Dagmar Schürrer

Dagmar Schürrer ist eine österreichische Medienkünstlerin mit Sitz in Berlin. Sie studierte Freie Kunst am Central Saint Martins College of Art and Design in London und arbeitet im Bereich der erweiterten Animation und Extended Reality (XR). In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die Schnittstellen von Wissenschaft, neuen Technologien und menschlicher Wahrnehmung. Oft ausgehend von Biologie und Neurowissenschaften verbindet sie XR, künstliche Intelligenz, digitale Weltenbildung und poetische Ansätze zu Bewusstsein und dessen Verflechtungen mit der Umwelt. Durch komplexe Animationen, immersive Umgebungen und räumliche Multimedia-Installationen schafft sie kontemplative Erfahrungsräume, die die sich wandelnden Beziehungen zwischen Technologie, Wahrnehmung und der mehr-als-menschlichen Welt reflektieren.

Ihre Arbeiten wurden international in Ausstellungen und auf Festivals präsentiert, darunter New Contemporaries am ICA London, das Auditorium des Louvre in Paris, das Haus der Kulturen der Welt in Berlin, das Eunam Museum in Südkorea, das Museum of Waste in Changsha, China, Fotografiska Berlin, Belvedere21 in Wien und die Tate Modern in London. Schürrer ist künstlerische Forschungsassistentin für XR-Entwicklung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und aktives Mitglied des Berliner medienkunstverein.