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ANATEVKA (FIDDLER ON THE ROOF)

Musical | Buch von Joseph Stein | Musik von Jerry Bock Gesangstexte von Sheldon Harnick | Basierend auf den Geschichten von Sholem Alejchem mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl Deutsche Fassung von Rolf Merz und Gerhard Hagen

  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Kathrin Filip, Melanie Spitau, Finn Samira — ©  Oliver Berg
    Kathrin Filip, Melanie Spitau, Finn Samira
    © Oliver Berg
  • ©  Oliver Berg

    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Christoph Stegemann, Gregor Dalal — ©  Oliver Berg
    Christoph Stegemann, Gregor Dalal
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
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  • Gregor Dalal, Suzanne McLeod — ©  Oliver Berg
    Gregor Dalal, Suzanne McLeod
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
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    © Oliver Berg
  • ©  Oliver Berg

    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg

»Wenn ich einmal reich wär’...«

Do, 27. Februar 2020
19.30 · Großes Haus
Kleiner TheaterJugendRing

Die jüdischen Bürger im kleinen Dorf Anatevka leben noch in den alten Traditionen. Doch die Zeiten sind unsicher, immer wieder finden antijüdische Ausschreitungen statt. Jeder ist wie ein Fiedler auf dem Dach – krampfhaft bemüht, eine fröh­liche Weise zu spielen, ohne herabzustürzen. Keiner ist reich, viele Wünsche sind offen, doch der Sabbat ist heilig und wird festlich begangen. So hält es auch Tevje, der Milchmann. Was würde er nicht alles tun, wenn er einmal reich wär‘! Doch er hat genug Sorgen mit seinen fünf Töchtern, die er und seine Frau Golde »unter die Haube« bringen möchten. Im Zuge der Judenpogrome durch den Zaren erfolgt die Ausweisung der Bewohner Anatevkas. Das Entsetzen der Menschen, denen man die Heimat nimmt, ist groß, doch sie sind wehrlos und müssen sich fügen. Bei aller Trostlosigkeit bleibt die Hoff­nung auf ein späteres Wiedersehen.

Dass ein Musical nicht Glanz und Gloria sowie ein ver­träumtes Happy End haben muss, um zu begeistern, beweist FIDDLER ON THE ROOF, das in Deutschland unter dem Titel ANATEVKA bekannt wurde. Die Handlung, die in vie­len Szenen die Waage zwischen heiter und bitterernst hält, basiert auf den Erzählungen des ostjüdischen Dichters Sho­lem Alejchem. Mit Rückgriffen auf die Musik der früher in Osteuropa siedelnden jüdischen Bevölkerung schuf Jerry Bock (1928–2010) seine beste Partitur und Evergreens wie Wenn ich einmal reich wär’ und Ist es Liebe?

Aufführungsdauer ca. 180 Minuten, eine Pause

Info

Die jüdischen Bürger im kleinen Dorf Anatevka leben noch in den alten Traditionen. Doch die Zeiten sind unsicher, immer wieder finden antijüdische Ausschreitungen statt. Jeder ist wie ein Fiedler auf dem Dach – krampfhaft bemüht, eine fröh­liche Weise zu spielen, ohne herabzustürzen. Keiner ist reich, viele Wünsche sind offen, doch der Sabbat ist heilig und wird festlich begangen. So hält es auch Tevje, der Milchmann. Was würde er nicht alles tun, wenn er einmal reich wär‘! Doch er hat genug Sorgen mit seinen fünf Töchtern, die er und seine Frau Golde »unter die Haube« bringen möchten. Im Zuge der Judenpogrome durch den Zaren erfolgt die Ausweisung der Bewohner Anatevkas. Das Entsetzen der Menschen, denen man die Heimat nimmt, ist groß, doch sie sind wehrlos und müssen sich fügen. Bei aller Trostlosigkeit bleibt die Hoff­nung auf ein späteres Wiedersehen.

Dass ein Musical nicht Glanz und Gloria sowie ein ver­träumtes Happy End haben muss, um zu begeistern, beweist FIDDLER ON THE ROOF, das in Deutschland unter dem Titel ANATEVKA bekannt wurde. Die Handlung, die in vie­len Szenen die Waage zwischen heiter und bitterernst hält, basiert auf den Erzählungen des ostjüdischen Dichters Sho­lem Alejchem. Mit Rückgriffen auf die Musik der früher in Osteuropa siedelnden jüdischen Bevölkerung schuf Jerry Bock (1928–2010) seine beste Partitur und Evergreens wie Wenn ich einmal reich wär’ und Ist es Liebe?

Aufführungsdauer ca. 180 Minuten, eine Pause

Leitung

Musikalische Leitung Stefan Veselka

Inszenierung Nilufar K. Münzing

Choreografie Jason Franklin

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Choreinstudierung Joseph Feigl

Dramaturgie Ronny Scholz

Musikvermittlung Ilka Roßbach


Besetzung

Tevje Gregor Dalal

Golde Suzanne McLeod

Zeitel Melanie Spitau

Hodel Kathrin Filip

Chava Finn Samira

Shprintze Clara Heuft / Mia Krusekamp

Bielke Wiebke Meyer / Marleen Runde

Jente / Fruma-Sara Barbara Wurster

Mottel Kamzoil / Oma Zeitel Pascal Herington

Perchik Emil Schwarz

Lazar Wolf Christoph Stegemann

Motschach Valmar Saar

Rabbi Christian-Kai Sander

Awram Lars Hübel

Mendel Juan Sebastián Hurtado Ramírez

Wachtmeister Ulrich Bärenfänger

Fedja Patrick Kramer

Der Fiedler auf dem Dach Mihai Ionescu / Christoph Struck

Tänzer Jason Franklin / Maximo Marinelli / Gian Marco Meier / Gilberdan Verissimo Do Santos

Chor! Opernchor des Theaters Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Stefan Veselka

Inszenierung Nilufar K. Münzing

Choreografie Jason Franklin

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Choreinstudierung Joseph Feigl

Dramaturgie Ronny Scholz

Musikvermittlung Ilka Roßbach


Besetzung

Tevje Gregor Dalal

Golde Suzanne McLeod

Zeitel Melanie Spitau

Hodel Kathrin Filip

Chava Finn Samira

Shprintze Clara Heuft / Mia Krusekamp

Bielke Wiebke Meyer / Marleen Runde

Jente / Fruma-Sara Barbara Wurster

Mottel Kamzoil / Oma Zeitel Pascal Herington

Perchik Emil Schwarz

Lazar Wolf Christoph Stegemann

Motschach Valmar Saar

Rabbi Christian-Kai Sander

Awram Lars Hübel

Mendel Juan Sebastián Hurtado Ramírez

Wachtmeister Ulrich Bärenfänger

Fedja Patrick Kramer

Der Fiedler auf dem Dach Mihai Ionescu / Christoph Struck

Tänzer Jason Franklin / Maximo Marinelli / Gian Marco Meier / Gilberdan Verissimo Do Santos

Chor! Opernchor des Theaters Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster


Stehender Applaus im Großen Haus des Theater Münster für alle Akteure und eine Inszenierung, die überzeugt und zugleich nachdenklich stimmt.

Johannes Loy, Westfälische Nachrichten, 16. Dezember 2019

 

Am Theater Münster bieten Regisseurin Nilufar K. Münzing und ihre Akteure dem Publikum mit der Geschichte um den Milchmann Tevje einen ergreifenden Abend, hinreißend inszeniert und glänzend gespielt. […] Das gesamte Ensemble hat den Beifall verdient einschließlich des Geigers, dem das Stück seinen Originaltitel »Fiddler on the roof« verdankt, zuvorderst Gregor Dalal als Tevje, spielstark und stimmgewaltig. […]
Opernchor, Extrachor und die vielen Darsteller der kleineren Rollen sind zusätzliche Pfefferkörner im Geschehen. Vier Tänzer fallen auf, gelingt es ihnen doch, mit Flaschen auf dem Kopf akrobatisch zu hüpfen und zu springen, ohne dass etwas zu Bruch geht. Das gilt im übertragenen Sinn ebenso für das Sinfonieorchester Münster unter Stefan Veselka. Er setzt wichtige und richtige Akzente und verleiht den rhythmischen Melodien von Jerry Bock schwungvoll Lockerheit und pralles Leben.

Hans Rochol, Die Glocke, 16. Dezember 2019

 

Es sind viele schöne und aussagekräftige Bilder, mit denen Nilufar K. Münzing und ihr Ausstatter Bernhard Niechotz die Geschichte aus dem jüdischen „Schtetl“ illustrieren. […] Da kann Münzing mit dem Solistenensemble ebenso wie mit dem von Joseph Feigl einstudierten Opernchor geradezu aus dem Vollen schöpfen: darstellerisch ist alles in lebhafter Bewegung, auch dank der Tänzer der hauseigenen Compagnie – und sängerisch ist das Ensemble allerbestens aufgestellt: Gregor Dalal als Tevje geht in jeder Hinsicht völlig auf in seiner Rolle, nicht weniger Suzanne McLeod, die sich geradezu mit Haut und Haar mimetisch der skeptischen, warnenden Gattin Golde annähert. Zeitel, Hodel, Chava – drei der Töchter Tevjes, die mit Melanie Spitau, Kathrin Filip und Finn Samira perfekt besetzt sind. Pascal Herington gibt den werbenden Mottel, Emil Schwarz den von seiner anarchistischen Mission durch und durch überzeugten Perchik. Alle übrigen Darsteller dieses personalintensiven Musicals … sie runden das Ganze zu einem intensiven Theatererlebnis. Und Kapellmeister Stefan Veselka am Pult des Sinfonieorchesters Münster spannt den musikalischen Bogen zwischen trauriger Melancholie und betriebsamer Vitalität. Standing Ovations am Premierenabend!

Christoph Schulte im Walde, nmz.de, 17. Dezember 2019

 

Selten waren Standing Ovations so angebracht wie bei der gestrigen Premiere von »Anatevka« im Großen Haus, eine Musical-Inszenierung von Nilufar K. Münzing unter musikalischer Leitung von Stefan Veselka. […] Eine sehr gelungene Inszenierung mit wunderbarer Bühne und Kostümen, für die sich Bernhard Niechotz verantwortlich zeigt […]. Gregor Dalal in Hochform, tolle Tanzeinlagen auf der Hochzeit, Sterne, die plötzlich herabsinken und den heiligen Schabbes einleiten. Jede Menge kleine Hingucker. Toll.

Burkard Knöpker, erlesenesmuenster.de, 15. Dezember 2019

 

In der Regie von Nilufar K. Münzing ist das Musical mehr als ein rührseliger Rückblick auf die untergegangene Welt des jüdischen Schtetls und seiner Menschen. »Anatevka« ist ein bewegender Appell an die Bewahrung der Menschlichkeit in einer Zeit verunsichernder Umbrüche.
Das jüdische Dorf Anatevka hat Bernhard Niechotz als einfache Silhouette kleiner Häuser auf die Bühne gestellt. Unkompliziert verschoben wird daraus die Kneipe oder das Wohnzimmer des Milchmanns Tevje (Gregor Dalal), seiner Frau Golde (Suzanne McLeod) und ihrer fünf Töchter, darunter drei in heiratsfähigem Alter.
Das Musical ist stimmlich und darstellerisch mit Gregor Dalal als sehr menschlichem Tevje und Suzanne McLeod als handfester Golde samt ihren Töchtern ausgesprochen gut besetzt. Neben dem von Joseph Feigl hervorragend einstudierten Chor gibt auch ein Quartett aus dem Tanztheater dem Kneipenleben begeisternd Schwung. Und Stefan Veselka ist mit dem Sinfonieorchester Münster ein Garant für einnehmenden, mit Akkordeons und Streichern herzerwärmend folkloristischen Klang.

Hanns Butterhof, Recklinghäuser Zeitung, 17. Dezember 2019

Presse

Stehender Applaus im Großen Haus des Theater Münster für alle Akteure und eine Inszenierung, die überzeugt und zugleich nachdenklich stimmt.

Johannes Loy, Westfälische Nachrichten, 16. Dezember 2019

 

Am Theater Münster bieten Regisseurin Nilufar K. Münzing und ihre Akteure dem Publikum mit der Geschichte um den Milchmann Tevje einen ergreifenden Abend, hinreißend inszeniert und glänzend gespielt. […] Das gesamte Ensemble hat den Beifall verdient einschließlich des Geigers, dem das Stück seinen Originaltitel »Fiddler on the roof« verdankt, zuvorderst Gregor Dalal als Tevje, spielstark und stimmgewaltig. […]
Opernchor, Extrachor und die vielen Darsteller der kleineren Rollen sind zusätzliche Pfefferkörner im Geschehen. Vier Tänzer fallen auf, gelingt es ihnen doch, mit Flaschen auf dem Kopf akrobatisch zu hüpfen und zu springen, ohne dass etwas zu Bruch geht. Das gilt im übertragenen Sinn ebenso für das Sinfonieorchester Münster unter Stefan Veselka. Er setzt wichtige und richtige Akzente und verleiht den rhythmischen Melodien von Jerry Bock schwungvoll Lockerheit und pralles Leben.

Hans Rochol, Die Glocke, 16. Dezember 2019

 

Es sind viele schöne und aussagekräftige Bilder, mit denen Nilufar K. Münzing und ihr Ausstatter Bernhard Niechotz die Geschichte aus dem jüdischen „Schtetl“ illustrieren. […] Da kann Münzing mit dem Solistenensemble ebenso wie mit dem von Joseph Feigl einstudierten Opernchor geradezu aus dem Vollen schöpfen: darstellerisch ist alles in lebhafter Bewegung, auch dank der Tänzer der hauseigenen Compagnie – und sängerisch ist das Ensemble allerbestens aufgestellt: Gregor Dalal als Tevje geht in jeder Hinsicht völlig auf in seiner Rolle, nicht weniger Suzanne McLeod, die sich geradezu mit Haut und Haar mimetisch der skeptischen, warnenden Gattin Golde annähert. Zeitel, Hodel, Chava – drei der Töchter Tevjes, die mit Melanie Spitau, Kathrin Filip und Finn Samira perfekt besetzt sind. Pascal Herington gibt den werbenden Mottel, Emil Schwarz den von seiner anarchistischen Mission durch und durch überzeugten Perchik. Alle übrigen Darsteller dieses personalintensiven Musicals … sie runden das Ganze zu einem intensiven Theatererlebnis. Und Kapellmeister Stefan Veselka am Pult des Sinfonieorchesters Münster spannt den musikalischen Bogen zwischen trauriger Melancholie und betriebsamer Vitalität. Standing Ovations am Premierenabend!

Christoph Schulte im Walde, nmz.de, 17. Dezember 2019

 

Selten waren Standing Ovations so angebracht wie bei der gestrigen Premiere von »Anatevka« im Großen Haus, eine Musical-Inszenierung von Nilufar K. Münzing unter musikalischer Leitung von Stefan Veselka. […] Eine sehr gelungene Inszenierung mit wunderbarer Bühne und Kostümen, für die sich Bernhard Niechotz verantwortlich zeigt […]. Gregor Dalal in Hochform, tolle Tanzeinlagen auf der Hochzeit, Sterne, die plötzlich herabsinken und den heiligen Schabbes einleiten. Jede Menge kleine Hingucker. Toll.

Burkard Knöpker, erlesenesmuenster.de, 15. Dezember 2019

 

In der Regie von Nilufar K. Münzing ist das Musical mehr als ein rührseliger Rückblick auf die untergegangene Welt des jüdischen Schtetls und seiner Menschen. »Anatevka« ist ein bewegender Appell an die Bewahrung der Menschlichkeit in einer Zeit verunsichernder Umbrüche.
Das jüdische Dorf Anatevka hat Bernhard Niechotz als einfache Silhouette kleiner Häuser auf die Bühne gestellt. Unkompliziert verschoben wird daraus die Kneipe oder das Wohnzimmer des Milchmanns Tevje (Gregor Dalal), seiner Frau Golde (Suzanne McLeod) und ihrer fünf Töchter, darunter drei in heiratsfähigem Alter.
Das Musical ist stimmlich und darstellerisch mit Gregor Dalal als sehr menschlichem Tevje und Suzanne McLeod als handfester Golde samt ihren Töchtern ausgesprochen gut besetzt. Neben dem von Joseph Feigl hervorragend einstudierten Chor gibt auch ein Quartett aus dem Tanztheater dem Kneipenleben begeisternd Schwung. Und Stefan Veselka ist mit dem Sinfonieorchester Münster ein Garant für einnehmenden, mit Akkordeons und Streichern herzerwärmend folkloristischen Klang.

Hanns Butterhof, Recklinghäuser Zeitung, 17. Dezember 2019


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Do, 27. Februar 2020
19.30 Uhr · Großes Haus
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