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ANGELS IN AMERICA

Oper in zwei Teilen von Peter Eötvös

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  •  <br />© Jochen Quast

    © Jochen Quast

»Es gibt keine Engel in Amerika.«

New York, Mitte der 1980er Jahre: Louis trennt sich aus panischer Angst von seinem erkrankten Freund Prior. Der korrupte Rechtsanwalt Roy M. Cohn lässt sich  gesellschaftskonform Leberkrebs diagnostizieren und behauptet noch am Sterbebett, weder schwul noch an Aids erkrankt zu sein. Die Ehe zwischen dem mormonischen Anwalt Joe und seiner Frau Harper zerbricht, weil er seine homosexuelle Neigung nicht länger verbergen kann. Er beginnt eine Beziehung mit Louis.

Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Theaterstück ANGELS IN AMERICA von Tony Kushner ist eine bittere Abrechnung mit dem Amerika unter Ronald Reagan und die Aufarbeitung der apokalyptischen Gewalt der Aids-Epidemie: Stigmatisierung von Menschen mit HIV war und ist die unausweichliche Folge individueller und gesamtgesellschaftlicher Ängste und  Fantasien.

Auf der Suche nach der geeigneten musikalischen Umsetzung besuchte Peter Eötvös (*1944) Musicalvorstellungen am Broadway. Die musikalischen Verweise auf die Showbühne ergänzt Eötvös durch Jazz- und Rockelemente sowie Anleihen aus der jüdischen Musik. Den Gemütszuständen der Protagonisten wird mehr Raum gegeben. Schließlich waren es die in Kushners Stück allgegenwärtigen Visionen und Halluzinationen, die Eötvös an dem Stoff besonders reizten.

Info

New York, Mitte der 1980er Jahre: Louis trennt sich aus panischer Angst von seinem erkrankten Freund Prior. Der korrupte Rechtsanwalt Roy M. Cohn lässt sich  gesellschaftskonform Leberkrebs diagnostizieren und behauptet noch am Sterbebett, weder schwul noch an Aids erkrankt zu sein. Die Ehe zwischen dem mormonischen Anwalt Joe und seiner Frau Harper zerbricht, weil er seine homosexuelle Neigung nicht länger verbergen kann. Er beginnt eine Beziehung mit Louis.

Das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Theaterstück ANGELS IN AMERICA von Tony Kushner ist eine bittere Abrechnung mit dem Amerika unter Ronald Reagan und die Aufarbeitung der apokalyptischen Gewalt der Aids-Epidemie: Stigmatisierung von Menschen mit HIV war und ist die unausweichliche Folge individueller und gesamtgesellschaftlicher Ängste und  Fantasien.

Auf der Suche nach der geeigneten musikalischen Umsetzung besuchte Peter Eötvös (*1944) Musicalvorstellungen am Broadway. Die musikalischen Verweise auf die Showbühne ergänzt Eötvös durch Jazz- und Rockelemente sowie Anleihen aus der jüdischen Musik. Den Gemütszuständen der Protagonisten wird mehr Raum gegeben. Schließlich waren es die in Kushners Stück allgegenwärtigen Visionen und Halluzinationen, die Eötvös an dem Stoff besonders reizten.

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg

Inszenierung Carlos Wagner

Bühne & Kostüme Christophe Ouvrard

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

The Angel Kathrin Filip

Harper Pitt Kristi Anna Isene

Hannah Pitt Suzanne McLeod

Joseph Pitt Filippo Bettoschi

Prior Walter Christian Miedl

Louis Ironson David Zimmer

Belize Yosemeh Adjei

Roy Cohn Christoph Stegemann

Sopran Melanie Spitau

Alt Barbara Bräckelmann

Bariton Frederik Schauhoff

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg

Inszenierung Carlos Wagner

Bühne & Kostüme Christophe Ouvrard

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

The Angel Kathrin Filip

Harper Pitt Kristi Anna Isene

Hannah Pitt Suzanne McLeod

Joseph Pitt Filippo Bettoschi

Prior Walter Christian Miedl

Louis Ironson David Zimmer

Belize Yosemeh Adjei

Roy Cohn Christoph Stegemann

Sopran Melanie Spitau

Alt Barbara Bräckelmann

Bariton Frederik Schauhoff

Sinfonieorchester Münster



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