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2. SINFONIEKONZERT

Ferrucio Busoni, Bun-Ching Lam & Béla Bartók

  • Zhou Yi
    Zhou Yi
Di, 30. Oktober 2018
19.30 Uhr · Großes Haus (Sinfoniekonzerte)
Konzertabo A , Kl. Konzertabo A , Kl. Jugendkonzertabo A

18.30 Einführung im Theatertreff

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Ferruccio Busoni
Turandot. Orchestersuite op. 41

Bun-Ching Lam
Song of the Pipa für Pipa und Orchester
Sudden Thunder für Pipa und Orchester

Béla Bartók
Der wunderbare Mandarin. Konzertsuite op. 19

 

Seit einiger Zeit genießt die klassische Musik Europas in China hohes Ansehen, überall entstehen große Konzerthäuser und immer mehr chinesische Musiker sind in Europa und den USA aktiv. Der umgekehrte Kulturtransfer bleibt aber oft die Ausnahme. Ein wunderbares Beispiel für diese Ausnahme ist die chinesische Komponistin Bun-Ching Lam, die u.a. an der berühmten Universität von Yale gelehrt hat. In ihren Werken verbindet sie traditionelle Instrumente ihrer Heimat mit europäischen Instrumenten zu einer faszinierenden Klangsynthese, so auch in den beiden Werken für Pipa und Orchester. Die Pipa ist eine chinesische Form der Laute und weckt mit ihrem feinen Klang unmittelbar Assoziationen an das Reich der Mitte. Das Märchen von der grausamen chinesischen Prinzessin Turandot kennt man aus der gleichnamigen Oper von Giacomo Puccini, doch bereits einige Jahre vorher war Puccinis Landsmann Ferruccio Busoni zu einer chinesisch-orientalisch angehauchten Orchestersuite inspiriert worden. In ihr spiegelt sich die Vorliebe der Jahrhundertwende für alles Fernöstliche in der Kunst. Béla Bartók schließlich macht seinen wunderbaren Mandarin zum Opfer eines heimtückischen Verbrechens im Rotlichtmilieu. Seine Musik zeichnet das Geschehen wie in einem echten Krimi nach und schreckt dabei auch vor drastischen Episoden nicht zurück.

Info

Ferruccio Busoni
Turandot. Orchestersuite op. 41

Bun-Ching Lam
Song of the Pipa für Pipa und Orchester
Sudden Thunder für Pipa und Orchester

Béla Bartók
Der wunderbare Mandarin. Konzertsuite op. 19

 

Seit einiger Zeit genießt die klassische Musik Europas in China hohes Ansehen, überall entstehen große Konzerthäuser und immer mehr chinesische Musiker sind in Europa und den USA aktiv. Der umgekehrte Kulturtransfer bleibt aber oft die Ausnahme. Ein wunderbares Beispiel für diese Ausnahme ist die chinesische Komponistin Bun-Ching Lam, die u.a. an der berühmten Universität von Yale gelehrt hat. In ihren Werken verbindet sie traditionelle Instrumente ihrer Heimat mit europäischen Instrumenten zu einer faszinierenden Klangsynthese, so auch in den beiden Werken für Pipa und Orchester. Die Pipa ist eine chinesische Form der Laute und weckt mit ihrem feinen Klang unmittelbar Assoziationen an das Reich der Mitte. Das Märchen von der grausamen chinesischen Prinzessin Turandot kennt man aus der gleichnamigen Oper von Giacomo Puccini, doch bereits einige Jahre vorher war Puccinis Landsmann Ferruccio Busoni zu einer chinesisch-orientalisch angehauchten Orchestersuite inspiriert worden. In ihr spiegelt sich die Vorliebe der Jahrhundertwende für alles Fernöstliche in der Kunst. Béla Bartók schließlich macht seinen wunderbaren Mandarin zum Opfer eines heimtückischen Verbrechens im Rotlichtmilieu. Seine Musik zeichnet das Geschehen wie in einem echten Krimi nach und schreckt dabei auch vor drastischen Episoden nicht zurück.

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg


Besetzung

Pipa Zhou Yi

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg


Besetzung

Pipa Zhou Yi

Sinfonieorchester Münster


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Di, 30. Oktober 2018
19.30 Uhr · Großes Haus (Sinfoniekonzerte)
Konzertabo A , Kl. Konzertabo A , Kl. Jugendkonzertabo A

18.30 Einführung im Theatertreff

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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