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DANCE LAB. 2016

Choreografien von Mitgliedern des Tanztheaters

Uraufführung
  • INSIDE EDEN: Jason Franklin, Ako Nakanome — © Oliver Berg
    INSIDE EDEN: Jason Franklin, Ako Nakanome
    © Oliver Berg
  • BENEATH THE SURFACE OF APPEARANCES: Agnès Girard, Adam Dembczynski — © Oliver Berg
    BENEATH THE SURFACE OF APPEARANCES: Agnès Girard, Adam Dembczynski
    © Oliver Berg
  • BENEATH THE SURFACE OF APPEARANCES: Maria Bayarri Pérez, Tri Thanh Pham — © Oliver Berg
    BENEATH THE SURFACE OF APPEARANCES: Maria Bayarri Pérez, Tri Thanh Pham
    © Oliver Berg
  • BENEATH THE SURFACE OF APPEARANCES: Elizabeth Towles, Jason Franklin — © Oliver Berg
    BENEATH THE SURFACE OF APPEARANCES: Elizabeth Towles, Jason Franklin
    © Oliver Berg
  • INSIDE EDEN: Ako Nakanome, Jason Franklin — © Oliver Berg
    INSIDE EDEN: Ako Nakanome, Jason Franklin
    © Oliver Berg
  • INSIDE EDEN: Jason Franklin, Ako Nakanome — © Oliver Berg
    INSIDE EDEN: Jason Franklin, Ako Nakanome
    © Oliver Berg
  • UNKNOWN: Ensemble — © Oliver Berg
    UNKNOWN: Ensemble
    © Oliver Berg
  • UNKNOWN: Alessio Sanna, Maria Bayarri Pérez, Mirko De Campi, Priscilla Fiuza — © Oliver Berg
    UNKNOWN: Alessio Sanna, Maria Bayarri Pérez, Mirko De Campi, Priscilla Fiuza
    © Oliver Berg
  • UNKNOWN: Alessio Sanna, Priscilla Fiuza, Maria Bayrri Pérez — © Oliver Berg
    UNKNOWN: Alessio Sanna, Priscilla Fiuza, Maria Bayrri Pérez
    © Oliver Berg
  • IMPRESSIONS: Ako Nakanome, Agnès Girard, Alessio Sanna — © Oliver Berg
    IMPRESSIONS: Ako Nakanome, Agnès Girard, Alessio Sanna
    © Oliver Berg
  • REGEN: Priscilla Fiuza, Tri Thanh Pham — © Oliver Berg
    REGEN: Priscilla Fiuza, Tri Thanh Pham
    © Oliver Berg
  • REGEN: Agnès Girard, Jason Franklin — © Oliver Berg
    REGEN: Agnès Girard, Jason Franklin
    © Oliver Berg
  • REGEN: Tri Thanh Pham, Agnès Girard, Priscilla Fiuza, Jason Franklin — © Oliver Berg
    REGEN: Tri Thanh Pham, Agnès Girard, Priscilla Fiuza, Jason Franklin
    © Oliver Berg
Fr, 01. Juli 2016
19.30 · Ballettsaal

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Der Ballettsaal als Laboratorium und Spielort, in dem die Tänzerinnen und Tänzer des TanzTheaterMünster eigene choreografische Ideen entwickeln und präsentieren können. In dieser Spielzeit nutzen fünf Ensemblemitglieder die Gelegenheit, eine weitere Facette ihrer Persönlichkeit zu zeigen, das eigene choreografische Potential auszuprobieren, weiterzuentwickeln und sich dem Publikum in der Rolle des Choreografen vorzustellen.

So unterschiedlich die kulturellen und künstlerischen Hintergründe der Mitglieder des internationalen Ensembles, so vielfältig sind auch die Ausgangsideen und Themen der Choreografien. Erstlingswerke stehen neben Arbeiten erfahrener Kollegen, deren Stücke teilweise auf choreografischen Wettbewerben gezeigt und ausgezeichnet wurden.

Aufführungsdauer ca. 65 Minuten, keine Pause

 

Die Choreografien:

 

BENEATH THE SURFACE OF APPEARANCES

Choreografie: Keelan Whitmore
Klavier: Hiroko Ishigame
Tanz: Maria Bayarri Pérez, Melanie López López, Elizabeth Towles, Mirko De Campi, Jason Franklin, Tri Thanh Pham

 

INSIDE EDEN

Choreografie: Mirko De Campi
Tanz: Ako Nakanome, Jason Franklin

 

UNKNOWN

Choreografie: Jason Franklin
Tanz: Maria Bayarri Pérez, Priscilla Fiuza, Elizabeth Towles, Anna Caviezel, Mirko De Campi, Alessio Sanna, Keelan Whitmore

 

IMPRESSIONS

Choreografie: Maria Bayarri Pérez
Tanz: Melanie López López, Ako Nakanome, Alessio Sanna

 

REGEN

Choreografie: Elizabeth Towles
Tanz: Priscilla Fiuza, Anna Caviezel, Jason Franklin, Tri Thanh Pham

Info

Der Ballettsaal als Laboratorium und Spielort, in dem die Tänzerinnen und Tänzer des TanzTheaterMünster eigene choreografische Ideen entwickeln und präsentieren können. In dieser Spielzeit nutzen fünf Ensemblemitglieder die Gelegenheit, eine weitere Facette ihrer Persönlichkeit zu zeigen, das eigene choreografische Potential auszuprobieren, weiterzuentwickeln und sich dem Publikum in der Rolle des Choreografen vorzustellen.

So unterschiedlich die kulturellen und künstlerischen Hintergründe der Mitglieder des internationalen Ensembles, so vielfältig sind auch die Ausgangsideen und Themen der Choreografien. Erstlingswerke stehen neben Arbeiten erfahrener Kollegen, deren Stücke teilweise auf choreografischen Wettbewerben gezeigt und ausgezeichnet wurden.

Aufführungsdauer ca. 65 Minuten, keine Pause

 

Die Choreografien:

 

BENEATH THE SURFACE OF APPEARANCES

Choreografie: Keelan Whitmore
Klavier: Hiroko Ishigame
Tanz: Maria Bayarri Pérez, Melanie López López, Elizabeth Towles, Mirko De Campi, Jason Franklin, Tri Thanh Pham

 

INSIDE EDEN

Choreografie: Mirko De Campi
Tanz: Ako Nakanome, Jason Franklin

 

UNKNOWN

Choreografie: Jason Franklin
Tanz: Maria Bayarri Pérez, Priscilla Fiuza, Elizabeth Towles, Anna Caviezel, Mirko De Campi, Alessio Sanna, Keelan Whitmore

 

IMPRESSIONS

Choreografie: Maria Bayarri Pérez
Tanz: Melanie López López, Ako Nakanome, Alessio Sanna

 

REGEN

Choreografie: Elizabeth Towles
Tanz: Priscilla Fiuza, Anna Caviezel, Jason Franklin, Tri Thanh Pham

Besetzung

Für kleinformatige Experimente wie das »Dance Lab« zum Saisonende bietet die Intimität des Ballettsaals ein ideales Ambiente. Der Zuschauer fühlt sich hineingenommen in die Arbeitswelt der Künstler.

Welche Sehnsucht, Hoffnungen und Wut sich hinter dem schönen Schein eines Menschen oft verbergen, wollte Keelan Whitmore in »Beneth the Surface of Appearances« zeigen - ein ideales Tanzthema also: was Körpersprache manchmal verrät. Sportiv, aggressiv und zickig von der impulsiven Maria Bayarri Pérez, der hochgewachsenen Agnès Girard und der temperamentvollen Elizabeth Towles in Szene gesetzt, setzen sie die perplexen drei ‚Machos’ Thanh Pham, Adam Dembczynski und Jason Franklin glatt schachmatt. Großes Plus dieser viertelstündigen Lektion über Missverständnisse in Paarbeziehungen war die von Hiroko Ishigame gespielte Klaviermusik von Erik Satie und Alexander Skrijabin.

Den »Widerspruch zwischen deinem äußeren und inneren Selbst« bringt auch Mirko De Campi in seinem Duett »Inside Eden« zum Ausdruck. Ebenso elegant wie sensibel tanzen Ako Nakanome und Jason Franklin auf die vorzügliche Musikkollage.

Auf psychologische Spurensuche begibt sich Maria Bayarri Pérez ebenfalls in ihrem Terzett »Impressions« - einem stilistisch besonders harmonisch choreografierten Stück über »Positive und negative Eindrücke, die Menschen, die durch unser Leben gehen, hinterlassen«. Die Spannung einer Dreiecksliebesgeschichte wird kaum angedeutet - ein kleines Manko vielleicht. Womöglich tanzen Agnès Girard, Aka Nakanome und Alessio Sanna zu der Rockmusik der amerikanischen Band Nine Inch Nails einfach zu ebenmäßig schön.

Kommentieren diese drei Kurzchoreografien das Spielzeitthema »Licht- und Schattenseiten der menschlichen Existenz« eher auf seelischer Ebene, so verweist Jason Franklin mit seiner explosiven Gruppenchoreografie »Unknown« auf die finsteren Bedrohungen in der heutigen Welt. Grelle Scheinwerfer leuchten ins Dunkel. Nur schemenhaft sichtbar werden drei Brutalos. Sie traktieren drei Opfer, denen sie schwarze Kapuzen über die Köpfe gezogen haben. Alle tragen schwarze Socken (wie Stiefel), dunkle Glockenröcke und weite Schlabberpullover (wie aufgeweichte Kettenhemden). Hier herrscht das Faustrecht. Stroboskopisches Flackern und glutrote Beleuchtung signalisieren Folter und Blut. Die Opfer befreien sich - und vereinen sich mit den Tätern zu einem furiosen Tanz der Derwische.... Diese letzte Szene im blau belichteten Halbdunkel ist reif für die große Bühne!

Ein richtiger Rausschmeißer am Ende der Saison ist Elizabeth Towles' »Regen«, wobei nicht ganz klar ist, ob es hier mehr um das Nasswerden oder das Bewegen der Glieder geht. Zu Beginn versucht Jason Franklin ein klassisches Solo auf Adolphe Adams »Giselle«-Musik und sonnt sich nach jeder Pose in den euphorischen Ovationen seiner Fans an der ‚Rampe’. Nach einer Slapstick-Nummer von Priscilla Fiuza und Thanh Pham versucht sich Agnès Girard als Bühnendiva, macht sich dabei aber ordentlich nass und rutscht beängstigend gefährlich auf den Pfützen aus den geplatzten wassergefüllten Luftballons aus. Soviel zum Thema Futterneid und Künstlerpech im Rampenlicht. Dank wirklich witziger Grimassen und Verrenkungen der beiden Männer eine Lachnummer.

Marieluise Jeitschko, tanznetz.de, 27. Juni 2016

 

Seine zuckende Hand verbirgt das Gesicht, der Mund verformt sich zur Fratze, mit rudernden Armen versucht der Mann (Jason Franklin), das Gleichgewicht zu halten, und fällt doch zu Boden. Da taucht von hinten eine Frau (Ako Nakanome) auf, tippt ihm mit dem Fuß sacht auf die Schulter, wiegt seinen Körper tröstend hin und her. Eine Eva in kurzem, rotem Kleid, die ihn bewegt, manipuliert, letztlich mit einem Apfel verführt. In einem hinreißenden Pas de deux treibt sie den Geliebten über die Bühne. Ihre weichen, fließenden Bewegungen stehen in ausdrucksvollem Kontrast zu seiner inneren Zerrissenheit.

Mirko de Campis Stück »Inside Eden«, das im Rahmen von Dance Lab., dem choreografischen Labor des Tanztheaters Münster, im Ballettsaal Premiere feierte, ist ein dramaturgisch wie tänzerisch bemerkenswertes Choreografen-Debüt. Eine vielversprechende Leistung für einen Künstler, der zu den Jüngsten im Ensemble gehört.

[...] Keelan Whitmore zeichnet mit »Beneath the surface of appearances« surreale, skurrile Szenen. Zur Musik von Erik Satie und Alexander Skrjabin (Klavier: Hiroko Ishi­game) lässt er Individuen mit Koffern aufeinandertreffen. Wiederholen sich choreografische Elemente auch, so unterscheiden sich die Tänzer doch in Ausdruck und Persönlichkeit. Eine gelungene Annäherung an die Diversität dieser überzeugenden Künstler.

Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten, 27. Juni 2016

Presse

Für kleinformatige Experimente wie das »Dance Lab« zum Saisonende bietet die Intimität des Ballettsaals ein ideales Ambiente. Der Zuschauer fühlt sich hineingenommen in die Arbeitswelt der Künstler.

Welche Sehnsucht, Hoffnungen und Wut sich hinter dem schönen Schein eines Menschen oft verbergen, wollte Keelan Whitmore in »Beneth the Surface of Appearances« zeigen - ein ideales Tanzthema also: was Körpersprache manchmal verrät. Sportiv, aggressiv und zickig von der impulsiven Maria Bayarri Pérez, der hochgewachsenen Agnès Girard und der temperamentvollen Elizabeth Towles in Szene gesetzt, setzen sie die perplexen drei ‚Machos’ Thanh Pham, Adam Dembczynski und Jason Franklin glatt schachmatt. Großes Plus dieser viertelstündigen Lektion über Missverständnisse in Paarbeziehungen war die von Hiroko Ishigame gespielte Klaviermusik von Erik Satie und Alexander Skrijabin.

Den »Widerspruch zwischen deinem äußeren und inneren Selbst« bringt auch Mirko De Campi in seinem Duett »Inside Eden« zum Ausdruck. Ebenso elegant wie sensibel tanzen Ako Nakanome und Jason Franklin auf die vorzügliche Musikkollage.

Auf psychologische Spurensuche begibt sich Maria Bayarri Pérez ebenfalls in ihrem Terzett »Impressions« - einem stilistisch besonders harmonisch choreografierten Stück über »Positive und negative Eindrücke, die Menschen, die durch unser Leben gehen, hinterlassen«. Die Spannung einer Dreiecksliebesgeschichte wird kaum angedeutet - ein kleines Manko vielleicht. Womöglich tanzen Agnès Girard, Aka Nakanome und Alessio Sanna zu der Rockmusik der amerikanischen Band Nine Inch Nails einfach zu ebenmäßig schön.

Kommentieren diese drei Kurzchoreografien das Spielzeitthema »Licht- und Schattenseiten der menschlichen Existenz« eher auf seelischer Ebene, so verweist Jason Franklin mit seiner explosiven Gruppenchoreografie »Unknown« auf die finsteren Bedrohungen in der heutigen Welt. Grelle Scheinwerfer leuchten ins Dunkel. Nur schemenhaft sichtbar werden drei Brutalos. Sie traktieren drei Opfer, denen sie schwarze Kapuzen über die Köpfe gezogen haben. Alle tragen schwarze Socken (wie Stiefel), dunkle Glockenröcke und weite Schlabberpullover (wie aufgeweichte Kettenhemden). Hier herrscht das Faustrecht. Stroboskopisches Flackern und glutrote Beleuchtung signalisieren Folter und Blut. Die Opfer befreien sich - und vereinen sich mit den Tätern zu einem furiosen Tanz der Derwische.... Diese letzte Szene im blau belichteten Halbdunkel ist reif für die große Bühne!

Ein richtiger Rausschmeißer am Ende der Saison ist Elizabeth Towles' »Regen«, wobei nicht ganz klar ist, ob es hier mehr um das Nasswerden oder das Bewegen der Glieder geht. Zu Beginn versucht Jason Franklin ein klassisches Solo auf Adolphe Adams »Giselle«-Musik und sonnt sich nach jeder Pose in den euphorischen Ovationen seiner Fans an der ‚Rampe’. Nach einer Slapstick-Nummer von Priscilla Fiuza und Thanh Pham versucht sich Agnès Girard als Bühnendiva, macht sich dabei aber ordentlich nass und rutscht beängstigend gefährlich auf den Pfützen aus den geplatzten wassergefüllten Luftballons aus. Soviel zum Thema Futterneid und Künstlerpech im Rampenlicht. Dank wirklich witziger Grimassen und Verrenkungen der beiden Männer eine Lachnummer.

Marieluise Jeitschko, tanznetz.de, 27. Juni 2016

 

Seine zuckende Hand verbirgt das Gesicht, der Mund verformt sich zur Fratze, mit rudernden Armen versucht der Mann (Jason Franklin), das Gleichgewicht zu halten, und fällt doch zu Boden. Da taucht von hinten eine Frau (Ako Nakanome) auf, tippt ihm mit dem Fuß sacht auf die Schulter, wiegt seinen Körper tröstend hin und her. Eine Eva in kurzem, rotem Kleid, die ihn bewegt, manipuliert, letztlich mit einem Apfel verführt. In einem hinreißenden Pas de deux treibt sie den Geliebten über die Bühne. Ihre weichen, fließenden Bewegungen stehen in ausdrucksvollem Kontrast zu seiner inneren Zerrissenheit.

Mirko de Campis Stück »Inside Eden«, das im Rahmen von Dance Lab., dem choreografischen Labor des Tanztheaters Münster, im Ballettsaal Premiere feierte, ist ein dramaturgisch wie tänzerisch bemerkenswertes Choreografen-Debüt. Eine vielversprechende Leistung für einen Künstler, der zu den Jüngsten im Ensemble gehört.

[...] Keelan Whitmore zeichnet mit »Beneath the surface of appearances« surreale, skurrile Szenen. Zur Musik von Erik Satie und Alexander Skrjabin (Klavier: Hiroko Ishi­game) lässt er Individuen mit Koffern aufeinandertreffen. Wiederholen sich choreografische Elemente auch, so unterscheiden sich die Tänzer doch in Ausdruck und Persönlichkeit. Eine gelungene Annäherung an die Diversität dieser überzeugenden Künstler.

Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten, 27. Juni 2016


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Fr, 01. Juli 2016
19.30 Uhr · Ballettsaal

Leider keine weiteren Termine geplant.

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