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AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: LICHTSPIELE

Werke von Thomas Prautsch

  • Thomas Prautsch
    Thomas Prautsch
So, 06. November 2016
12.30 Uhr · Foyer

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Mit Werken des syrischen Malers Bahram Hajou wurde im Januar erfolgreich die »Galerie im Theater Münster« als Ausstellungsort für Bildende Kunst eingeweiht; es folgten die Ausstellungen WEGEN WEILL von Guido Lipken, SCHATTENLICHT von Martina Lückener sowie FEST IM WIND von Kirsten Mühlbach.

 

Ab dem 6. November treffen Theaterbesucher und Kunstpublikum auf die Ausstellung LICHTSPIELE von Thomas Prautsch.

Während auf der Bühne geprobt und aufgeführt wird, bespielt Thomas Prautsch das Foyer mit Farbe und Leinwand. Mit einem Konglomerat aus Landschaften, Stadtansichten, lodernden Feuerstellen und spiegelnden Wasserflächen gibt der Künstler einen Einblick in seine verschiedenen Werkreihen, die er seit vielen Jahren entwickelt. Doch was eint die unterschiedlichen Bildwelten?

Sie sind Anlass für die Malerei von Thomas Prautsch, die sich in virtuoser Weise stets mit dem Phänomen Licht in seinen vielfältigen Erscheinungen auseinandersetzt. Es wird in seinen Bildern von Wellen rhythmisch bewegt, verwandelt Dächer in Spiegelflächen und bringt Häuserwände im Abendlicht zum leuchten. Licht tritt aus dem Dunkeln in Form von lodernden Flammen auf und glüht seltsam plastisch hinter den Fenstern nächtlicher Städte. Das gemalte Licht wirkt jedoch nicht aufklärend: Im Gegenteil, es verfremdet das Dargestellte und der Betrachter verliert, in den Strukturen aus Farbschichten, das Motiv aus den Augen. Was bleibt, ist ein Eindruck von Licht und Schatten und einer Räumlichkeit, die den suchenden Blick des Betrachters in die Tiefe der Bildwelten lockt.

Diese Wirkung erzielt Prautsch durch einen oft mehrschichtigen, pastosen Farbauftrag, den er im künstlerischen Prozess, teils gezielt bis auf die Leinwand abträgt. In den entstandenen Strukturen und Vertiefungen verliert sich das Licht. Der reale Schattenwurf wird, neben dem klassischen Medium Ölfarbe, zum malerischen Mittel. So spielt Thomas Prautsch mit dem Licht, ganz so, wie es ihm gefällt.

 

Thomas Prautsch

geb. 1965 in Frankfurt am Main

lebt und arbeitet in Münster

1988 -1999 Studium an der Kunstakademie Münster bei L. v. Arseniew und Timm Ulrichs

1999 Akademiebrief, Meisterschüler

seit 1990 Ausstellungen im In- und Ausland

verschiedene Preise und Stipendien, u.a. Caspar-von-Zumbusch-Preis 2000

Mehr unter www.thomasprautsch.de

 

Besuche der Ausstellung

Besuche der Ausstellung sind bis einschließlich 27. Januar 2017 während der Vorstellungen mit gültiger Eintrittskarte möglich. Alternativ können Sie die Ausstellung auch tagsüber nach Anmeldung bei der Intendanz des Theaters (intendanz-theater@stadt-muenster.de) besichtigen.

Info

Mit Werken des syrischen Malers Bahram Hajou wurde im Januar erfolgreich die »Galerie im Theater Münster« als Ausstellungsort für Bildende Kunst eingeweiht; es folgten die Ausstellungen WEGEN WEILL von Guido Lipken, SCHATTENLICHT von Martina Lückener sowie FEST IM WIND von Kirsten Mühlbach.

 

Ab dem 6. November treffen Theaterbesucher und Kunstpublikum auf die Ausstellung LICHTSPIELE von Thomas Prautsch.

Während auf der Bühne geprobt und aufgeführt wird, bespielt Thomas Prautsch das Foyer mit Farbe und Leinwand. Mit einem Konglomerat aus Landschaften, Stadtansichten, lodernden Feuerstellen und spiegelnden Wasserflächen gibt der Künstler einen Einblick in seine verschiedenen Werkreihen, die er seit vielen Jahren entwickelt. Doch was eint die unterschiedlichen Bildwelten?

Sie sind Anlass für die Malerei von Thomas Prautsch, die sich in virtuoser Weise stets mit dem Phänomen Licht in seinen vielfältigen Erscheinungen auseinandersetzt. Es wird in seinen Bildern von Wellen rhythmisch bewegt, verwandelt Dächer in Spiegelflächen und bringt Häuserwände im Abendlicht zum leuchten. Licht tritt aus dem Dunkeln in Form von lodernden Flammen auf und glüht seltsam plastisch hinter den Fenstern nächtlicher Städte. Das gemalte Licht wirkt jedoch nicht aufklärend: Im Gegenteil, es verfremdet das Dargestellte und der Betrachter verliert, in den Strukturen aus Farbschichten, das Motiv aus den Augen. Was bleibt, ist ein Eindruck von Licht und Schatten und einer Räumlichkeit, die den suchenden Blick des Betrachters in die Tiefe der Bildwelten lockt.

Diese Wirkung erzielt Prautsch durch einen oft mehrschichtigen, pastosen Farbauftrag, den er im künstlerischen Prozess, teils gezielt bis auf die Leinwand abträgt. In den entstandenen Strukturen und Vertiefungen verliert sich das Licht. Der reale Schattenwurf wird, neben dem klassischen Medium Ölfarbe, zum malerischen Mittel. So spielt Thomas Prautsch mit dem Licht, ganz so, wie es ihm gefällt.

 

Thomas Prautsch

geb. 1965 in Frankfurt am Main

lebt und arbeitet in Münster

1988 -1999 Studium an der Kunstakademie Münster bei L. v. Arseniew und Timm Ulrichs

1999 Akademiebrief, Meisterschüler

seit 1990 Ausstellungen im In- und Ausland

verschiedene Preise und Stipendien, u.a. Caspar-von-Zumbusch-Preis 2000

Mehr unter www.thomasprautsch.de

 

Besuche der Ausstellung

Besuche der Ausstellung sind bis einschließlich 27. Januar 2017 während der Vorstellungen mit gültiger Eintrittskarte möglich. Alternativ können Sie die Ausstellung auch tagsüber nach Anmeldung bei der Intendanz des Theaters (intendanz-theater@stadt-muenster.de) besichtigen.

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So, 06. November 2016
12.30 Uhr · Foyer

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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