Barbara Ehnes

© Matthias Horn

Barbara Ehnes arbeitet an der Schnittstelle von Bühnenbild, Installation und performativer Raumkunst. Ihre Entwürfe sind künstlerische Setzungen im Dialog mit Text, Regie und gesellschaftlicher Gegenwart. In kontinuierlicher Zusammenarbeit mit u. a. Meg Stuart, Lydia Steier oder Thomas Köck entstehen Arbeiten an großen deutschsprachigen und internationalen Bühnen. Seit 2001 verbindet sie eine künstlerische Zusammenarbeit mit dem Regisseur Stefan Pucher. Zahlreiche ihrer gemeinsamen Arbeiten wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Ihre jüngste Zusammenarbeit mit Thomas Köck war Proteus 2481 (2024) in den Münchner Kammerspielen, denen sie durch viele Inszenierungen verbunden ist. Von 2001 bis 2009 war sie Teil der künstlerischen Leitung der Münchner Kammerspiele (Intendanz Frank Baumbauer).

Für ihre Arbeiten wurde sie u. a. mit dem „Opus“-Bühnenpreis und dem Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet.

2023 inszenierte sie die Oper Alcina am Theater Luzern.

Parallel entwickelt sie Installationen für Festivals wie die Ruhrtriennale und die Wiener Festwochen, zuletzt ein umfangreiches und musikalisches Rechercheprojekt zum Solidaritätsverständnis in Griechenland und Deutschland. 

Seit 2011 ist sie Professorin für Bühnen-und Kostümbild an der HfBK Dresden.

Gemeinsam mit Nadia Fistarol gründete sie die Plattform https://www.stuffincycles.com/ (Neue Materialzyklen für Theater und Szenografie). Aktuell ist auch ihre Gestaltung für What If Berlin (Berliner Festspiele, Regie: Akira Takayama) auf allen 27 Stationen der Berliner Ringbahn zu sehen.