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BRD-TRILOGIE

DIE EHE DER MARIA BRAUN | DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS | LOLA | Theaterabend in drei Teilen nach einer Vorlage von Rainer Werner Fassbinder | Drehbuch Peter Märthesheimer und Pea Fröhlich

  • Christian Bo Salle, Rose Lohmann — © Marion Bührle
    Christian Bo Salle, Rose Lohmann
    © Marion Bührle
  • Jonas Riemer, Rose Lohmann — © Marion Bührle
    Jonas Riemer, Rose Lohmann
    © Marion Bührle
  • Rose Lohmann, Ilja Harjes — © Marion Bührle
    Rose Lohmann, Ilja Harjes
    © Marion Bührle
  • Ensemble, Statisterie — © Marion Bührle
    Ensemble, Statisterie
    © Marion Bührle
  • Rose Lohmann, Sandra Schreiber — © Marion Bührle
    Rose Lohmann, Sandra Schreiber
    © Marion Bührle
  • Ensemble — © Marion Bührle
    Ensemble
    © Marion Bührle
  • Carola von Seckendorff — © Marion Bührle
    Carola von Seckendorff
    © Marion Bührle
  • Julia Stefanie Möller, Sandra Schreiber, Statisterie, Carola von Seckendorff, Joachim Foerster — © Marion Bührle
    Julia Stefanie Möller, Sandra Schreiber, Statisterie, Carola von Seckendorff, Joachim Foerster
    © Marion Bührle
  • Gerhard Mohr, Julia Stefanie Möller, Tina Schmincke, Bernward Bitter, Sandra Schreiber, Joachim Foerster — © Marion Bührle
    Gerhard Mohr, Julia Stefanie Möller, Tina Schmincke, Bernward Bitter, Sandra Schreiber, Joachim Foerster
    © Marion Bührle
  • Jonas Riemer, Rose Lohmann, Julia Stefanie Möller, Sandra Schreiber, Carola von Seckendorff — © Marion Bührle
    Jonas Riemer, Rose Lohmann, Julia Stefanie Möller, Sandra Schreiber, Carola von Seckendorff
    © Marion Bührle
  • Christian Bo Salle, Carola von Seckendorff, Sandra Schreiber, Julia Stefanie Möller — © Marion Bührle
    Christian Bo Salle, Carola von Seckendorff, Sandra Schreiber, Julia Stefanie Möller
    © Marion Bührle
  • Gerhard Mohr, Julia Stefanie Möller, Carola von Seckendorff — © Marion Bührle
    Gerhard Mohr, Julia Stefanie Möller, Carola von Seckendorff
    © Marion Bührle
  • Ilja Harjes, Jonas Riemer, Sandra Schreiber — © Marion Bührle
    Ilja Harjes, Jonas Riemer, Sandra Schreiber
    © Marion Bührle
  • Joachim Foerster, Louis Nitsche, Jonas Riemer, Ensemble — © Marion Bührle
    Joachim Foerster, Louis Nitsche, Jonas Riemer, Ensemble
    © Marion Bührle
  • Sandra Schreiber, Statisterie, Ilja Harjes, Jonas Riemer — © Marion Bührle
    Sandra Schreiber, Statisterie, Ilja Harjes, Jonas Riemer
    © Marion Bührle
  • Jonas Riemer, Ilja Harjes — © Marion Bührle
    Jonas Riemer, Ilja Harjes
    © Marion Bührle
  • Jonas Riemer, Gerhard Mohr, Sandra Schreiber, Louis Nitsche — © Marion Bührle
    Jonas Riemer, Gerhard Mohr, Sandra Schreiber, Louis Nitsche
    © Marion Bührle
  • Rose Lohmann, Carola von Seckendorff, Gerhard Mohr, Christian Bo Salle, Louis Nitsche, Ilja Harjes, Statisterie — © Marion Bührle
    Rose Lohmann, Carola von Seckendorff, Gerhard Mohr, Christian Bo Salle, Louis Nitsche, Ilja Harjes, Statisterie
    © Marion Bührle

»Nur nicht aus Liebe weinen... «

Drei faszinierende, starke Frauenfiguren stellt Rainer Werner Fassbinder in das Zentrum seiner BRD-Trilogie. Diese radikal subjektive Archäologie der jungen Bundesrepublik zeigen wir jetzt erstmals komplett im Theater.

DIE EHE DER MARIA BRAUN beginnt mit einer Hochzeit im Bombenhagel und endet mit einem großen Knall. Maria Braun opfert ihre Liebe und Gefühle dem gesellschaftlichen Aufstieg, wobei der Moment des größten geschäftlichen Erfolgs zugleich ihre größte Niederlage und ihr tragisches Ende ist. Veronika Voss, eine ehemalige Nazi­-Filmdiva in DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS, ist nie in der Gegen­wart angekommen und wird von der skrupellosen Psychia­terin Dr. Katz mit Morphium in den Tod getrieben. LOLA ist die Geschichte einer Anpassung. Der neue Baudezernent von Bohm verliebt sich in Lola, von der er nicht weiß, dass sie eine Prostituierte aus dem Bordell ist, in dem die ganze Stadtelite samt Bürgermeister verkehrt. Doch am Ende fin­det er überraschenderweise sein Glück...

Mit der BRD-­Trilogie stellt Fassbinder ganz radikal die Frage nach dem emotionalen Preis, den die Bundesrepublik für den raschen Wiederaufbau und Wiederaufstieg als Wirtschafts­macht gezahlt hat. Als Abbild der Zeit, Melodram, bitterböse Gesellschaftssatire entstand die BRD­-Trilogie mitten in der sogenannten »bleiernen Zeit« und ist aus heutiger Sicht auch ein »Blick zurück im Zorn« über die vertanen Chancen für einen echten Neuanfang.

Aufführungsdauer ca. 260 Minuten, zwei Pausen

Info

Drei faszinierende, starke Frauenfiguren stellt Rainer Werner Fassbinder in das Zentrum seiner BRD-Trilogie. Diese radikal subjektive Archäologie der jungen Bundesrepublik zeigen wir jetzt erstmals komplett im Theater.

DIE EHE DER MARIA BRAUN beginnt mit einer Hochzeit im Bombenhagel und endet mit einem großen Knall. Maria Braun opfert ihre Liebe und Gefühle dem gesellschaftlichen Aufstieg, wobei der Moment des größten geschäftlichen Erfolgs zugleich ihre größte Niederlage und ihr tragisches Ende ist. Veronika Voss, eine ehemalige Nazi­-Filmdiva in DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS, ist nie in der Gegen­wart angekommen und wird von der skrupellosen Psychia­terin Dr. Katz mit Morphium in den Tod getrieben. LOLA ist die Geschichte einer Anpassung. Der neue Baudezernent von Bohm verliebt sich in Lola, von der er nicht weiß, dass sie eine Prostituierte aus dem Bordell ist, in dem die ganze Stadtelite samt Bürgermeister verkehrt. Doch am Ende fin­det er überraschenderweise sein Glück...

Mit der BRD-­Trilogie stellt Fassbinder ganz radikal die Frage nach dem emotionalen Preis, den die Bundesrepublik für den raschen Wiederaufbau und Wiederaufstieg als Wirtschafts­macht gezahlt hat. Als Abbild der Zeit, Melodram, bitterböse Gesellschaftssatire entstand die BRD­-Trilogie mitten in der sogenannten »bleiernen Zeit« und ist aus heutiger Sicht auch ein »Blick zurück im Zorn« über die vertanen Chancen für einen echten Neuanfang.

Aufführungsdauer ca. 260 Minuten, zwei Pausen

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Peter Scior

Kostüme Lili Wanner

Video Andreas Klein

Musikalische Leitung Lothar Müller

Dramaturgie Barbara Bily

Klavier Martin Speight

Percussion Dominik Hahn

Bass Jürgen Knautz


Besetzung

Maria Braun Rose Lohmann

Mutter Carola von Seckendorff

Betti Klenze Sandra Schreiber

Schwester / Vevi / Sekräterin / Notarin Julia Stefanie Möller

Richter / Karl Oswald Christian Bo Salle

Herrmann Braun Ilja Harjes

Bill / Hans Wetzel / Geschäftsmann (Ami) Jonas Riemer

Standesbeamter / Dolmetscher / Rudi Schuricke / Amerikaner im Zug Louis Nitsche

Willi Klenze / Sportreporter Joachim Foerster

Arzt / Senkenberg Gerhard Mohr

Veronica Voss Carola von Seckendorff

Henriette Rose Lohmann

Dr. Marianne Katz Sandra Schreiber

Grete / Josefa / Sekretärin Julia Stefanie Möller

Dr. Edel Christian Bo Salle

Max Rehbein Ilja Harjes

GI-Dealer / Mephisto Jonas Riemer

Juwelier / Kripobeamter / Freddy Quinn Louis Nitsche

Sportreporter Krohn Joachim Foerster

Filmproduzent / Gärtner / Kripobeamter Gerhard Mohr

Herr Treibel Bernward Bitter

Frau Treibel Tina Schmincke

Lola Sandra Schreiber

Frau Schuckert / Hure Rose Lohmann

Frau Fink / Frau Völker Carola von Seckendorff

Gigi Julia Stefanie Möller

Wittich /Journalist Christian Bo Salle

von Bohm Ilja Harjes

Schuckert Jonas Riemer

Esslin Louis Nitsche

René / Demonstrant Joachim Foerster

Völker Gerhard Mohr

Besetzung

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Peter Scior

Kostüme Lili Wanner

Video Andreas Klein

Musikalische Leitung Lothar Müller

Dramaturgie Barbara Bily

Klavier Martin Speight

Percussion Dominik Hahn

Bass Jürgen Knautz


Besetzung

Maria Braun Rose Lohmann

Mutter Carola von Seckendorff

Betti Klenze Sandra Schreiber

Schwester / Vevi / Sekräterin / Notarin Julia Stefanie Möller

Richter / Karl Oswald Christian Bo Salle

Herrmann Braun Ilja Harjes

Bill / Hans Wetzel / Geschäftsmann (Ami) Jonas Riemer

Standesbeamter / Dolmetscher / Rudi Schuricke / Amerikaner im Zug Louis Nitsche

Willi Klenze / Sportreporter Joachim Foerster

Arzt / Senkenberg Gerhard Mohr

Veronica Voss Carola von Seckendorff

Henriette Rose Lohmann

Dr. Marianne Katz Sandra Schreiber

Grete / Josefa / Sekretärin Julia Stefanie Möller

Dr. Edel Christian Bo Salle

Max Rehbein Ilja Harjes

GI-Dealer / Mephisto Jonas Riemer

Juwelier / Kripobeamter / Freddy Quinn Louis Nitsche

Sportreporter Krohn Joachim Foerster

Filmproduzent / Gärtner / Kripobeamter Gerhard Mohr

Herr Treibel Bernward Bitter

Frau Treibel Tina Schmincke

Lola Sandra Schreiber

Frau Schuckert / Hure Rose Lohmann

Frau Fink / Frau Völker Carola von Seckendorff

Gigi Julia Stefanie Möller

Wittich /Journalist Christian Bo Salle

von Bohm Ilja Harjes

Schuckert Jonas Riemer

Esslin Louis Nitsche

René / Demonstrant Joachim Foerster

Völker Gerhard Mohr


Es war eine spektakuläre und fordernde Premiere – also ein sehr guter Theaterabend, den das Ensemble dem Publikum im Großen Haus des Theaters Münster am Samstagabend beschert hat. […] Das Ensemble schöpft virtuos aus dem Vollen. Je nach Bedarf reicht die stilistische Bandbreite von erhabener Dramatik bis zum frechen Slapstick. Überhöht wird das komplexe Spiel dabei von einer auf der Bühne projizierten, überwältigenden Bilderflut. Aufnahmen von zerbombten Städten und vier Fußball-Weltmeisterschaften sowie vorzügliche Kurzfilme, in denen die Ensemble-Mitglieder als Filmschauspieler bestechen, entfalten ihre Kraft. Diese „BRD-Trilogie“ ermöglicht eine ebenso sinnliche wie kritische Reise in die Vergangenheit, die fortwirkt.

Alexander Reuter, Die Glocke, 30. September 2019.

 

Mit Live-Kamera und Videosequenzen (Andreas Klein) setzt Regisseur Frank Behnke seine drei Hauptdarstellerinnen wunderbar in Szene: Rose Lohmann ergreift beherzt die Chance der großen Maria-Braun-Hauptrolle, ihr Gefängnisdialog oder die Firmen-Szenen gehören zu den Höhepunkten des ersten Teils. Im Veronika-Voss-Teil verkörpert Carola von Seckendorff die tragische Diva ideal, und die Lichtregie auf Peter Sciors Drehbühne akzentuiert zusammen mit der Farbdramaturgie von Lili Wanners Kostümen die verschiedenen Sphären perfekt. […] 
Als Ärztin Dr. Katz, die auf schreckliche Weise von den Nazi-Medizinern »gelernt« hat, brilliert sie mit kalter Entschlossenheit. Sie ist einer der beiden Bösewichter, von denen die größte Faszination ausgeht. Der andere ist Jonas Riemer, der in »Lola« den skrupellosen Bauunternehmer wunderbar schmierig gestaltet und die lustigste Szene bekommt, bei der er den braven Dezernenten (Ilja Harjes) liebevoll überlegen verschaukelt. […]
Neben der kräftigen Bildsprache, von bunten Karten- und Plakatmotiven bis hin zur grotesken Hakenkreuzigung der Veronika Voss dienen zwei Lieder als Leitmotive: Die »Capri-Fischer« akzentuieren die Sehnsucht nach heiler Welt. Und »Am Tag, als der Regen kam, heiß ersehnt …« erklingt schon bei Veronika Voss. An solch einem Tag hätte auch alles reingewaschen werden können. Aber schon Fassbinder wusste, dass das so einfach nicht funktioniert.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 30. September 2019.

 

[…] Frank Behnke hat sich die gesamte BRD-Trilogie Fassbinders vorgenommen: »Die Ehe der Maria Braun«, »Die Sehnsucht der Veronika Voss« und »Lola«, alles an einem Abend. Mit seinem fünfzehnköpfigen Ensemble stemmt der Regisseur ein Großprojekt.

Gerhard Preußer, Nachtkritik.de, 29. September 2019.

Presse

Es war eine spektakuläre und fordernde Premiere – also ein sehr guter Theaterabend, den das Ensemble dem Publikum im Großen Haus des Theaters Münster am Samstagabend beschert hat. […] Das Ensemble schöpft virtuos aus dem Vollen. Je nach Bedarf reicht die stilistische Bandbreite von erhabener Dramatik bis zum frechen Slapstick. Überhöht wird das komplexe Spiel dabei von einer auf der Bühne projizierten, überwältigenden Bilderflut. Aufnahmen von zerbombten Städten und vier Fußball-Weltmeisterschaften sowie vorzügliche Kurzfilme, in denen die Ensemble-Mitglieder als Filmschauspieler bestechen, entfalten ihre Kraft. Diese „BRD-Trilogie“ ermöglicht eine ebenso sinnliche wie kritische Reise in die Vergangenheit, die fortwirkt.

Alexander Reuter, Die Glocke, 30. September 2019.

 

Mit Live-Kamera und Videosequenzen (Andreas Klein) setzt Regisseur Frank Behnke seine drei Hauptdarstellerinnen wunderbar in Szene: Rose Lohmann ergreift beherzt die Chance der großen Maria-Braun-Hauptrolle, ihr Gefängnisdialog oder die Firmen-Szenen gehören zu den Höhepunkten des ersten Teils. Im Veronika-Voss-Teil verkörpert Carola von Seckendorff die tragische Diva ideal, und die Lichtregie auf Peter Sciors Drehbühne akzentuiert zusammen mit der Farbdramaturgie von Lili Wanners Kostümen die verschiedenen Sphären perfekt. […] 
Als Ärztin Dr. Katz, die auf schreckliche Weise von den Nazi-Medizinern »gelernt« hat, brilliert sie mit kalter Entschlossenheit. Sie ist einer der beiden Bösewichter, von denen die größte Faszination ausgeht. Der andere ist Jonas Riemer, der in »Lola« den skrupellosen Bauunternehmer wunderbar schmierig gestaltet und die lustigste Szene bekommt, bei der er den braven Dezernenten (Ilja Harjes) liebevoll überlegen verschaukelt. […]
Neben der kräftigen Bildsprache, von bunten Karten- und Plakatmotiven bis hin zur grotesken Hakenkreuzigung der Veronika Voss dienen zwei Lieder als Leitmotive: Die »Capri-Fischer« akzentuieren die Sehnsucht nach heiler Welt. Und »Am Tag, als der Regen kam, heiß ersehnt …« erklingt schon bei Veronika Voss. An solch einem Tag hätte auch alles reingewaschen werden können. Aber schon Fassbinder wusste, dass das so einfach nicht funktioniert.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 30. September 2019.

 

[…] Frank Behnke hat sich die gesamte BRD-Trilogie Fassbinders vorgenommen: »Die Ehe der Maria Braun«, »Die Sehnsucht der Veronika Voss« und »Lola«, alles an einem Abend. Mit seinem fünfzehnköpfigen Ensemble stemmt der Regisseur ein Großprojekt.

Gerhard Preußer, Nachtkritik.de, 29. September 2019.





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