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Ariane Isabell Unfried

  • Ariane Isabell Unfried

Vita

Ariane Isabell Unfried wurde 1971 in Hamburg geboren. Bühnen- und Kostümbildstudium an der Escuela Real de Artes Dramaticos in Madrid, der Universität der Angewandten Künste in Wien und der Hochschule für Gestaltung (ZKM) in Karlsruhe. Zu Beginn ihrer Laufbahn als Bühnen- und Kostümbildnerin ist sie an verschiedenen Tanz- und Theaterproduktionen in Spanien und Österreich tätig, darunter in regelmäßiger Zusammenarbeit mit dem österreichischen Choreografen und Tänzer der Wiener Staatsoper Nikolaus Adler.

In den Jahren 2003 bis 2007 entwirft sie neben anderem in enger künstlerischer Zusammenarbeit mit Rifail Ajdarpasic regelmäßig die Bühnenbilder und mitunter auch die Kostüme für die internationalen Opern- und Theaterproduktionen des renommierten spanischen Regisseurs Calixto Bieito in Deutschland, England, Italien, Spanien und der Schweiz. Aus dieser Periode sind unter anderem herausragende und vielbeachtete Titel zu nennen wie La Taviata, Il Trovatore, The Rake's Progress, Elektra, Don Carlos, King Lear und Hamlet. Parallel dazu verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Francisco Negrin an den großen spanischen Opernhäusern in Madrid, Barcelona und Valencia, als auch in Deutschland und Frankreich, unter anderem für international vielbeachtete Titel wie Temistocle, L'arbore di Diana, Una cosa rara und 2014 Thais an der Oper Bonn.

Seit 2007 entwirft sie ebenfalls regelmäßig die Kostüme für die Opern-Produktionen des venezolanisch-deutschen Regisseurs Carlos Wagner in Deutschland, Spanien, Schweiz und Frankreich, unter anderem für herausragende Titel wie La damnation de Faust und I due Foscari für das Sommerfestival in St. Gallen. 2011 erhielt die zeitgenössische Opernproduktion Gegen die Wand in der Regie von Neco Celik den Faustpreis, für die sie die Kostüme entwarf.

Unter den in den letzten Jahren zur Premiere gebrachten Produktionen, für die sie als Kostümbildnerin verantwortlich war, befinden sich unter anderem herausragende Titel wie Iolanta in Frankreich und Die lustigen Weiber von Windsor in Belgien und der Schweiz, beides in der Regie von David Hermann, letztere ausgezeichnet mit dem Pariser Kritikerpreis, sowie Carmen in der Schweiz, in der Regie von Nicola Berloffa, sowie zuletzt die zeitgenössische Opernuraufführung Crusades am Theater Freiburg (Regie: Neco Celik) und Lotario für die Internationalen Händel-Festspiele in Göttingen und als Koproduktion mit dem Konzert Theater Bern in der Schweiz (Regie: Carlos Wagner).

Unter den zukünftigen Projekten befinden sich unter anderem Titel wie Der Nussknacker am Gärtnerplatztheater in München.

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