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Nana Dzidziguri

  • Oliver Berg
    Nana Dzidziguri
    © Oliver Berg

Vita

2021 debutierte die Mezzosopranistin Nana Dzidziguri als Siegrune in Richard Wagners Oper DIE WALKÜRE bei den Bayreuther Festspielen. In der Saison 2021/22 verkörpert sie am Theater Münster die Aldonza in dem Musical DER MANN VON LA MANCHA von Mitch Leigh und Dale Wasserman sowie die Old Lady in der Comic Operetta CANDIDE von Leonard Bernstein, darüber hinaus die Carmen in der gleichnamigen Oper von Georges Bizet. Als Carmen wurde sie u.a. zuletzt bei den Festspielen auf dem Burgplatz in Braunschweig und den Bühnen Wuppertal gefeiert. Das REQUIEM von Gaetano Donizetti sang Nana Dzidziguri im Herbst 2020 am Teatro Comunale in Modena; ihr Debut an der Oper Zürich gibt sie 2022 als Schwertleite in DIE WALKÜRE.

Nana Dzidziguri studierte am Staatlichen Wano-Saradschischwili-Konservatorium in Tiflis. Während ihres Studiums debütierte sie an der Staatsoper Batumi als Carmen sowie als Fenena in Giuseppe Verdis Oper NABUCCO. Am Opernstudio des Konversatoriums in Tiflis erarbeitete sie sich eine Reihe von Fachpartien wie die Olga in Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Oper EUGEN ONEGIN, die Marzelline in Wolfgang A. Mozarts LE NOZZE DI FIGARO, die dritte Dame in Mozarts ZAUBERFLÖTE sowie die Ljubascha in Nikolai Rimski-Korsakows Oper DIE ZARENBRAUT.

Meisterkurse besuchte Nana Dzidziguri bei Maria de Montserrat Caballé in Zaragoza, bei Mirella Freni und Enzo Dara in Modena sowie in Tiflis bei Badri Maisuradze und Paata Burchuladze. 2016 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Concorso Internazionale Voci Verdiane »Città di Busseto«, außerdem war sie Gewinnerin des »Premio Roma«. Zudem war sie Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb Montserrat Caballé und beim Internationalen Gesangswettbewerb der Accademia del Maggio Musicale Fiorentino an der Opera di Firenze.

Ihre professionelle Laufbahn begann die junge Mezzosopranistin als Ensemblemitglied an der Staatsoper Tiflis, wo sie die Carmen und Amneris in Giuseppe Verdis Oper AIDA, aber auch Partien in den georgischen Nationalopern ABESSALOM UND ETERI (als Naana) und DAISI (als Nano) des Komponisten Sakaria Paliaschwili sang.

Ihr erstes Engagement in Deutschland führte sie an das Staatstheater Braunschweig, wo sie u.a. als Prinzessin Eboli in Giuseppe Verdis DON CARLO, als Gertrud in Engelbert Humperdincks Oper HÄNSEL UND GRETEL, die erste Magd in Richard Strauss´ Oper ELEKTRA sowie als Mascha in Dimitrij Schostakowitschs musikalischer Komödie MOSKAU, TSCHERJOMUSCHKI zu erleben war. 2018/19 beeindruckte Nana Dzidziguri als Carmen sowie Federica in der Neuproduktion von Salvatore Cammaranos Oper LUISA MILLER an der Wuppertaler Bühnen. Als Ulrica in Giuseppe Verdis UN BALLO IN MASCHERA debütierte sie am Theater Neustrelitz; Antonín Leopold Dvořáks STABAT MATER sang sie mit der Neubrandenburger Philharmonie. Am Staatstheater Wiesbaden konnte man sie als Maddalena in Giuseppe Verdis Oper RIGOLETTO erleben.

An den Bühnen Osnabrück begeisterte sie als Souffrance in der Deutschen Erstaufführung von Albéric Magnards GUERCŒUR. 2019 wurde die Mezzosopranistin als Ulrica in UN BALLO IN MASCHERA beim Verdi Festival der Nationaloper Tiflis gefeiert. 2019/20 debütierte sie als Mrs. Quickly in Giuseppe Verdis Oper FALSTAFF am Theater Osnabrück, gastierte als Federica in Cammaranos Oper LUISA MILLER am Landestheater Detmold, sang ein Gala-Konzert am Bolshoi Theater in Minsk sowie zum Jahreswechsel Gala-Konzerte mit der Filharmonii Podkarpackiej in Rzeszów, Polen.

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In dieser Spielzeit

CANDIDE
Old Lady

DER MANN VON LA MANCHA
Aldonza

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