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AFGHANISTAN

Schauspiel von DC Moore

Deutschsprachige Erstaufführung

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Britische Truppen sind in der afghanischen Provinz in einen Hinterhalt geraten. Es gibt Verletzte und einen Gefangenen. In einem Unterstand bewacht ihn der Soldat Gary zusammen mit Hafizullah von der Afghanischen Nationalarmee. Sie sind überzeugt, dass sie einen Taliban vor sich haben, doch als der Verwundete zu sich kommt, behauptet er, Brite und Opfer einer Entführung zu sein. Aber der tödliche Abgrund aus Angst, Vorurteilen und Gewalt hat sich in diesem vergeblichen Krieg schon längst aufgetan …
Die Uraufführung dieses hochaktuellen Stückes über die Paradoxien moderner Kriege fand 2010 am Londoner Royal Court Theatre statt.

Spieldauer ca. 70 Minuten, keine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Das vierköpfige Ensemble bietet eine präzise, konzentrierte Vorstellung. Es zeigt das vielschichtige Antikriegsstück realistisch, zupackend und scharfsinnig.
Martin Burkert, WDR5, 7. Oktober 2012

Die Fragen nach Wahrheit, Lüge, Inszenierung der Aussagen, ob Zia Täter oder Opfer ist, lassen Moore und Regisseur Frank Behnke [...] unbeantwortet [...], um weitab vom multi-ethnischen Brodelpott London an einem geradezu Godot-leeren Ort mal auflodern zu lassen, wie Vorurteile aus sozialer Ungleicheit entstehen [...]. Und wie die menschliche Natur idealen Nährboden dafür bietet. [...] Krieg in Permanenz. Schon die Detonation von Gewalt in Moores Kürzestsätzen ist beeindruckend. [...] Das Darsteller-Quartett hat Behnke aus seiner erfolgreichen "Räuber"-Inszenierung mitgebracht, was durchaus anregende Assoziationen ermöglicht. [...] Auf dass sich viele Münsteraner im "U2" treffen, um über Themen abseits von Preußen Münster ins Gespüräch zu kommen.
Jens Fischer, Die deutsche Bühne, 7. Oktober 2012

Ein Experiment ist die zweite Münster-Inszenierung des Schauspieldirektors Frank Behnke zwar nur in der Wahl des Stückes – aber wie er mit vier Schauspielern diesen Text zum Leben erweckt, das imponiert. So erscheint Ilja Harjes als Idealbesetzung des jähzornigen Gary – und sorgt doch zugleich für die stillen, packenden Momente, wenn er drohend von den Soldaten erzählt, die ihre Gefangenen quälen, oder wenn er über seinen Freund spricht, der beim Hinterhalt lebensgefährlich verletzt wurde. Der Kunstgriff des Autors Moore besteht darin, das Schicksal dieses Freundes als Subtext des Stückes mitlaufen zu lassen – wodurch die Handlung eskaliert. Denn der schwer verwundete und gefesselte Zia redet zunächst um sein Leben, und der famose Darsteller Dennis Laubenthal lässt die Zuhörer förmlich mitfühlen, wie der Verzweifelte Hoffnung schöpft, wenn sein Peiniger plötzlich über Fußball plaudert oder wenn der Vorgesetzte Simon gegen Gary interveniert. [...] Freund oder Feind: Vor diesem Problem stehen die Protagonisten und mit ihnen die Zuschauer. Neben der alten Frage, was der Krieg aus Menschen macht, ist dies der beklemmende Kern des extrem spannungsvoll inszenierten Stückes.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 8. Oktober 2012

Info

Britische Truppen sind in der afghanischen Provinz in einen Hinterhalt geraten. Es gibt Verletzte und einen Gefangenen. In einem Unterstand bewacht ihn der Soldat Gary zusammen mit Hafizullah von der Afghanischen Nationalarmee. Sie sind überzeugt, dass sie einen Taliban vor sich haben, doch als der Verwundete zu sich kommt, behauptet er, Brite und Opfer einer Entführung zu sein. Aber der tödliche Abgrund aus Angst, Vorurteilen und Gewalt hat sich in diesem vergeblichen Krieg schon längst aufgetan …
Die Uraufführung dieses hochaktuellen Stückes über die Paradoxien moderner Kriege fand 2010 am Londoner Royal Court Theatre statt.

Spieldauer ca. 70 Minuten, keine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Das vierköpfige Ensemble bietet eine präzise, konzentrierte Vorstellung. Es zeigt das vielschichtige Antikriegsstück realistisch, zupackend und scharfsinnig.
Martin Burkert, WDR5, 7. Oktober 2012

Die Fragen nach Wahrheit, Lüge, Inszenierung der Aussagen, ob Zia Täter oder Opfer ist, lassen Moore und Regisseur Frank Behnke [...] unbeantwortet [...], um weitab vom multi-ethnischen Brodelpott London an einem geradezu Godot-leeren Ort mal auflodern zu lassen, wie Vorurteile aus sozialer Ungleicheit entstehen [...]. Und wie die menschliche Natur idealen Nährboden dafür bietet. [...] Krieg in Permanenz. Schon die Detonation von Gewalt in Moores Kürzestsätzen ist beeindruckend. [...] Das Darsteller-Quartett hat Behnke aus seiner erfolgreichen "Räuber"-Inszenierung mitgebracht, was durchaus anregende Assoziationen ermöglicht. [...] Auf dass sich viele Münsteraner im "U2" treffen, um über Themen abseits von Preußen Münster ins Gespüräch zu kommen.
Jens Fischer, Die deutsche Bühne, 7. Oktober 2012

Ein Experiment ist die zweite Münster-Inszenierung des Schauspieldirektors Frank Behnke zwar nur in der Wahl des Stückes – aber wie er mit vier Schauspielern diesen Text zum Leben erweckt, das imponiert. So erscheint Ilja Harjes als Idealbesetzung des jähzornigen Gary – und sorgt doch zugleich für die stillen, packenden Momente, wenn er drohend von den Soldaten erzählt, die ihre Gefangenen quälen, oder wenn er über seinen Freund spricht, der beim Hinterhalt lebensgefährlich verletzt wurde. Der Kunstgriff des Autors Moore besteht darin, das Schicksal dieses Freundes als Subtext des Stückes mitlaufen zu lassen – wodurch die Handlung eskaliert. Denn der schwer verwundete und gefesselte Zia redet zunächst um sein Leben, und der famose Darsteller Dennis Laubenthal lässt die Zuhörer förmlich mitfühlen, wie der Verzweifelte Hoffnung schöpft, wenn sein Peiniger plötzlich über Fußball plaudert oder wenn der Vorgesetzte Simon gegen Gary interveniert. [...] Freund oder Feind: Vor diesem Problem stehen die Protagonisten und mit ihnen die Zuschauer. Neben der alten Frage, was der Krieg aus Menschen macht, ist dies der beklemmende Kern des extrem spannungsvoll inszenierten Stückes.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 8. Oktober 2012

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Ausstattung Anke Drewes

Dramaturgie Friederike Engel


Besetzung

Gary Ilja Harjes

Simon Christoph Rinke

Zia Dennis Laubenthal

Hafizullah Marvin Rehbock

Besetzung

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Ausstattung Anke Drewes

Dramaturgie Friederike Engel


Besetzung

Gary Ilja Harjes

Simon Christoph Rinke

Zia Dennis Laubenthal

Hafizullah Marvin Rehbock



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