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SCHNURGERADE

Theater mit Tanz und Bewegung

Uraufführung
Für alle ab 3 Jahren
  • Erik Constantin, Linn Sanders <br />© Oliver Berg
    Erik Constantin, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Erik Constantin, Linn Sanders <br />© Oliver Berg
    Erik Constantin, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Erik Constantin, Linn Sanders <br />© Oliver Berg
    Erik Constantin, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Linn Sanders, Erik Constantin <br />© Oliver Berg
    Linn Sanders, Erik Constantin
    © Oliver Berg
  • Linn Sanders, Erik Constantin <br />© Oliver Berg
    Linn Sanders, Erik Constantin
    © Oliver Berg
  • Erik Constantin, Linn Sanders <br />© Oliver Berg
    Erik Constantin, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Linn Sanders, Erik Constantin <br />© Oliver Berg
    Linn Sanders, Erik Constantin
    © Oliver Berg
  • Linn Sanders, Erik Constantin <br />© Oliver Berg
    Linn Sanders, Erik Constantin
    © Oliver Berg
  • Linn Sanders, Erik Constantin <br />© Oliver Berg
    Linn Sanders, Erik Constantin
    © Oliver Berg
  • Linn Sanders, Erik Constantin <br />© Oliver Berg
    Linn Sanders, Erik Constantin
    © Oliver Berg
  • Linn Sanders, Erik Constantin <br />© Oliver Berg
    Linn Sanders, Erik Constantin
    © Oliver Berg

Woher kommt die geheimnisvolle Linie?

Sa, 29. April 2017
15.00 Uhr · U2 · Preise H

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Zwei Freunde wohnen zusammen in einem kleinen Haus. Es geht ihnen gut und sie haben alles, was sie sich wünschen. Eines Tages entdecken sie etwas, was sie noch nie zuvor gesehen haben: Mitten durch ihr schönes Haus, mitten durchs Wohnzimmer, ja auch durch den Schrank, durch das Bett, sogar durch die Kleidung geht plötzlich eine seltsame Linie. Durch den Garten, durch die Geranien, durch die Wiese und den Teich zieht sich die geheimnisvolle Grenze. Was hat das bloß zu bedeuten?

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 0.4 MB)

Aufführungsdauer ca. 45 Minuten, keine Pause

Info

Zwei Freunde wohnen zusammen in einem kleinen Haus. Es geht ihnen gut und sie haben alles, was sie sich wünschen. Eines Tages entdecken sie etwas, was sie noch nie zuvor gesehen haben: Mitten durch ihr schönes Haus, mitten durchs Wohnzimmer, ja auch durch den Schrank, durch das Bett, sogar durch die Kleidung geht plötzlich eine seltsame Linie. Durch den Garten, durch die Geranien, durch die Wiese und den Teich zieht sich die geheimnisvolle Grenze. Was hat das bloß zu bedeuten?

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 0.4 MB)

Aufführungsdauer ca. 45 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Julia Dina Heße

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Komposition & musikalische Einstudierung Jonas Nondorf

Dramaturgie & Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Spielerin Linn Sanders

Spieler Erik Constantin

Besetzung

Leitung

Inszenierung Julia Dina Heße

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Komposition & musikalische Einstudierung Jonas Nondorf

Dramaturgie & Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Spielerin Linn Sanders

Spieler Erik Constantin


Sie jagen einander durch die kleine Küche, steigen über Stühle oder hopsen auf dem Ohrensessel. Mit ihren gestreiften Oberteilen und den Trägern zu karierten Hosen sehen sie ein wenig aus wie Clowns. Tatsächlich stehen Linn Sanders und Erik Constantin als beste Freunde auf der Bühne, die von morgens bis abends spielen und toben, gemeinsam essen, sich nebeneinander die Zähne putzen und abends, gemütlich aneinandergekuschelt, einschlafen. „Sie hatten ein schönes Leben“, erzählt die Darstellerin. „Doch eines Tages, passierte etwas Unglaubliches.“

Eine rote Linie zieht sich plötzlich mitten durch die Küche, teilt den Zuschauerraum in zwei Hälften, macht aus „unser“ mein, führt zu Grenzstreitigkeit und Schubserei. Doch allein spielt es sich nur halb so schön; klar, das sich die beiden bald wieder vertragen.

„Schnurgerade“ ist das erste Tanztheater für Kleine (ab 3), das mit dem Jungen Theater Münster im U2 uraufgeführt wurde. Dass Regisseurin Julia Dina Heße Erik Constantin, Ex-Mitglied des Tanztheaters Münster, für ihr Stück engagieren konnte, ist ein Glücksgriff, hat man es hier doch mit einem Tänzer zu tun, der nicht nur gewinnend auf Kinder wirkt, sondern auch schöne, große Sprünge und schnelle Pirouetten zeigt. Schauspielerin Linn Sanders überrascht durch ihre Bewegungskunst in großen Hebungen, etwa, wenn sie auf dem Kopf ihres Partners balanciert oder sich mit ausgebreiteten Armen hochstemmen lässt.

Auf spielerische, humorvolle Weise werden die Kleinen an Tanz herangeführt. Witzig, wenn aus zwei Körpern einer wird, der Tänzer seiner Freundin die starken Arme „leiht“ oder die beiden mit Pullis über den Köpfen hin und her wanken.

Bernhard Niechotz’ Bühne mit antikem, kleinem Ofen, Mini-Garten und rudimentärer Badezimmer-Ausstattung hat etwas Heimeliges. Die Inszenierung orientiert sich an der kindlichen Alltagswelt, mit Momenten, die, durch Bewegung oder Sprache sanft verfremdet (Constantin spricht Niederländisch), großen Wiedererkennungswert haben. Dazu trägt auch Jonas Nondorfs Musik- und Geräuschkulisse bei.

Schön, dass die Kinder am Ende auf die Bühne laufen dürfen, um die rote Linie „auszutricksen“ – ein rundum gelungenes Stück für die jungen Gäste.

Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten, 14. Dezember 2015

Presse

Sie jagen einander durch die kleine Küche, steigen über Stühle oder hopsen auf dem Ohrensessel. Mit ihren gestreiften Oberteilen und den Trägern zu karierten Hosen sehen sie ein wenig aus wie Clowns. Tatsächlich stehen Linn Sanders und Erik Constantin als beste Freunde auf der Bühne, die von morgens bis abends spielen und toben, gemeinsam essen, sich nebeneinander die Zähne putzen und abends, gemütlich aneinandergekuschelt, einschlafen. „Sie hatten ein schönes Leben“, erzählt die Darstellerin. „Doch eines Tages, passierte etwas Unglaubliches.“

Eine rote Linie zieht sich plötzlich mitten durch die Küche, teilt den Zuschauerraum in zwei Hälften, macht aus „unser“ mein, führt zu Grenzstreitigkeit und Schubserei. Doch allein spielt es sich nur halb so schön; klar, das sich die beiden bald wieder vertragen.

„Schnurgerade“ ist das erste Tanztheater für Kleine (ab 3), das mit dem Jungen Theater Münster im U2 uraufgeführt wurde. Dass Regisseurin Julia Dina Heße Erik Constantin, Ex-Mitglied des Tanztheaters Münster, für ihr Stück engagieren konnte, ist ein Glücksgriff, hat man es hier doch mit einem Tänzer zu tun, der nicht nur gewinnend auf Kinder wirkt, sondern auch schöne, große Sprünge und schnelle Pirouetten zeigt. Schauspielerin Linn Sanders überrascht durch ihre Bewegungskunst in großen Hebungen, etwa, wenn sie auf dem Kopf ihres Partners balanciert oder sich mit ausgebreiteten Armen hochstemmen lässt.

Auf spielerische, humorvolle Weise werden die Kleinen an Tanz herangeführt. Witzig, wenn aus zwei Körpern einer wird, der Tänzer seiner Freundin die starken Arme „leiht“ oder die beiden mit Pullis über den Köpfen hin und her wanken.

Bernhard Niechotz’ Bühne mit antikem, kleinem Ofen, Mini-Garten und rudimentärer Badezimmer-Ausstattung hat etwas Heimeliges. Die Inszenierung orientiert sich an der kindlichen Alltagswelt, mit Momenten, die, durch Bewegung oder Sprache sanft verfremdet (Constantin spricht Niederländisch), großen Wiedererkennungswert haben. Dazu trägt auch Jonas Nondorfs Musik- und Geräuschkulisse bei.

Schön, dass die Kinder am Ende auf die Bühne laufen dürfen, um die rote Linie „auszutricksen“ – ein rundum gelungenes Stück für die jungen Gäste.

Isabell Steinböck, Westfälische Nachrichten, 14. Dezember 2015

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Sa, 29. April 2017
15.00 Uhr · U2 · Preise H

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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