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CALIGULA

Schauspiel von Albert Camus

ab 16 Jahren

»Es macht mir nichts aus, dass man mich nicht liebt. Es reicht, dass man mich fürchtet.«

Sa, 13. Oktober 2018
19.30 Uhr · Kleines Haus · Preise D
Mischabo

Tickets 20,00 €

19.00 Einführung im Foyer Kl. Haus

CALIGULA ist das fulminante Erstlingswerk des gerade 25-jährigen Albert Camus, der damit ungefähr genau so alt war wie sein Titelheld. 1938 konfrontiert der junge Autor seine Zeit mit einem der grausamsten Tyrannen der römischen Geschichte. In nur vier Jahren Regentschaft hatte Caligula eine blutige Spur der Verwüstung hinterlassen und fand schließlich durch eine Verschwörung den Tod.

Der junge Kaiser ist nach dem Tod seiner Geliebten und Schwester Drusilla verschwunden. Verwirrt und schmutzig erscheint er nach drei Tagen wieder im Palast. Angesichts der Sinnlosigkeit des Todes verzweifelt Caligula an der Welt und fühlt sich ihr zunehmend fremd. »Die Menschen sterben und sind nicht glücklich!« Er fordert das Unmögliche, den Mond, die absolute Wahrheit. Die Senatoren, seine Vertrauten und Freunde und seine Mätresse Caesonia werden unfreiwillig zu Zeugen eines grausamen Experiments. Caligula führt der Welt die Perversion ihrer eigenen Logik vor Augen und verfolgt diese mit eiskalter Berechnung bis zum bitteren Ende.

Auch wenn Camus vehement eine politische Dimension seines ­Stückes abstritt, gilt es als politischer Klassiker der Moderne. CALIGULA ist eine Parabel über Macht und Machtmissbrauch, sowie ein existentialistisches Drama über die Absurdität der Welt: Es ist nicht möglich, alles um sich herum zu zerstören und sich dabei nicht selbst zu vernichten.

 

Aufführungsdauer ca. 105 Minuten, keine Pause

Info

CALIGULA ist das fulminante Erstlingswerk des gerade 25-jährigen Albert Camus, der damit ungefähr genau so alt war wie sein Titelheld. 1938 konfrontiert der junge Autor seine Zeit mit einem der grausamsten Tyrannen der römischen Geschichte. In nur vier Jahren Regentschaft hatte Caligula eine blutige Spur der Verwüstung hinterlassen und fand schließlich durch eine Verschwörung den Tod.

Der junge Kaiser ist nach dem Tod seiner Geliebten und Schwester Drusilla verschwunden. Verwirrt und schmutzig erscheint er nach drei Tagen wieder im Palast. Angesichts der Sinnlosigkeit des Todes verzweifelt Caligula an der Welt und fühlt sich ihr zunehmend fremd. »Die Menschen sterben und sind nicht glücklich!« Er fordert das Unmögliche, den Mond, die absolute Wahrheit. Die Senatoren, seine Vertrauten und Freunde und seine Mätresse Caesonia werden unfreiwillig zu Zeugen eines grausamen Experiments. Caligula führt der Welt die Perversion ihrer eigenen Logik vor Augen und verfolgt diese mit eiskalter Berechnung bis zum bitteren Ende.

Auch wenn Camus vehement eine politische Dimension seines ­Stückes abstritt, gilt es als politischer Klassiker der Moderne. CALIGULA ist eine Parabel über Macht und Machtmissbrauch, sowie ein existentialistisches Drama über die Absurdität der Welt: Es ist nicht möglich, alles um sich herum zu zerstören und sich dabei nicht selbst zu vernichten.

 

Aufführungsdauer ca. 105 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Alexander Nerlich

Bühne & Kostüme Žana Bošnjak

Musik Malte Preuß

Choreografie Jasmin Hauck / Cecilia Wretemark

Dramaturgie Barbara Bily

Beratung Puppenspiel Bodo Schulte


Besetzung

Caligula Joachim Foerster

Lepida Sandra Bezler

Caesonia Sandra Schreiber

Mucius Gerhard Mohr

Cherea Christian Bo Salle

Scipio Fréderic Brossier

Besetzung

Leitung

Inszenierung Alexander Nerlich

Bühne & Kostüme Žana Bošnjak

Musik Malte Preuß

Choreografie Jasmin Hauck / Cecilia Wretemark

Dramaturgie Barbara Bily

Beratung Puppenspiel Bodo Schulte


Besetzung

Caligula Joachim Foerster

Lepida Sandra Bezler

Caesonia Sandra Schreiber

Mucius Gerhard Mohr

Cherea Christian Bo Salle

Scipio Fréderic Brossier


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