zum Sinfonieorchester zum Online-Ticket-Shop
Januar 2022

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31            

Alena Baeva

  • Vladimir Shirokov
    Alena Baeva
    © Vladimir Shirokov

Vita

Die russische Geigerin Alena Baeva, die als »magnetische Präsenz« und »immer wieder faszinierender Klangtechnikerin« (New York Classical Review) beschrieben wird, gilt als eine der aufregendsten und vielseitigsten Solistinnen, die heute auf der Weltbühne aktiv sind.

Baevas Karriere ist in den letzten Jahren in außergewöhnlichem Tempo gewachsen. Bedeutende Debüts der Konzertsaison 2021/22 sind u.a. die Alte Oper Frankfurt, das Gürzenich-Orchester Köln und das Tonhalle-Orchester Zürich sowie das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Weitere aktuelle und kommende Höhepunkte sind Auftritte mit dem London Philharmonic Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Orchestra Sinfónica Nazionale della RAI Torino, dem Orquesta Sinfónica y Coro de la RTVE, dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Russian National Orchestra. Baeva arbeitete intensiv mit Paavo Järvi und Vladimir Jurowski bei Tourneen und Aufnahmen zusammen. Weitere bemerkenswerte Dirigentenkooperationen sind Teodor Currentzis und Valery Gergiev, mit denen Baeva als Konzertsolistin international tourte (mit MusicÆterna bzw. dem Mariinsky Orchestra), sowie Andrey Boreyko, Charles Dutoit, Marek Janowski, Tomáš Netopil und Mikhail Pletnev.

Kammermusik hat in ihrem Musikleben seit jeher einen besonderen Platz eingenommen, wo sie mit so angesehenen Künstler:innen wie Martha Argerich, Yuri Bashmet, Steven Isserlis, Daishin Kashimoto, Misha Maisky, Lawrence Power, Julian Steckel und Yeol-Eum Son zusammenarbeitete. Sie verfügt über ein sehr breites Repertoire, das über vierzig Violinkonzerte umfasst, und ist eine Verfechterin weniger bekannter Werke – mit jüngsten Aufführungen von Komponisten wie Bacewicz, Karaev und Karłowicz.

Baevas umfangreiche Diskografie spiegelt die beeindruckende Breite ihres Repertoires wider, mit Aufnahmen von Szymanowski (für DUX), über Debussy, Poulenc und Prokofiev (für SIMC) und mehr. Ihre Pariser Aufführung von Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 2 ist Teil der DVD-Sammlung Mariinsky Theatre/Valery Gergiev, die 2015 von Arthaus Musik herausgegeben wurde (für NIFC). Das Tschaikowsky-Violinkonzert mit dem London Philharmonic Orchestra/Vladimir Jurowski wird bei LPO Live veröffentlicht. 2020 erschien ihr neuestes Album – eine Aufnahme des Schumann-Violinkonzerts und die Originalfassung (1844) des Mendelssohn-Violinkonzerts in e-Moll bei Melodiya Records.

In eine musikalische Familie geboren, erhielt Baeva im Alter von fünf Jahren ihren ersten Violinunterricht bei der renommierten Pädagogin Olga Danilova, bevor sie in Moskau bei Professor Eduard Grach an der Central School of Music und dem Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium studierte. Neben ihrer formalen Ausbildung studierte sie in Frankreich bei Mstislav Rostropovich, in der Schweiz bei Seiji Ozawa, in Israel bei Shlomo Mintz (am Keshet Eilon Music Center) und in Paris bei Boris Garlitsky. Im Alter von 16 Jahren gewann Baeva den Grand Prix beim 12. Internationalen Henryk Wieniawski-Wettbewerb (2001) sowie den Preis für die beste Aufführung eines zeitgenössischen Werkes. Anschließend gewann sie den Großen Preis des Moskauer Internationalen Niccolò-Paganini-Wettbewerbs (2004), einschließlich eines Sonderpreises, der es ihr ermöglichte, ein Jahr lang auf der Wieniawski Stradivari 1723 aufzutreten, und wurde sowohl mit der Goldmedaille als auch mit dem Publikumspreis beim Internationalen Violinwettbewerb Sendai ausgezeichnet (2007).

Alena Baeva spielt auf der »Ex-William Kroll« Guarneri del Gesù von 1738 – eine großzügige Leihgabe eines anonymen Mäzens mit freundlicher Unterstützung von J&A Beares.

zurück
nach oben

In dieser Spielzeit

4. SINFONIEKONZERT
Violine

nach oben