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5 Fragen an...Lea Ostrovskiy

  • © Oliver Berg
    © Oliver Berg

Lea Ostrovskiy wurde 1996 in Hamburg geboren. Schon vor dem Studium nahm sie Schauspielunterricht, hospitierte und war in Jugendclubs aktiv. Ihr Schauspielstudium absolvierte sie an der Ernst-Busch-Schule in Berlin. Während des Studiums spielte sie bereits in DER GUTE MENSCH VON SEZUAN (Regie: Peter Kleinert) an der Schaubühne Berlin.
Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie festes Ensemble-Mitglied am Theater Münster und wird zuerst als Vega S. in der Uraufführung von Svenja Viola Bungartens BONN IST EINE STADT IM MEER und in MASS FÜR MASS zu sehen sein.

Wann standst du zum ersten Mal auf der Bühne?

Mit 4 Jahren wurde ich gerne von meiner als Band tourenden Familie dazu gezwungen mit ihnen die Zugabe "Hava Nagila" zu singen und dabei super niedlich zu sein. Eine widersprüchliche Aufgabe. Später kamen dann auch freiwillige Bühnenhobbies. Versprochen.

Mein erster Eindruck von Münster ist…

Klein und fein. Beides 'nen Ticken zu sehr. Für eine aus Berlin Zugezogene Hamburgerin ist die Ruhe hier sehr wohltuend/beunruhigend. Aber ich fühle mich ganz wohl hier und hatte viel Anfängerglück. Die größte Gefahr scheint, dass man hier zu gemütlich wird - außer wenn es um die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung auf dem 2Rad geht. Das Theater soll ganz cool sein, habe ich gehört.

Neben dem Theater gilt meine Leidenschaft…

Singen, Tanzen, Schreiben - aber nur für mich. Der Konsum von Musik ist in meinem Leben unverzichtbar, dann Filme und Bücher. Mich mit Menschen umgeben. Die Absurdität des Lebens feiern.

Diese Rolle würde ich gerne einmal verkörpern…

Es gibt nicht die Eine. Lieber viele Unterschiedliche. Ich denke eher in guten Projekten, als in guten Rollen. Die Spiel- und Arbeitsweisen, Text, Ästhetik, Absichten usw... 

Wenn ich nicht ans Theater gegangen wäre…

Nach Paris ziehen... Filme machen... Oder doch ein Leben ganz ohne Schauspiel, das gesund, glücklich und unbefriedigend wäre? Ja, wahrscheinlich wäre ich wohl einfach weiter Vorsprechen gegangen. Und in der Zwischenzeit hätte ich versucht viel zu Drehen, Synchron zu sprechen, hätte das Reisen nachgeholt und ein Buch über meine Familiengeschichte geschrieben.

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