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Anna Alàs i Jové

  • Anna Alàs i Jové — ©  Oliver Berg
    Anna Alàs i Jové auf der Bühne in: LE NOZZE DI FIGARO
    © Oliver Berg

Vita

Die Mezzosopranistin Anna Alàs i Jové stammt aus Terrassa (Katalonien) und absolvierte ihr Gesangsdiplom an der Escola Superior de Música de Catalunya. Später schloss sie zudem ein Masterstudium in Lied und Oratorium an der HfM "Hanns Eisler" bei Prof. Anneliese Fried und Prof. Wolfram Rieger ab.

Sie besuchte regelmäßig Meisterkurse bei KS Brigitte Fassbaender sowie Dietrich Fischer-Dieskau, Irwin Gage, Malcolm Martineau, Bernarda Fink, Thomas Quasthoff sowie Thomas Hampson. Sie war Stipendiatin des Heidelberger Frühlings im Jahr 2011, erhielt den 1. Preis beim Joan Massià Gesangswettbewerb 2005, den 2.Preis Lied-Duo zusammen mit dem Pianisten Alexander Fleischer beim Internationalen Wettbewerb für die Liedkunst Stuttgart 2010 und ebenso in 2010 den 2. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti.

Ihr Opernrepertoire zeigt von Dido (Dido und Aeneas) bis zu Simplicius (Simplicius Simplicissimus) die ganze Bandbreite der Mezzosopranistin. Gesungene Partien u.a. Rosina (Il barbiere di Siviglia), Donna Elvira (Don Giovanni), L‘enfant (L’enfant et les sortilèges), Rita (Rita), Diana (La Calisto), Volpino (Lo Speziale), Siebel (Faust), Wellgunde, Flosshilde (Götterdämmerung) an Bühnen wie der Berliner Staatsoper, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Teatro Real Madrid, Staatstheater Nürnberg, das Palacio de la Ópera Corunna, Ópera de Oviedo, Teatro Arriaga und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.

2018 war sie bereits in Festival Castell de Peralada als 3. Dame in einer Neuproduktion von Mozarts "Die Zauberflöte“, am Staatstheater Wiesbaden als Storgè in Haendels "Jephtha", Konzerte führten sie u.a. mit "Elias" ins Auditorio Nacional de España (Madrid) und an die Altstadtserenaden in Basel. Später im Jahr gastierte sie als Annio in einer Inszenierung von Mozarts "La Clemenza di Tito“ an die Ópera de Oviedo in Spanien (Regie Fabo Ceresa, Dirigat Corrado Rovaris).

In ihrer Heimat und Europa ist sie vor allem auch bekannt für ihre Mitwirkung in Ensembles und Opernproduktion die auf historische Aufführungspraxis spezialisiert sind. Hier gastierte sie außerhalb ihrer Heimat z.B. mit Belgian Baroque Orchestra Ghent, Collegium 1704, Musica Florea, La Chimera, Ensemble Daimonion u.a. an den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Heidelberger Frühling, Musikfestspiele Potsdam, Davos Festival, Musikbrücke Prag-Dresden, WDR 3 Concerto Discreto, Festival Intl de Torroella de Montgrí.

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Marc Minkowski, David Afkham, Thomas Hengelbrock, Christoph Prick, Víctor Pablo Pérez, Josep Pons, Diego Martin-Etxebarria, Konrad Junghänel... Zu sehen war sie in Inszenierungen von Achim Freyer, Robert Carsen, David McVicar, La Fura dels Baus, Laura Scozzi, Hinrich Horstkotte, Andrea Raabe, Barbora Horakova, Isabel Ostermann, Joan Anton Rechi u.a.

Ihre Ausbildung in historischer Aufführungspraxis vertiefte sie bei Emma Kirkby, Andrew King, Al Ayre Español sowie den Cembalisten Andrea Marchiol, Raphael Alpermann, María González und Robert Nassmacher.

Außerdem wirkte sie bei zahlreichen Rundfunkaufnahmen für den Bayerischen Rundfunk, Deutschland Radio, COM Radio, Catalunya Música, den Internationalen Fernsehkanal Portugal, RNE Radio Clásica mit, sowie CD-Aufnahmen für Editorial L'Avenç (Folklore National Preis 2012), Discmedi (Bester Klassische Album 2015 beim Enderrock Kritikerpreis), Ficta Edicions, Seed Music und Naxos Records.

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