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CARAVAN

nach dem Roman von Marina Lewycka

Koproduktion mit dem Schauspiel Münster
Für alle ab 14 Jahren / 8. Klasse
Uraufführung
  • Ilja Harjes, Lilly Gropper, Linn Sanders, Manuel Herwig, Bálint Tóth — © Oliver Berg
    Ilja Harjes, Lilly Gropper, Linn Sanders, Manuel Herwig, Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Johanna Marx, Manuel Herwig, Daniel Rothaug, Lilly Gropper, Ilja Harjes, Bálint Tóth, Linn Sanders — © Oliver Berg
    Johanna Marx, Manuel Herwig, Daniel Rothaug, Lilly Gropper, Ilja Harjes, Bálint Tóth, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Daniel Rothaug, Lilly Gropper, Ilja Harjes — © Oliver Berg
    Daniel Rothaug, Lilly Gropper, Ilja Harjes
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Johanna Marx, Lilly Gropper — © Oliver Berg
    Ilja Harjes, Johanna Marx, Lilly Gropper
    © Oliver Berg
  • Daniel Rothaug, Linn Sanders — © Oliver Berg
    Daniel Rothaug, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Linn Sanders, Lilly Gropper; oben: Daniel Rothaug — © Oliver Berg
    Linn Sanders, Lilly Gropper; oben: Daniel Rothaug
    © Oliver Berg
  • Johanna Marx, Ilja Harjes, Daniel Rothaug, Bálint Tóth — © Oliver Berg
    Johanna Marx, Ilja Harjes, Daniel Rothaug, Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Bálint Tóth — © Oliver Berg
    Ilja Harjes, Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Johanna Marx, Linn Sanders, Lilly Gropper — © Oliver Berg
    Johanna Marx, Linn Sanders, Lilly Gropper
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Lilly Gropper, Manuel Herwig — © Oliver Berg
    Lilly Gropper, Manuel Herwig
    © Oliver Berg

Aber, wenn das wirklich der Garten Eden wäre, müsste es einen Apfelbaum geben.

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Voller Optimismus sind die jungen Arbeitsmigranten nach England gekommen, wo man schnell Geld verdienen und das Glück finden soll. Als Erdbeerpflücker werden ihre rosigen Träume jedoch schnell zerstört. Irina, eine Tochter aus gutem ukrainischem Hause, will ihr Englisch verbessern und die große, romantische Liebe finden. Andrij, der Sohn eines ukrainischen Bergarbeiters, will nicht so enden wie sein Vater. Dann sind da die Polen: der Bob-Dylan-Fan Tomasz mit seinen penetrant stinkenden Turnschuhen, Jola, die erfahrene Pflückerin mit der üppigen Figur, und ihre religiöse Nichte Marta, die so erstaunlich gut kochen kann. Dazu Emanuel, ein Teenager aus Malawi, der in England eigentlich nur seine Schwester finden will. Außer dem Alltag im Erdbeerfeld haben sie alle zunächst nicht viel gemeinsam. Doch das Leben zwischen erpresserischen Arbeitgebern, regelwütigen Behörden und bewaffneten Gangstern schweißt sie zusammen. Und schließlich ergreift die ganze Mannschaft in einem klapprigen Wohnwagen die Flucht.

Marina Lewycka erzählt eine höchst aktuelle Geschichte über Wirtschaftsflüchtlinge in Europa, die mit leichter Hand zwischen grandioser Komik, zarter Verliebtheit und tiefem Schrecken wechselt.

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 3.1 MB)

Aufführungsdauer ca. 100 Minuten, keine Pause

Info

Voller Optimismus sind die jungen Arbeitsmigranten nach England gekommen, wo man schnell Geld verdienen und das Glück finden soll. Als Erdbeerpflücker werden ihre rosigen Träume jedoch schnell zerstört. Irina, eine Tochter aus gutem ukrainischem Hause, will ihr Englisch verbessern und die große, romantische Liebe finden. Andrij, der Sohn eines ukrainischen Bergarbeiters, will nicht so enden wie sein Vater. Dann sind da die Polen: der Bob-Dylan-Fan Tomasz mit seinen penetrant stinkenden Turnschuhen, Jola, die erfahrene Pflückerin mit der üppigen Figur, und ihre religiöse Nichte Marta, die so erstaunlich gut kochen kann. Dazu Emanuel, ein Teenager aus Malawi, der in England eigentlich nur seine Schwester finden will. Außer dem Alltag im Erdbeerfeld haben sie alle zunächst nicht viel gemeinsam. Doch das Leben zwischen erpresserischen Arbeitgebern, regelwütigen Behörden und bewaffneten Gangstern schweißt sie zusammen. Und schließlich ergreift die ganze Mannschaft in einem klapprigen Wohnwagen die Flucht.

Marina Lewycka erzählt eine höchst aktuelle Geschichte über Wirtschaftsflüchtlinge in Europa, die mit leichter Hand zwischen grandioser Komik, zarter Verliebtheit und tiefem Schrecken wechselt.

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 3.1 MB)

Aufführungsdauer ca. 100 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Lily Sykes

Bühne & Kostüme Friederike Meisel

Komposition/ Sound/ Live Musik David Schwarz

Dramaturgie Anne Verena Freybott


Besetzung

Lilly Gropper

Ilja Harjes

Manuel Herwig

Johanna Marx

Daniel Rothaug

Linn Sanders

Bálint Tóth

Besetzung

Leitung

Inszenierung Lily Sykes

Bühne & Kostüme Friederike Meisel

Komposition/ Sound/ Live Musik David Schwarz

Dramaturgie Anne Verena Freybott


Besetzung

Lilly Gropper

Ilja Harjes

Manuel Herwig

Johanna Marx

Daniel Rothaug

Linn Sanders

Bálint Tóth


Im Mittelpunkt der als Roadmovie angelegten Inszenierung steht die Liebesgeschichte von Irina und Andrij, die einige ideologische Hürden zu überwinden hat. Denn die Kiewerin hat auf dem Majdan für die Unabhängigkeit demonstriert, während der Bergmann aus dem Donbass überzeugt ist, dass eine Ukraine ohne Russland nicht funktionieren kann. Damit verflochten sind die Geschichten all der anderen Protagonisten – unter anderem die von Jola, die sich auf englischen Erdbeerfeldern einen Bungalow in Polen zusammengepflückt hat, in dem ihr Kind alleine sitzt.

Sykes packt viel hinein in die knapp zweistündige Aufführung. Aber das ist kein Manko. Das siebenköpfige Ensemble meistert nicht nur das hohe Tempo hervorragend, sondern auch die zahlreichen Mehrfachbesetzungen. Das Ergebnis ist eine frische und modern wirkende Ästhetik, die junge Zuschauer ansprechen dürfte. Hinzu kommt ein originelles Bühnenbild (Friederike Meisel) mit einem Wohnwagen, der auch als Hühnerstall und Klettergerüst dient, und einem Klohäuschen, das sich bei Bedarf in eine Telefonzelle umfunktionieren lässt.

Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt die Musik von David Schwarz. Immer wieder formiert sich das Ensemble zu Gesangseinlagen, die für Abwechslung sorgen und die Gemütszustände der Protagonisten illustrieren. Eine gelungene Inszenierung, die das ernste Thema kurzweilig und mit viel Empathie auf die Bühne bringt.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 15. Februar 2016

Presse

Im Mittelpunkt der als Roadmovie angelegten Inszenierung steht die Liebesgeschichte von Irina und Andrij, die einige ideologische Hürden zu überwinden hat. Denn die Kiewerin hat auf dem Majdan für die Unabhängigkeit demonstriert, während der Bergmann aus dem Donbass überzeugt ist, dass eine Ukraine ohne Russland nicht funktionieren kann. Damit verflochten sind die Geschichten all der anderen Protagonisten – unter anderem die von Jola, die sich auf englischen Erdbeerfeldern einen Bungalow in Polen zusammengepflückt hat, in dem ihr Kind alleine sitzt.

Sykes packt viel hinein in die knapp zweistündige Aufführung. Aber das ist kein Manko. Das siebenköpfige Ensemble meistert nicht nur das hohe Tempo hervorragend, sondern auch die zahlreichen Mehrfachbesetzungen. Das Ergebnis ist eine frische und modern wirkende Ästhetik, die junge Zuschauer ansprechen dürfte. Hinzu kommt ein originelles Bühnenbild (Friederike Meisel) mit einem Wohnwagen, der auch als Hühnerstall und Klettergerüst dient, und einem Klohäuschen, das sich bei Bedarf in eine Telefonzelle umfunktionieren lässt.

Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt die Musik von David Schwarz. Immer wieder formiert sich das Ensemble zu Gesangseinlagen, die für Abwechslung sorgen und die Gemütszustände der Protagonisten illustrieren. Eine gelungene Inszenierung, die das ernste Thema kurzweilig und mit viel Empathie auf die Bühne bringt.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 15. Februar 2016


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