChoreografInnen kurzer Stücke, getanzt von ihren KollegInnen. Vor allem geht es bei diesem Format um die Erprobung von Raum, Tempo, Klang und Themen, die es in individuell gewählten bewegten Bildern, Konstellationen und Tanzstilen zu vermitteln gilt. Zumeist als "work in progress" deklariert, bietet sich idealerweise der Ballettsaal als Aufführungsort an, wohin Hans Henning Paar in Münster auch tatsächlich immer fürs "dance lab" einlädt. [...]

[...] Der Amerikaner Keelan Whitmore (Münster) unternimmt den mutigen Versuch, eine "Minstral Show" - in denen in den USA im 19. Jahrhundert Weiße als Clowns mit schwarzgefärbten Gesichtern stereotype Ansichten über schwarze Sklaven parodierten - als Tanzpantomime mit einem Schauspieler als Erzähler zu inszenieren, um auf heutigen weltweiten Rassismus zu verweisen. [...]

Marieluise Jeitschko, tanznetz.de, 06. Juli 2017

Presse

"Closer« nennt Melanie López López ihre Studie einer Annäherung. Zu sehen war sie am Samstag beim »Dance Lab« im Ballettsaal des Theater Münster, wo Mitglieder des Tanzensembles eigene Choreografien vorstellten. Dazu gehörte auch »Dinner4two« von Maria Bayarri Pérez – ein bezaubernd leichtfüßiger Ausflug in die Ära des Swing, bei dem zwei Herren ihre Langeweile auf äußerst coole Weise zelebrieren, um dann in einen trunkenen Pas de deux zu verfallen.

»And All That Was Left« von Jason Franklin beginnt als Kasperletheater mit tanzenden Köpfen. Als die Protagonisten dann ihre Puppenkisten verlassen und in schlängelnden Bewegungen umeinander kreisen, entsteht eine Atmosphäre von Ausgrenzung, die durch einen der Tänzer, der sich als bellender Hund präsentiert, noch unterstrichen wird. Eine eindrucksvolle Arbeit, die lustig beginnt und dann bedrohlich endet.

Bei »The Weight of Breath« von Elizabeth Towles könnte man sich in einem Seminar für angehende Manager wähnen. Zu einer Stimme, die unentwegt Selbstbewusstseinsfloskeln diktiert, kämpfen sich sechs Tänzer mit Figuren ab, die ihnen nicht entsprechen. Sie laufen, boxen und geraten schließlich in eine Tretmühle, die sie zu Boden gehen lässt, wo dann einer von ihnen wirr um sich zu schlagen beginnt. Ein starkes Bild, stringent umgesetzt.

Mit ihrer Kindheit in Japan beschäftigt sich Kana Mabuchi in ihren Soli »Dear Freedom ...« und »Dear Memories ...«. Es sind träumerische, beinahe impressionistisch anmutende Vergegenwärtigungen, die von Ako Nakanome und Alessio Sanna mit viel Feingefühl getanzt werden – auch wenn in der Geborgenheit des Kind-Seins bereits der Drang nach Freiheit mitschwingt.

In »Images of a Wayward Soul« erzählt Keelan Whitmore die Geschichte schwarzer Sklaven, die nach dem amerikanischen Bürgerkrieg zwar befreit, aber nie richtig frei wurden. Der ausdrucksstarke Tanz des fünfköpfigen Ensembles, Christoph Rinkes Erzählstimme, Lieder von Nina Simone und Einblendungen von Werbespots verbinden sich zu einem 30-minütigen Tanztheater, das aufzeigt, wie sehr aufgeklärtes Denken noch immer von Stereotypen beherrscht sein kann.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 2. Juli 2017


[...] Ensemblemitglieder der jeweiligen Kompanie präsentieren sich als ChoreografInnen kurzer Stücke, getanzt von ihren KollegInnen. Vor allem geht es bei diesem Format um die Erprobung von Raum, Tempo, Klang und Themen, die es in individuell gewählten bewegten Bildern, Konstellationen und Tanzstilen zu vermitteln gilt. Zumeist als "work in progress" deklariert, bietet sich idealerweise der Ballettsaal als Aufführungsort an, wohin Hans Henning Paar in Münster auch tatsächlich immer fürs "dance lab" einlädt. [...]

[...] Der Amerikaner Keelan Whitmore (Münster) unternimmt den mutigen Versuch, eine "Minstral Show" - in denen in den USA im 19. Jahrhundert Weiße als Clowns mit schwarzgefärbten Gesichtern stereotype Ansichten über schwarze Sklaven parodierten - als Tanzpantomime mit einem Schauspieler als Erzähler zu inszenieren, um auf heutigen weltweiten Rassismus zu verweisen. [...]

Marieluise Jeitschko, tanznetz.de, 06. Juli 2017


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Achtung Vorstellungsausfall!

Do, 06. Juli 2017
20.00 Uhr · Ballettsaal

Die Vorstellung DANCE.LAB am 6. Juli 2017 muss leider ersatzlos entfallen.

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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