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UNSCHULD

Schauspiel von Dea Loher

  • Frank-Peter Dettmann, Christoph Rinke, Ilja Harjes, Claudia Frost <br />© Jochen Quast
    Frank-Peter Dettmann, Christoph Rinke, Ilja Harjes, Claudia Frost
    © Jochen Quast
  • Christoph Rinke, Frank-Peter Dettmann, Claudia Frost, Ilja Harjes <br />© Jochen Quast
    Christoph Rinke, Frank-Peter Dettmann, Claudia Frost, Ilja Harjes
    © Jochen Quast
  • Carola von Seckendorff, Gerhard Mohr <br />© Jochen Quast
    Carola von Seckendorff, Gerhard Mohr
    © Jochen Quast
  • Aurel Bereuter, Claudia Frost, Dennis Laubenthal <br />© Jochen Quast
    Aurel Bereuter, Claudia Frost, Dennis Laubenthal
    © Jochen Quast
  • Dennis Laubenthal, Aurel Bereuter <br />© Jochen Quast
    Dennis Laubenthal, Aurel Bereuter
    © Jochen Quast
  • Ilja Harjes, Frank-Peter Dettmann <br />© Jochen Quast
    Ilja Harjes, Frank-Peter Dettmann
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  • Maike Jüttendonk, Gerhard Moor, Christoph Rinke, Frank-Peter Dettmann, Carola von Seckendorff, Regine Andratschke, Claudia Hübschmann, Aurel Bereuter, Gereon Voss <br />© Jochen Quast
    Maike Jüttendonk, Gerhard Moor, Christoph Rinke, Frank-Peter Dettmann, Carola von Seckendorff, Regine Andratschke, Claudia Hübschmann, Aurel Bereuter, Gereon Voss
    © Jochen Quast
  • Maike Jüttendonk, Dennis Laubenthal <br />© Jochen Quast
    Maike Jüttendonk, Dennis Laubenthal
    © Jochen Quast
  • Maike Jüttendonk, Aurel Bereuter <br />© Jochen Quast
    Maike Jüttendonk, Aurel Bereuter
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  • Christoph Rinke, Regine Andratschke, Claudia Frost <br />© Jochen Quast
    Christoph Rinke, Regine Andratschke, Claudia Frost
    © Jochen Quast
  • Maike Jüttendonk, Aurel Bereuter <br />© Jochen Quast
    Maike Jüttendonk, Aurel Bereuter
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  • Aurel Bereuter, Dennis Laubenthal, Maike Jüttendonk, Claudia Hübschmann, Regine Andratschke <br />© Jochen Quast
    Aurel Bereuter, Dennis Laubenthal, Maike Jüttendonk, Claudia Hübschmann, Regine Andratschke
    © Jochen Quast

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Ich habe die Bücher, die ich geschrieben habe verbrannt. Ich habe sie verbrannt, bevor es andere tun, weil sie nichts mehr mit Ideen anfangen können. | Vor dem Horizont des Meeres sitzen Elisio und Fadoul, zwei illegale afrikanische Immigranten, weit weg von ihrer Heimat und müssen mit ansehen, wie eine Frau ins Wasser geht. Sie können ihr nicht helfen und machen sich schuldig. Das ist der Ausgangspunkt für Lohers tragisch-komischen Totentanz. Ihre Figuren sind Verfolgte, Taumelnde, Rastlose, die zwischen den großen Vorstellungen von Glück, Liebe, Tod und Schuld hin und her geschleudert, getrieben und zerrieben werden. Elisio und Fadoul können es nicht begreifen. Warum bringen sich die Menschen hier um? Warum beschäftigt sich Franz lieber mit toten Körpern, als mit seiner Frau? Warum will Frau Habersatt immer wieder Leid und Hass auf sich ziehen? Warum werden in einer Gesellschaft, die alles zu haben scheint, alle Menschen lebensmüde? Wo sind die Perspektiven? Wo die Erlösung? Wo die Liebe? Und wo ist Gott? Dea Loher, eine der erfolgreichsten Autorinnen der deutschen Gegenwartsdramatik, entwirft in Unschuld ein bestechendes Vexierbild unserer Gesellschaft. Lohers zentrales Motiv ist die Suche und damit, trotz aller Traurigkeit, eine zwischen allen Zeilen leuchtende Hoffnung, die weit in die Zukunft weist.

Spieldauer ca. 120 Minuten, keine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Die Armut, das Kapital, die böse Gesellschaft: Dea Loher lässt diese Gründe des Unglücks nicht aus. Aber letztlich leiden ihre Figuren vor allem an sich selbst, an ihrer chronischen Unzufriedenheit und Unfähigkeit, andere Menschen so zu akzeptieren und zu lieben, wie sie sind. Der Text vermittelt das eindrucksvoll in den brillanten, lakonischen Dialogen [...]. Regisseurin Sonnenbichler nutzt diese Kulisse und die atmosphärische Live-Musik von Cico Beck für grandiose Tableaus mit Windmaschine und umherfliegenden Requisiten, als tobte ein Wüstensturm über einen bösen Planeten. [...] Kein einziger Schwachpunkt bei den Schauspielern: Regine Andratschke spielt als durchtriebene Diabetes-Schwiegermutter eine ihrer besten und komischsten Rollen. Maike Jüttendonk ist als blinde Tänzerin eine wunderbare Mischung aus Elfe und Kratzbürste und dringt mit ihrer Staatsschauspielerinnen-Stimme ohne zu forcieren bis in den letzten Winkel. Dennis Laubenthal und Aurel Bereuter verleihen den afrikanischen Flüchtlingen Elisio und Fadoul Temperament, Klugheit und Würde. Und Claudia Frost hat als vernachlässigte Frau des eisgekühlten Leichenbestatters Franz (Christoph Rinke) riesigen Mut zu seelischer und körperlicher Nacktheit: Ihr großer Verzweiflungs-Ausbruch ist wirklich bodenlos.
Manuel Jennen, Münstersche Zeitung, 29. April 2013

Mehrere Handlungsstränge, die sich mehr oder weniger berühren, hat die deutsche Dramatikerin zu einem düster schillernden Kaleidoskop gefügt, das den Zuschauer aber weder in Depressionen stürzt noch ihn mit Sozialkitsch benebelt. Dafür steckt zu viel hintergründiger Humor in Lohers Texten. So grübelt einer der Afrikaner, nachdem er eine Tüte voller Geld gefunden hat, ob Gott nicht in dieser Tüte zu finden sei. Und wirft einer Kassiererin vor, ihn, den Schwarzen, zu diskriminieren, weil die Frau verzweifelt versucht, politisch korrekt zu handeln. Klar eigentlich, dass im Haupt-Handlungsstrang um den Schwarzen Fadoul und eine blinde Stripperin namens »Absolut« der verklärende Schluss von Charlie Chaplins »Lichter der Großstadt« umgebogen wird.
Regisseurin Bernadette Sonnenbichler und ihre Ausstatterinnen verblenden auf der Bühnen-Schräge, deren Mülltonnen-Deckel eine fröhliche Beckett-Stimmung hervorrufen, Lohers Szenen zum effektvoll gespielten Totentanz. Aus dem wunderbaren Ensemble ragen Aurel Bereuter als wohltätig verliebter Fadoul und Maike Jüttendonk als blinde Stripperin, die tänzelnd und auch singend das Geschehen dominiert, heraus. Der Musiker Gereon Voss an Klavier und Schlagzeug schafft Stimmungen, ohne sich über Gebühr in den Vordergrund zu spielen.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 29. April 2013

In »Unschuld« passiert unfassbar viel. Dazu wird viel gesprochen. So ist es möglich, die Vielzahl unterschiedlicher Charaktere kennenzulernen und zu verstehen. Dass das nicht langweilig wird, liegt zum einen an der guten Textvorlage von Dea Loher: Immer wieder flammt hintergründiger, tiefschwarzer Humor auf. Anfangs erntet er nur ein paar zögerliche Lacher, gipfelt später aber in ein paar wirklich lustigen –man könnte fast sagen »heiteren« – Szenen, die die ansonsten nicht einfache Kost etwas erleichtern.
Zum anderen liegt das an den vielen hervorragend herausgearbeiteten Figuren. Durch ihre Skurrilität hätten sie schnell unglaubwürdig oder steif wirken können. Hier haben die Schauspieler und das Team um Regisseurin Bernadette Sonnenbichler ganze Arbeit geleistet. Die verschiedenen Episoden gleiten gut ineinander über und entwickeln einen Sog, in den der Zuschauer immer weiter hineingezogen wird.
Insgesamt entsteht ein düsteres Gesellschaftsbild. Nicht zuletzt der Endzeit-Look und der sich auf der Bühne sammelnde Müll lassen Schlimmes erahnen. Nur zwischendurch blitzt kurz mal etwas Hoffnung auf. Die krassen Szenen und zugespitzten Charaktere zeigen jedoch besonders die Schwächen unserer Zeit und eröffnen einen Blick in eine mögliche Zukunft. Das regt zum Nachdenken an. Trotzdem schafft es das Stück zu unterhalten. Ein Besuch lohnt sich, man sollte aber unbedingt noch jemanden mitnehmen. Für ein gutes Gespräch im Anschluss.
Bastian Worrmann, fietscher.de, 1. Mai 2013

Das Abendland ist untergegangen. Seine Reste treiben unverbunden auf einem unendlich sinnleeren Meer, und keine Erzählung fügt die Trümmer wieder zusammen. So treiben die Figuren in Dea Lohers Stück »Unschuld« in fesselnden, manchmal urkomischen szenischen Bruchstücken voller Todesschwere aneinander vorbei in der Hoffnung auf einen Rettungsschwimmer.
Ein großes graues Trümmerstück ist die schräge Einheitsbühne Cordula Körbers im Großen Haus des Theaters Münster. Sie mutet wie eine auf dem Meer treibende Eisscholle an, und von ihr springen die Selbstmörder in den nassen Tod. Aus Löchern, die mit Satellitenschüsseln abgedeckt sind, tauchen all die verlorenen und grotesken Gestalten auf, denen ihr Lebenssinn abhanden gekommen ist […].
Dea Lohers Stück von 2003 trifft einiges der aktuellen Absurditäten Europas, und die Regie Bernadette Sonnenbichlers gibt dem Komischen im Tragischen breiten Raum. Das nimmt dem Text das schleichend Depressive und verhindert, dass die Aufführung ins Kitschige kippt. Selbst die sehr kopfgeburtigen Sinnbilder besonders deutschen Wirklichkeits- und Lebensverlustes wie die blinde Tänzerin Absolut (Maike Jüttendonk) oder die in den Untiefen ihres radikalen Skeptizismus versinkende Philosophin Ella (Carola von Seckendorff) gewinnen pralles Bühnenleben; durch die Spielfreude des Ensembles und die Gesamtwirkung der Einzelszenen fesselt das Stück mehr als durch einen schlüssigen Gedankengang. Das Publikum nimmt so Teil an einem tollen Totentanz, der sich  zur unaufdringlichen Musik Cico Becks um ein winziges Hoffnungsfünkchen dreht.
Hanns Butterhof, Recklinghäuser Zeitung, 30. April 2013

Info

Ich habe die Bücher, die ich geschrieben habe verbrannt. Ich habe sie verbrannt, bevor es andere tun, weil sie nichts mehr mit Ideen anfangen können. | Vor dem Horizont des Meeres sitzen Elisio und Fadoul, zwei illegale afrikanische Immigranten, weit weg von ihrer Heimat und müssen mit ansehen, wie eine Frau ins Wasser geht. Sie können ihr nicht helfen und machen sich schuldig. Das ist der Ausgangspunkt für Lohers tragisch-komischen Totentanz. Ihre Figuren sind Verfolgte, Taumelnde, Rastlose, die zwischen den großen Vorstellungen von Glück, Liebe, Tod und Schuld hin und her geschleudert, getrieben und zerrieben werden. Elisio und Fadoul können es nicht begreifen. Warum bringen sich die Menschen hier um? Warum beschäftigt sich Franz lieber mit toten Körpern, als mit seiner Frau? Warum will Frau Habersatt immer wieder Leid und Hass auf sich ziehen? Warum werden in einer Gesellschaft, die alles zu haben scheint, alle Menschen lebensmüde? Wo sind die Perspektiven? Wo die Erlösung? Wo die Liebe? Und wo ist Gott? Dea Loher, eine der erfolgreichsten Autorinnen der deutschen Gegenwartsdramatik, entwirft in Unschuld ein bestechendes Vexierbild unserer Gesellschaft. Lohers zentrales Motiv ist die Suche und damit, trotz aller Traurigkeit, eine zwischen allen Zeilen leuchtende Hoffnung, die weit in die Zukunft weist.

Spieldauer ca. 120 Minuten, keine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Die Armut, das Kapital, die böse Gesellschaft: Dea Loher lässt diese Gründe des Unglücks nicht aus. Aber letztlich leiden ihre Figuren vor allem an sich selbst, an ihrer chronischen Unzufriedenheit und Unfähigkeit, andere Menschen so zu akzeptieren und zu lieben, wie sie sind. Der Text vermittelt das eindrucksvoll in den brillanten, lakonischen Dialogen [...]. Regisseurin Sonnenbichler nutzt diese Kulisse und die atmosphärische Live-Musik von Cico Beck für grandiose Tableaus mit Windmaschine und umherfliegenden Requisiten, als tobte ein Wüstensturm über einen bösen Planeten. [...] Kein einziger Schwachpunkt bei den Schauspielern: Regine Andratschke spielt als durchtriebene Diabetes-Schwiegermutter eine ihrer besten und komischsten Rollen. Maike Jüttendonk ist als blinde Tänzerin eine wunderbare Mischung aus Elfe und Kratzbürste und dringt mit ihrer Staatsschauspielerinnen-Stimme ohne zu forcieren bis in den letzten Winkel. Dennis Laubenthal und Aurel Bereuter verleihen den afrikanischen Flüchtlingen Elisio und Fadoul Temperament, Klugheit und Würde. Und Claudia Frost hat als vernachlässigte Frau des eisgekühlten Leichenbestatters Franz (Christoph Rinke) riesigen Mut zu seelischer und körperlicher Nacktheit: Ihr großer Verzweiflungs-Ausbruch ist wirklich bodenlos.
Manuel Jennen, Münstersche Zeitung, 29. April 2013

Mehrere Handlungsstränge, die sich mehr oder weniger berühren, hat die deutsche Dramatikerin zu einem düster schillernden Kaleidoskop gefügt, das den Zuschauer aber weder in Depressionen stürzt noch ihn mit Sozialkitsch benebelt. Dafür steckt zu viel hintergründiger Humor in Lohers Texten. So grübelt einer der Afrikaner, nachdem er eine Tüte voller Geld gefunden hat, ob Gott nicht in dieser Tüte zu finden sei. Und wirft einer Kassiererin vor, ihn, den Schwarzen, zu diskriminieren, weil die Frau verzweifelt versucht, politisch korrekt zu handeln. Klar eigentlich, dass im Haupt-Handlungsstrang um den Schwarzen Fadoul und eine blinde Stripperin namens »Absolut« der verklärende Schluss von Charlie Chaplins »Lichter der Großstadt« umgebogen wird.
Regisseurin Bernadette Sonnenbichler und ihre Ausstatterinnen verblenden auf der Bühnen-Schräge, deren Mülltonnen-Deckel eine fröhliche Beckett-Stimmung hervorrufen, Lohers Szenen zum effektvoll gespielten Totentanz. Aus dem wunderbaren Ensemble ragen Aurel Bereuter als wohltätig verliebter Fadoul und Maike Jüttendonk als blinde Stripperin, die tänzelnd und auch singend das Geschehen dominiert, heraus. Der Musiker Gereon Voss an Klavier und Schlagzeug schafft Stimmungen, ohne sich über Gebühr in den Vordergrund zu spielen.
Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 29. April 2013

In »Unschuld« passiert unfassbar viel. Dazu wird viel gesprochen. So ist es möglich, die Vielzahl unterschiedlicher Charaktere kennenzulernen und zu verstehen. Dass das nicht langweilig wird, liegt zum einen an der guten Textvorlage von Dea Loher: Immer wieder flammt hintergründiger, tiefschwarzer Humor auf. Anfangs erntet er nur ein paar zögerliche Lacher, gipfelt später aber in ein paar wirklich lustigen –man könnte fast sagen »heiteren« – Szenen, die die ansonsten nicht einfache Kost etwas erleichtern.
Zum anderen liegt das an den vielen hervorragend herausgearbeiteten Figuren. Durch ihre Skurrilität hätten sie schnell unglaubwürdig oder steif wirken können. Hier haben die Schauspieler und das Team um Regisseurin Bernadette Sonnenbichler ganze Arbeit geleistet. Die verschiedenen Episoden gleiten gut ineinander über und entwickeln einen Sog, in den der Zuschauer immer weiter hineingezogen wird.
Insgesamt entsteht ein düsteres Gesellschaftsbild. Nicht zuletzt der Endzeit-Look und der sich auf der Bühne sammelnde Müll lassen Schlimmes erahnen. Nur zwischendurch blitzt kurz mal etwas Hoffnung auf. Die krassen Szenen und zugespitzten Charaktere zeigen jedoch besonders die Schwächen unserer Zeit und eröffnen einen Blick in eine mögliche Zukunft. Das regt zum Nachdenken an. Trotzdem schafft es das Stück zu unterhalten. Ein Besuch lohnt sich, man sollte aber unbedingt noch jemanden mitnehmen. Für ein gutes Gespräch im Anschluss.
Bastian Worrmann, fietscher.de, 1. Mai 2013

Das Abendland ist untergegangen. Seine Reste treiben unverbunden auf einem unendlich sinnleeren Meer, und keine Erzählung fügt die Trümmer wieder zusammen. So treiben die Figuren in Dea Lohers Stück »Unschuld« in fesselnden, manchmal urkomischen szenischen Bruchstücken voller Todesschwere aneinander vorbei in der Hoffnung auf einen Rettungsschwimmer.
Ein großes graues Trümmerstück ist die schräge Einheitsbühne Cordula Körbers im Großen Haus des Theaters Münster. Sie mutet wie eine auf dem Meer treibende Eisscholle an, und von ihr springen die Selbstmörder in den nassen Tod. Aus Löchern, die mit Satellitenschüsseln abgedeckt sind, tauchen all die verlorenen und grotesken Gestalten auf, denen ihr Lebenssinn abhanden gekommen ist […].
Dea Lohers Stück von 2003 trifft einiges der aktuellen Absurditäten Europas, und die Regie Bernadette Sonnenbichlers gibt dem Komischen im Tragischen breiten Raum. Das nimmt dem Text das schleichend Depressive und verhindert, dass die Aufführung ins Kitschige kippt. Selbst die sehr kopfgeburtigen Sinnbilder besonders deutschen Wirklichkeits- und Lebensverlustes wie die blinde Tänzerin Absolut (Maike Jüttendonk) oder die in den Untiefen ihres radikalen Skeptizismus versinkende Philosophin Ella (Carola von Seckendorff) gewinnen pralles Bühnenleben; durch die Spielfreude des Ensembles und die Gesamtwirkung der Einzelszenen fesselt das Stück mehr als durch einen schlüssigen Gedankengang. Das Publikum nimmt so Teil an einem tollen Totentanz, der sich  zur unaufdringlichen Musik Cico Becks um ein winziges Hoffnungsfünkchen dreht.
Hanns Butterhof, Recklinghäuser Zeitung, 30. April 2013

Leitung

Inszenierung Bernadette Sonnenbichler

Bühne Cordula Körber

Kostüme Tanja Kramberger

Dramaturgie Friederike Engel

Video Jens Krause


Besetzung

Elisio Dennis Laubenthal

Fadoul Aurel Bereuter

Absolut Maike Jüttendonk

Frau Habersatt Claudia Hübschmann

Franz Christoph Rinke

Rosa Claudia Frost

Frau Zucker Regine Andratschke

Ella Carola von Seckendorff

Helmut Gerhard Mohr

Der Präsident Frank-Peter Dettmann

Mutter eines getöteten Mädchens Carola von Seckendorff

Vater eines getöteten Mädchens Gerhard Mohr

Selbstmörder Ilja Harjes / Frank-Peter Dettmann

Überlebende eines Amoklaufs Claudia Frost

Musiker Gereon Voss

Besetzung

Leitung

Inszenierung Bernadette Sonnenbichler

Bühne Cordula Körber

Kostüme Tanja Kramberger

Dramaturgie Friederike Engel

Video Jens Krause


Besetzung

Elisio Dennis Laubenthal

Fadoul Aurel Bereuter

Absolut Maike Jüttendonk

Frau Habersatt Claudia Hübschmann

Franz Christoph Rinke

Rosa Claudia Frost

Frau Zucker Regine Andratschke

Ella Carola von Seckendorff

Helmut Gerhard Mohr

Der Präsident Frank-Peter Dettmann

Mutter eines getöteten Mädchens Carola von Seckendorff

Vater eines getöteten Mädchens Gerhard Mohr

Selbstmörder Ilja Harjes / Frank-Peter Dettmann

Überlebende eines Amoklaufs Claudia Frost

Musiker Gereon Voss


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