zum Sinfonieorchester zum Online-Ticket-Shop

NICE TO MEET YOU?

Tanzabend von Tiago Manquinho

  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Fátima López García — © Oliver Berg
    Fátima López García
    © Oliver Berg
  • Adam Dembczynski — © Oliver Berg
    Adam Dembczynski
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Jason Franklin — © Oliver Berg
    Jason Franklin
    © Oliver Berg
  • Matteo Mersi, Adam Dembczynski — © Oliver Berg
    Matteo Mersi, Adam Dembczynski
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Adrián Plá Cerdán, Maria Bayarri Pérez — © Oliver Berg
    Adrián Plá Cerdán, Maria Bayarri Pérez
    © Oliver Berg
  • Maria Bayarri Pérez — © Oliver Berg
    Maria Bayarri Pérez
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
Fr, 07. Juni 2019
19.30 · Kleines Haus

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Tagtäglich sehen und begegnen wir Menschen, die wir nicht kennen. Sie sind uns fremd, die meisten bleiben es auch. Und doch entscheiden die ersten Augenblicke, welches Bild wir vom anderen haben: Wir finden ihn sympathisch oder eher unsympathisch, wir suchen größere Nähe oder Distanz, vielleicht haben wir sogar Angst vor dem, der uns unbekannt ist. Oder zieht uns das gerade an? Vorurteile spielen hier eine große Rolle, denn wir schätzen andere zunächst nach unserem eigenen Erfahrungshorizont ein. Kontaktaufnahmen laufen nach kulturell vorbestimmten Ritualen ab. Doch wer wagt den ersten Schritt? Häufig fällt es schwer, auf jemand anderen zuzugehen aus Furcht vor dem Ungewissen und Unvorhersehbaren.

Choreograf Tiago Manquinho beschäftigt sich in NICE TO MEET YOU? mit den zu überwindenden Grenzen im Zwischenmenschlichen. Je fremder die Umgebung ist, in der man sich befindet, je fremder man sich selbst fühlt oder je fremder man den anderen wahrnimmt, desto schwerer fällt es, auf das jeweilige Gegenüber einzugehen.

 

Aufführungsdauer ca. 70 Minuten, keine Pause

Info

Tagtäglich sehen und begegnen wir Menschen, die wir nicht kennen. Sie sind uns fremd, die meisten bleiben es auch. Und doch entscheiden die ersten Augenblicke, welches Bild wir vom anderen haben: Wir finden ihn sympathisch oder eher unsympathisch, wir suchen größere Nähe oder Distanz, vielleicht haben wir sogar Angst vor dem, der uns unbekannt ist. Oder zieht uns das gerade an? Vorurteile spielen hier eine große Rolle, denn wir schätzen andere zunächst nach unserem eigenen Erfahrungshorizont ein. Kontaktaufnahmen laufen nach kulturell vorbestimmten Ritualen ab. Doch wer wagt den ersten Schritt? Häufig fällt es schwer, auf jemand anderen zuzugehen aus Furcht vor dem Ungewissen und Unvorhersehbaren.

Choreograf Tiago Manquinho beschäftigt sich in NICE TO MEET YOU? mit den zu überwindenden Grenzen im Zwischenmenschlichen. Je fremder die Umgebung ist, in der man sich befindet, je fremder man sich selbst fühlt oder je fremder man den anderen wahrnimmt, desto schwerer fällt es, auf das jeweilige Gegenüber einzugehen.

 

Aufführungsdauer ca. 70 Minuten, keine Pause

Besetzung

Starke körperliche Gesten

Die ganze Choreografie – vor zwei Jahren von Manquinho mit dem Ensemble des Staatstheaters Braunschweig erarbeitet – ist ein wilder Reigen von Nähe und Distanz. Auch dem Publikum gegenüber. Die zwölf Tänzerinnen und Tänzer erheben sich teils aus den Sitzreihen, wie etwa jene Solistin, die ihre wilden Locken zur Musik schüttelt – um später vom Ensemble über Stühle des Publikums hinweg „zu Grabe“ getragen zu werden. Was ihr passiert ist, weiß man nicht.

Überhaupt ist die Choreografie angenehm vieldeutig, setzt auf starke körperliche Gesten statt auf eindeutigen Symbolismus.

Die Musik aber kündet nie von Erlösung, sondern setzt ganz auf Verfremdung und Verunsicherung. Auf elek­tronisch dräuendem Fundament erklingen Splitter von Irish Folk, Kirchenchor oder Ethno-Pop. Die Verunsicherung ist gewollt – bis zum Ende, wenn die schützenden Abwehr-Hände endlich doch nach einander greifen. Nice to meet you!

Arndt Zinkant, Westfälische Nachrichten, 24. Mai 2019

Presse

Starke körperliche Gesten

Die ganze Choreografie – vor zwei Jahren von Manquinho mit dem Ensemble des Staatstheaters Braunschweig erarbeitet – ist ein wilder Reigen von Nähe und Distanz. Auch dem Publikum gegenüber. Die zwölf Tänzerinnen und Tänzer erheben sich teils aus den Sitzreihen, wie etwa jene Solistin, die ihre wilden Locken zur Musik schüttelt – um später vom Ensemble über Stühle des Publikums hinweg „zu Grabe“ getragen zu werden. Was ihr passiert ist, weiß man nicht.

Überhaupt ist die Choreografie angenehm vieldeutig, setzt auf starke körperliche Gesten statt auf eindeutigen Symbolismus.

Die Musik aber kündet nie von Erlösung, sondern setzt ganz auf Verfremdung und Verunsicherung. Auf elek­tronisch dräuendem Fundament erklingen Splitter von Irish Folk, Kirchenchor oder Ethno-Pop. Die Verunsicherung ist gewollt – bis zum Ende, wenn die schützenden Abwehr-Hände endlich doch nach einander greifen. Nice to meet you!

Arndt Zinkant, Westfälische Nachrichten, 24. Mai 2019


Video

nach oben
Fr, 07. Juni 2019
19.30 Uhr · Kleines Haus

Leider keine weiteren Termine geplant.

nach oben