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1984

Schauspiel nach George Orwell

Koproduktion Junges Theater und Schauspiel Münster
Bühnenfassung von Robert Icke und Duncan Macmillan
Für alle ab 14 Jahren / ab 8. Klasse
  • Christoph Rinke, Jonas Riemer, Claudia Hübschmann, Linn Sanders, Benedikt Thönes, Gerhard Mohr <br />© Oliver Berg
    Christoph Rinke, Jonas Riemer, Claudia Hübschmann, Linn Sanders, Benedikt Thönes, Gerhard Mohr
    © Oliver Berg
  • Jonas Riemer, Christoph Rinke <br />© Oliver Berg
    Jonas Riemer, Christoph Rinke
    © Oliver Berg
  • Jonas Riemer <br />© Oliver Berg
    Jonas Riemer
    © Oliver Berg
  • Benedikt Thönes, Jonas Riemer, Claudia Hübschmann, Linn Sanders, Christoph Rinke, Gerhard Mohr  <br />© Oliver Berg
    Benedikt Thönes, Jonas Riemer, Claudia Hübschmann, Linn Sanders, Christoph Rinke, Gerhard Mohr
    © Oliver Berg
  • Jonas Riemer, Claudia Hübschmann <br />© Oliver Berg
    Jonas Riemer, Claudia Hübschmann
    © Oliver Berg
  • Claudia Hübschmann, Jonas Riemer, Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Claudia Hübschmann, Jonas Riemer, Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
  • Frank-Peter Dettmann, Christoph Rinke, Jonas Riemer <br />© Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann, Christoph Rinke, Jonas Riemer
    © Oliver Berg
  • Claudia Hübschmann, Jonas Riemer, Gerhard Mohr <br />© Oliver Berg
    Claudia Hübschmann, Jonas Riemer, Gerhard Mohr
    © Oliver Berg
  • Claudia Hübschmann, Jonas Riemer <br />© Oliver Berg
    Claudia Hübschmann, Jonas Riemer
    © Oliver Berg
  • Frank-Peter Dettmann, Jonas Riemer <br />© Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann, Jonas Riemer
    © Oliver Berg

»In diesem Moment wurde es real: Er begann Tagebuch zu führen. Würde es entdeckt, stände darauf die Todesstrafe.«

Di, 05. Juni 2018
19.30 Uhr · Kleines Haus
Kleiner TheaterJugendRing

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Der in 1984 von George Orwell beschriebene Staat Ozeanien steht für totale Überwachung. Winston Smith, der immer brutaler in die Fänge dieser Überwachung gerät, beginnt ein geheimes Tagebuch zu führen als ein Zeugnis für die Zukunft, als ein Aufruf zum Widerstand. Eine Botschaft für die Ungeborenen oder doch nur eine rein subjektive Schilderung der Welt? Stück für Stück wird das Publikum in Winstons Welt gezogen und mit Fragen konfrontiert, die aktueller sind denn je: Woher weiß man, dass irgendetwas in dieser Welt real ist? Was ist Wahrheit in einer auf allen Ebenen manipulierten Kontrollgesellschaft? Wie sehr darf man Fakten trauen und welchem Wechselspiel unterliegen Wahrheit und Propaganda?

Anfang diesen Jahres hat das Werk in den USA und auf dem deutschen Buchmarkt online die Spitze der Bestsellerliste erreicht.

Duncan Macmillan und Robert Icke ist mit ihrer neuen Bühnenfassung das scheinbar Unmögliche gelungen: Ein grandioser theatraler Ansatz, ein frischer, unverstellter Blick auf Orwells dystopischen Roman-Klassiker aus einer neuerlichen Zukunft, dem Jahr 2050.

 

Aufführungsdauer ca. 110 Minuten, keine Pause 

 

  theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 1MB)

Info

Der in 1984 von George Orwell beschriebene Staat Ozeanien steht für totale Überwachung. Winston Smith, der immer brutaler in die Fänge dieser Überwachung gerät, beginnt ein geheimes Tagebuch zu führen als ein Zeugnis für die Zukunft, als ein Aufruf zum Widerstand. Eine Botschaft für die Ungeborenen oder doch nur eine rein subjektive Schilderung der Welt? Stück für Stück wird das Publikum in Winstons Welt gezogen und mit Fragen konfrontiert, die aktueller sind denn je: Woher weiß man, dass irgendetwas in dieser Welt real ist? Was ist Wahrheit in einer auf allen Ebenen manipulierten Kontrollgesellschaft? Wie sehr darf man Fakten trauen und welchem Wechselspiel unterliegen Wahrheit und Propaganda?

Anfang diesen Jahres hat das Werk in den USA und auf dem deutschen Buchmarkt online die Spitze der Bestsellerliste erreicht.

Duncan Macmillan und Robert Icke ist mit ihrer neuen Bühnenfassung das scheinbar Unmögliche gelungen: Ein grandioser theatraler Ansatz, ein frischer, unverstellter Blick auf Orwells dystopischen Roman-Klassiker aus einer neuerlichen Zukunft, dem Jahr 2050.

 

Aufführungsdauer ca. 110 Minuten, keine Pause 

 

  theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 1MB)

Leitung

Inszenierung Moritz Peters

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Musik Fabian Kuss

Dramaturgie Peter Hägele

Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Julia / Kellnerin Claudia Hübschmann

Syme Gerhard Mohr

O'Brien Frank-Peter Dettmann

Winston Jonas Riemer

Charrington / Moderator Christoph Rinke / Bálint Tóth

Mrs. Parsons Linn Sanders

Parsons Benedikt Thönes

 

Video Daniel Frerix

Besetzung

Leitung

Inszenierung Moritz Peters

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Musik Fabian Kuss

Dramaturgie Peter Hägele

Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Julia / Kellnerin Claudia Hübschmann

Syme Gerhard Mohr

O'Brien Frank-Peter Dettmann

Winston Jonas Riemer

Charrington / Moderator Christoph Rinke / Bálint Tóth

Mrs. Parsons Linn Sanders

Parsons Benedikt Thönes


 

Video Daniel Frerix

1984 als zeitgemäße, aktuelle Inszenierung

Als Georg Orwell vor 70 Jahren seinen Roman »1984« schrieb, dachte noch niemand an eine digitale Revolution. Deshalb nimmt sich die Arbeit von Winston Smith, der im »Ministerium für Wahrheit« alternative Fakten schafft, für heutige Verhältnisse relativ altmodisch und beamtenhaft aus. In der Bühnenfassung von Robert Icke und Duncan Macmillan, die am Freitag im Kleinen Haus Premiere hatte, geht es da schon zeitgemäßer zu.

Überhaupt inszeniert Moritz Peters recht aktuell und in dieser Aktualität stimmig. Agiert wird in einem riesigen Glaskubus (Bühne: Bernhard Niechotz), dessen Interieur eher an Silicon Valley als an karges England erinnert. Die Protagonisten konsumieren Designer-Nahrung und verbringen ihre Freizeit im Fitnessstudio, wo sie auch Big Brother huldigen, den man sich als eine Art Computernetzwerk vorstellen kann.

Winstons Versuche, der allgegenwärtigen Überwachung zu entkommen, scheitern an genau dieser Überwachung. Ebenso verhält es sich mit seiner Liebe zu Julia, die er später unter Folter verrät. Gut ins Konzept passt, dass die Folter hier mit Hilfe virtueller Realität ausgeführt wird. Ebenfalls ein schönes Detail ist das Stück Isolierband, das Winston und Julia im geheimen Zimmer über ihre Kopfmikrofone kleben, ähnlich wie man die Linse seines Smartphones abklebt. Und dass die Überwachungsmonitore an smarte Lautsprecher erinnern, ist wohl auch kein Zufall.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 11. März 2018

Presse

1984 als zeitgemäße, aktuelle Inszenierung

Als Georg Orwell vor 70 Jahren seinen Roman »1984« schrieb, dachte noch niemand an eine digitale Revolution. Deshalb nimmt sich die Arbeit von Winston Smith, der im »Ministerium für Wahrheit« alternative Fakten schafft, für heutige Verhältnisse relativ altmodisch und beamtenhaft aus. In der Bühnenfassung von Robert Icke und Duncan Macmillan, die am Freitag im Kleinen Haus Premiere hatte, geht es da schon zeitgemäßer zu.

Überhaupt inszeniert Moritz Peters recht aktuell und in dieser Aktualität stimmig. Agiert wird in einem riesigen Glaskubus (Bühne: Bernhard Niechotz), dessen Interieur eher an Silicon Valley als an karges England erinnert. Die Protagonisten konsumieren Designer-Nahrung und verbringen ihre Freizeit im Fitnessstudio, wo sie auch Big Brother huldigen, den man sich als eine Art Computernetzwerk vorstellen kann.

Winstons Versuche, der allgegenwärtigen Überwachung zu entkommen, scheitern an genau dieser Überwachung. Ebenso verhält es sich mit seiner Liebe zu Julia, die er später unter Folter verrät. Gut ins Konzept passt, dass die Folter hier mit Hilfe virtueller Realität ausgeführt wird. Ebenfalls ein schönes Detail ist das Stück Isolierband, das Winston und Julia im geheimen Zimmer über ihre Kopfmikrofone kleben, ähnlich wie man die Linse seines Smartphones abklebt. Und dass die Überwachungsmonitore an smarte Lautsprecher erinnern, ist wohl auch kein Zufall.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 11. März 2018


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Di, 05. Juni 2018
19.30 Uhr · Kleines Haus
Kleiner TheaterJugendRing

Leider keine weiteren Termine geplant.

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