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Ausstellung von Christine Westenberger: FRAGMENTE IN TRANSIT

Christine Westenberger dokumentiert hierin die Weiterentwicklung ihrer bereits vielfach ausgestellten Bildserie „Fragmente“.  In den älteren Werken dieser Serie geht Westenbergers Ansatz über die radikale Reduktion natürlicher Formen. Dabei reduziert sie ihre Bildsprache auf das Wesentliche. Striche und Hiebe bilden mal blockhaft mal locker eine Art Gerüst und erinnern dabei an Nachkriegsruinen,  Schiffswracks oder Industriebrachen. Die Neuformation der Formen spielt dabei eine wichtige Rolle:  ein Ausblick auf zukünftige Möglichkeiten.
Die Reduktion ihres einst üppigen, dezidierten malerischen Ausdrucks auf monolithische Strukturtypen hat Westenberger konsequent weitergeführt. Die helleren und optimistischeren Bilder der jüngsten Zeit belegen diese thematische Kontinuität. Der gerüstartige Aufbau wird jedoch durch einen starken zeichnerischen Aspekt ergänzt, der eine widerspenstige Freude am Spuren hinterlassen zeigt.  In dieser Ausstellung stehen beide Phasen der Fragmente kontrastiv, aber auch ergänzend nebeneinander. Die jüngsten Werke werden im Theater Münster erstmals im öffentlichen Raum gezeigt.

 

Die Ausstellung ist im Rahmen eines Vorstellungsbesuchs im Großen Haus oder werktags tagsüber nach Anmeldung bei der Intendanz des Theaters zu besichtigen.

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