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ALTE MEISTER

Schauspiel von Thomas Bernhard für die Bühne bearbeitet von Frank Behnke

  • Gerhard Mohr, Frank-Peter Dettmann, Wilhelm Schlotterer, Daniel Fries — ©  Oliver Berg
    Gerhard Mohr, Frank-Peter Dettmann, Wilhelm Schlotterer, Daniel Fries
    © Oliver Berg
  • Daniel Fries — ©  Oliver Berg
    Daniel Fries
    © Oliver Berg
  • Frank-Peter Dettmann, Wilhelm Schlotterer — ©  Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann, Wilhelm Schlotterer
    © Oliver Berg
  • Gerhard Mohr, Frank-Peter Dettmann, Wilhelm Schlotterer, Daniel Fries — ©  Oliver Berg
    Gerhard Mohr, Frank-Peter Dettmann, Wilhelm Schlotterer, Daniel Fries
    © Oliver Berg
  • Gerhard Mohr, Frank-Peter Dettmann, Wilhelm Schlotterer, Daniel Fries — ©  Oliver Berg
    Gerhard Mohr, Frank-Peter Dettmann, Wilhelm Schlotterer, Daniel Fries
    © Oliver Berg
  • Frank-Peter Dettmann — ©  Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
  • Gerhard Mohr — ©  Oliver Berg
    Gerhard Mohr
    © Oliver Berg
  • Frank-Peter Dettmann, Daniel Fries, Gerhard Mohr, Wilhelm Schlotterer — ©  Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann, Daniel Fries, Gerhard Mohr, Wilhelm Schlotterer
    © Oliver Berg
  • Wilhelm Schlotterer — ©  Oliver Berg
    Wilhelm Schlotterer
    © Oliver Berg
  • Gerhard Mohr, Frank-Peter Dettmann — ©  Oliver Berg
    Gerhard Mohr, Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
Do, 24. Februar 2022
19.30 · Kleines Haus


Der Privatgelehrte Atzbacher steht im Kunsthistorischen Museum in Wien in einem dunklen Winkel und beobachtet den Musikkritiker Reger. Die ideale Raumtemperatur zur Konservierung der »alten Meister« scheint ihm auch für sich selbst als optimal. Reger, mit dem feinen Ohr für Missklänge aller Art, überall in Österreich und überall auf der Welt, verabscheut nichts mehr als Museumsbesuche. Trotzdem sitzt er seit nunmehr dreißig Jahren, bewacht vom Museumswärter Irrsigler, jeden zweiten Tag im Kunsthistorischen Museum auf einer Sitzbank im Bordone-Saal und starrt das Bildnis WEISSBÄRTIGER MANN von Tintoretto an. Dabei sind es gerade die Alten Meister, die er besonders verachtet. Hier im Bordone-Saal hat Reger auch seine kürzlich verstorbene Frau kennen gelernt und hier trifft er seit vielen Jahren auch immer wieder Atzbacher, der ihm neben Irrsigler zum wichtigsten Menschen geworden ist. Irrsigler ist Regers Sprachrohr, so dass Atzbacher, spricht er mit Irrsigler, immer nur Reger reden hört, und auch Atzbacher spricht schon wie Reger. Alle sprechen wie Reger, und aus Reger spricht kein anderer als der Autor Thomas Bernhard selbst.

Thomas Bernhard (1931-1989) zählte zu den bedeutendsten österreichischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet und löste regelmäßig Skandale aus. Bernhards Figuren haben eine ebenso komische wie grotesk monströse Sprachgewalt, es sind wahre Sprachfetischisten. Ob Rembrandt oder Beethoven, Dürer oder Bach, Heidegger, Stifter, die Kammermusik, das Theater, die Dichterlesungen oder die Kunst an sich, Regers Vernichtungsrhetorik entkommt nichts und niemand. Der Roman erschien 1984 und wurde bereits mehrfach für das Theater adaptiert.

 

Hier geht's zum Programmheft:

(PDF, 0,6 MB)

Info

Der Privatgelehrte Atzbacher steht im Kunsthistorischen Museum in Wien in einem dunklen Winkel und beobachtet den Musikkritiker Reger. Die ideale Raumtemperatur zur Konservierung der »alten Meister« scheint ihm auch für sich selbst als optimal. Reger, mit dem feinen Ohr für Missklänge aller Art, überall in Österreich und überall auf der Welt, verabscheut nichts mehr als Museumsbesuche. Trotzdem sitzt er seit nunmehr dreißig Jahren, bewacht vom Museumswärter Irrsigler, jeden zweiten Tag im Kunsthistorischen Museum auf einer Sitzbank im Bordone-Saal und starrt das Bildnis WEISSBÄRTIGER MANN von Tintoretto an. Dabei sind es gerade die Alten Meister, die er besonders verachtet. Hier im Bordone-Saal hat Reger auch seine kürzlich verstorbene Frau kennen gelernt und hier trifft er seit vielen Jahren auch immer wieder Atzbacher, der ihm neben Irrsigler zum wichtigsten Menschen geworden ist. Irrsigler ist Regers Sprachrohr, so dass Atzbacher, spricht er mit Irrsigler, immer nur Reger reden hört, und auch Atzbacher spricht schon wie Reger. Alle sprechen wie Reger, und aus Reger spricht kein anderer als der Autor Thomas Bernhard selbst.

Thomas Bernhard (1931-1989) zählte zu den bedeutendsten österreichischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein umfangreiches Werk wurde vielfach ausgezeichnet und löste regelmäßig Skandale aus. Bernhards Figuren haben eine ebenso komische wie grotesk monströse Sprachgewalt, es sind wahre Sprachfetischisten. Ob Rembrandt oder Beethoven, Dürer oder Bach, Heidegger, Stifter, die Kammermusik, das Theater, die Dichterlesungen oder die Kunst an sich, Regers Vernichtungsrhetorik entkommt nichts und niemand. Der Roman erschien 1984 und wurde bereits mehrfach für das Theater adaptiert.

 

Hier geht's zum Programmheft:

(PDF, 0,6 MB)

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Jakob Baumgartner

Kostüme Sophia Debus

Dramaturgie Sabrina Toyen


Besetzung

Atzbacher Frank-Peter Dettmann

Atzbacher Gerhard Mohr

Atzbacher Daniel Fries

Atzbacher Wilhelm Schlotterer

Besetzung

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Jakob Baumgartner

Kostüme Sophia Debus

Dramaturgie Sabrina Toyen


Besetzung

Atzbacher Frank-Peter Dettmann

Atzbacher Gerhard Mohr

Atzbacher Daniel Fries

Atzbacher Wilhelm Schlotterer




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