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CANDIDE

Comic Operetta von Leonard Bernstein

Nach Voltaires satirischem Roman »Candide ou l‘optimisme«
Gesangstexte von Richard Wilbur, Stephen Sondheim, John La Touche, Lillian Hellman, Dorothy Parker und Leonard Bernstein
Concert Version mit Zwischentexten von Loriot
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • ©  Oliver Berg

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»DIE BESTE ALLER MÖGLICHEN WELTEN«

So, 07. November 2021
18.00 · Großes Haus Großes Haus

Tickets 39,00 € | ​34,00 € | ​27,00 € | ​22,00 € | ​12,00 €

17.30 Einführung im Foyer Gr. Haus

Im beschaulichen Westfalen wachsen Candide, seine heimliche Liebe Cunegonde, deren Bruder Maximilian und die Kammerzofe Paquette mit der optimistischen Lebensphilosophie ihres Lehrers Dr. Pangloss von der besten aller Welten auf. Doch Krieg zerstört die heimische Idylle und zerstreut die fünf in alle Winde. Auf der Suche nach der »idealen Welt« überschatten Erdbeben, Inquisition, Schiffbruch und andere Katastrophen ihre Reiseeindrücke. Nur mit Mühe entkommen sie dem Tod und müssen am eigenen Leib feststellen, dass die beste aller möglichen Welten nur in der Philosophie existiert. Desillusioniert treffen alle zu guter Letzt wieder in Westfalen ein und realisieren, dass allein Gartenarbeit das ist, was den Menschen glücklich macht.

Voltaires Roman CANDIDE – ein grelles Gemisch aus Abenteuergeschichte, Märchen und Satire – erschien 1759, vier Jahre nach dem verheerenden Erdbeben von Lissabon und mitten im Siebenjährigen Krieg – in einer Zeit also, die genügend Anlass bot, Leibniz‘ schöne Theodizee von der gottgewollten Zweckmäßigkeit dieser »besten aller Welten« kritisch in Frage zu stellen. Der Roman wurde schließlich verboten, auf den Index gesetzt und öffentlich verbrannt. Die schonungslose Attacke auf den Optimismus beflügelte Bernstein zu seiner schillerndsten Komposition für das Musiktheater. Er selbst nannte die Musik zu CANDIDE eine Liebeserklärung an Europa. In der Partitur tauchen Tanzformen wie Gavotte, Mazurka, Polka oder Walzer auf, und die Konventionen der europäischen Oper werden auf liebenswürdigste Weise verballhornt.

 

Einen Beitrag auf WDR 3 TonArt zu CANDIDE finden Sie  hier.

Info

Im beschaulichen Westfalen wachsen Candide, seine heimliche Liebe Cunegonde, deren Bruder Maximilian und die Kammerzofe Paquette mit der optimistischen Lebensphilosophie ihres Lehrers Dr. Pangloss von der besten aller Welten auf. Doch Krieg zerstört die heimische Idylle und zerstreut die fünf in alle Winde. Auf der Suche nach der »idealen Welt« überschatten Erdbeben, Inquisition, Schiffbruch und andere Katastrophen ihre Reiseeindrücke. Nur mit Mühe entkommen sie dem Tod und müssen am eigenen Leib feststellen, dass die beste aller möglichen Welten nur in der Philosophie existiert. Desillusioniert treffen alle zu guter Letzt wieder in Westfalen ein und realisieren, dass allein Gartenarbeit das ist, was den Menschen glücklich macht.

Voltaires Roman CANDIDE – ein grelles Gemisch aus Abenteuergeschichte, Märchen und Satire – erschien 1759, vier Jahre nach dem verheerenden Erdbeben von Lissabon und mitten im Siebenjährigen Krieg – in einer Zeit also, die genügend Anlass bot, Leibniz‘ schöne Theodizee von der gottgewollten Zweckmäßigkeit dieser »besten aller Welten« kritisch in Frage zu stellen. Der Roman wurde schließlich verboten, auf den Index gesetzt und öffentlich verbrannt. Die schonungslose Attacke auf den Optimismus beflügelte Bernstein zu seiner schillerndsten Komposition für das Musiktheater. Er selbst nannte die Musik zu CANDIDE eine Liebeserklärung an Europa. In der Partitur tauchen Tanzformen wie Gavotte, Mazurka, Polka oder Walzer auf, und die Konventionen der europäischen Oper werden auf liebenswürdigste Weise verballhornt.

 

Einen Beitrag auf WDR 3 TonArt zu CANDIDE finden Sie  hier.

Leitung

Musikalische Leitung Stefan Veselka

Live-Illustration Robert Nippoldt

Live-Illustration Assistenz Saskia Kunze

Szenische Einrichtung & Dramaturgie Ronny Scholz

Bühne Sophia Debus

Kostüm Philipp Winkler

Choreinstudierung Boris Cepeda

Musiktheaterpädagogik Sabine Kuhnert


Besetzung

Erzähler Meinhard Zanger

Candide Garrie Davislim

Cunegonde Marielle Murphy

Dr. Pangloss / Martin Gregor Dalal

Old Lady Nana Dzidziguri

Maximilian / Captain / Inquisitor II. / Judge II. Jonas Böhm

Paquette Kathrin Filip

Inquisitor I. / Judge I. / Governor / Vanderdendur / Ragotski Mark Watson Williams

Inquisitor III. / Judge III. Valmar Saar

Opernchor des Theater Münster

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Stefan Veselka

Live-Illustration Robert Nippoldt

Live-Illustration Assistenz Saskia Kunze

Szenische Einrichtung & Dramaturgie Ronny Scholz

Bühne Sophia Debus

Kostüm Philipp Winkler

Choreinstudierung Boris Cepeda

Musiktheaterpädagogik Sabine Kuhnert


Besetzung

Erzähler Meinhard Zanger

Candide Garrie Davislim

Cunegonde Marielle Murphy

Dr. Pangloss / Martin Gregor Dalal

Old Lady Nana Dzidziguri

Maximilian / Captain / Inquisitor II. / Judge II. Jonas Böhm

Paquette Kathrin Filip

Inquisitor I. / Judge I. / Governor / Vanderdendur / Ragotski Mark Watson Williams

Inquisitor III. / Judge III. Valmar Saar

Opernchor des Theater Münster

Sinfonieorchester Münster


Grandiose Opernpremiere: Leonard Bernsteins „Candide“ mit Live-Zeichnungen 

Ein Fest für Augen und Ohren

Ein Illustrator, der live zeichnet, während sich auf der Bühne eine Opernpremiere vollzieht – geht das? Oh ja! Bei Leonard Bernsteins „Candide“ im Großen Haus ist das Publikum am Ende außer Rand und Band – dank der schieren Fantasie von Robert Nippoldt.

Grandioser hätte die erste Opernpremiere zu Beginn der neuen Spielzeit im Theater Münster nun wirklich nicht ausfallen können. Das Publikum war außer Rand und Band nach dem gut zweistündigen „Candide“, prall gefüllt mit Leonard Bernsteins zündender Musik, mit unglaublichen Aktivitäten auf der Bühne und einer schier grenzenlosen Fantasie, die vor allem ihm bescheinigt werden muss: Robert Nippoldt. […]

Von wegen „konzertante Aufführung“: Dieser „Candide“ war alles andere als das. Eigentlich ein Gesamtkunstwerk, bei dem in jedem Moment etwas passierte. […]

Dirigent Stefan Veselka animierte das auf der Hinterbühne platzierte Sinfonieorchester zu mal knalligen, mal melancholischen Klängen, davor wurde trefflich gesungen: Garrie Davislim, Gregor Dalal, Nana Dzidziguri, Jonas Böhm, Kathrin Filip, Mark Watson Williams und Valmar Saar zogen alle Register. […]

Den absoluten Clou aber landete diese Inszenierung mit den unnachahmlichen Zwischentexten von Loriot, vortrefflich und immer im richtigen, süffisant-ironischen Tonfall präsentiert von Meinhard Zanger, dem Intendanten des Wolfgang-Borchert-Theaters – Gesangsnummer inklusive.

Fazit: Bernsteins „Candide“ als Fest für Augen und Ohren. Unbedingt hingehen!

Chr. Schulte im Walde, Westfälische Nachrichten

Presse

Grandiose Opernpremiere: Leonard Bernsteins „Candide“ mit Live-Zeichnungen 

Ein Fest für Augen und Ohren

Ein Illustrator, der live zeichnet, während sich auf der Bühne eine Opernpremiere vollzieht – geht das? Oh ja! Bei Leonard Bernsteins „Candide“ im Großen Haus ist das Publikum am Ende außer Rand und Band – dank der schieren Fantasie von Robert Nippoldt.

Grandioser hätte die erste Opernpremiere zu Beginn der neuen Spielzeit im Theater Münster nun wirklich nicht ausfallen können. Das Publikum war außer Rand und Band nach dem gut zweistündigen „Candide“, prall gefüllt mit Leonard Bernsteins zündender Musik, mit unglaublichen Aktivitäten auf der Bühne und einer schier grenzenlosen Fantasie, die vor allem ihm bescheinigt werden muss: Robert Nippoldt. […]

Von wegen „konzertante Aufführung“: Dieser „Candide“ war alles andere als das. Eigentlich ein Gesamtkunstwerk, bei dem in jedem Moment etwas passierte. […]

Dirigent Stefan Veselka animierte das auf der Hinterbühne platzierte Sinfonieorchester zu mal knalligen, mal melancholischen Klängen, davor wurde trefflich gesungen: Garrie Davislim, Gregor Dalal, Nana Dzidziguri, Jonas Böhm, Kathrin Filip, Mark Watson Williams und Valmar Saar zogen alle Register. […]

Den absoluten Clou aber landete diese Inszenierung mit den unnachahmlichen Zwischentexten von Loriot, vortrefflich und immer im richtigen, süffisant-ironischen Tonfall präsentiert von Meinhard Zanger, dem Intendanten des Wolfgang-Borchert-Theaters – Gesangsnummer inklusive.

Fazit: Bernsteins „Candide“ als Fest für Augen und Ohren. Unbedingt hingehen!

Chr. Schulte im Walde, Westfälische Nachrichten


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