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Christof Littmann

  • Christof Littmann

Vita

Christof Littmann studierte Jazz/Rock/Pop an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Als Musiker führten ihn Konzerttourneen mehrfach durch Europa und die USA. Sein künstlerisches Schaffen als Komponist und Produzent reicht von populären bis hin zu klassischen und experimentellen Genres. Neben zahlreichen Produktionen für Film und TV komponierte Littmann die Musik für mittlerweile über 30 Bühnenwerke, darunter die Crossover Oper "Culture-Clash", uraufgeführt an der Staatsoper Hannover. Er arbeitete jüngst mit dem Regisseur Lars-Ole Walburg, aber auch die Musik zu den Tanzstücken des Choreografen Felix Landerer stammt größtenteils aus seiner Feder.

Ein großes Anliegen ist für Christof Littmann die Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie von jungen Künstlern. Er hält Vorträge und gibt Seminare sowie Workshops zum Thema Komposition, Kreativität und Musik im Allgemeinen. Außerdem arbeitet er seit vielen Jahren als Dozent, u.a. an der Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover und betreibt sein eigenes digitales Label "klangklang".

In künstlerischer Hinsicht interessiert sich der Komponist seit langem für die Beziehung zwischen Geräusch und Musik. Daraus resultiert auch bei der Musik zu "Der Concierge" eine Klangwelt, die mit herkömmlichen Hörgewohnheiten spielt: Aus Geräuschen jeglicher Art - zum Beispiel der Klingel des Concierge - werden mithilfe digitaler Nachbearbeitung virtuelle Instrumente, die tonal spielbar sind. Umgekehrt werden Aufnahmen echter Instrumente und Stimmen am Computer teilweise auf das Geräuschhafte reduziert. Somit entsteht ein Spannungsfeld zwischen Musik und Soundscape, das jederzeit vertraut und fremdartig zugleich klingen kann. Im Stück des heutigen Abends werden mehrere 100 Klänge verwendet, vom Geräusch eines Ventilators bis hin zum traditionellen japanischen Gesang.

"Ein Ziel ist, das Publikum zu sensibilisieren für die Wahrnehmung von Klang. Im besten Fall hält dieser Impuls noch über die Aufführung hinaus an und re-sensibilisiert uns für dieSchönheit von Geräuschen und gleichzeitig für das teilweise Hässliche von sogenannter Musik."

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