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SCHNEESCHUHHASEN IM GLAS

mobiles Solo von Charlotte Luise Fechner
für Jugendliche ab 15 Jahren / ab 9. Klasse

Öffentliche Probe: 9. Januar 2013
Uraufführung
  • Janna Lena Koch <br />© Maike Brautmeier
    Janna Lena Koch
    © Maike Brautmeier
  • Janna Lena Koch <br />© Maike Brautmeier
    Janna Lena Koch
    © Maike Brautmeier
  • Janna Lena Koch <br />© Maike Brautmeier
    Janna Lena Koch
    © Maike Brautmeier
  • Janna Lena Koch <br />© Maike Brautmeier
    Janna Lena Koch
    © Maike Brautmeier
  • Janna Lena Koch und Zuschauer <br />© Maike Brautmeier
    Janna Lena Koch und Zuschauer
    © Maike Brautmeier
  • Janna Lena Koch und Zuschauer <br />© Maike Brautmeier
    Janna Lena Koch und Zuschauer
    © Maike Brautmeier
  • Janna Lena Koch und Zuschauer <br />© Maike Brautmeier
    Janna Lena Koch und Zuschauer
    © Maike Brautmeier
  • Janna Lena Koch <br />© Maike Brautmeier
    Janna Lena Koch
    © Maike Brautmeier
  • Janna Lena Koch <br />© Maike Brautmeier
    Janna Lena Koch
    © Maike Brautmeier
  • Janna Lena Koch und Zuschauer <br />© Maike Brautmeier
    Janna Lena Koch und Zuschauer
    © Maike Brautmeier

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Versuchsanordnung über das Spiel des Lebens | Wie funktioniert das eigentlich mit dem Menschenmachen? Das und vieles andere fragt sich die Protagonistin dieses Solos und weil man ihrer Meinung nach in der Schule kaum etwas lernt, was man später im Leben gebrauchen kann, startet sie einen eigenen Versuch. Da ihr bester Freund Alex ihr kein Sperma abgeben und ihre Gynäkologin ihr keine Eizellen entnehmen wollte, hat sie erst Papas Kreditkarte geklaut und sich dann ihre Zutaten im Internet bestellt, um herauszufinden, wie das so geht / wo man herkommt. Hinter ihren wortreichen, manchmal wasserfallartig-sprudelnden Überlegungen, wie ein solches Experiment anzustellen sei und was das eigentlich für Leute sind, die ihre Körpersäfte verkaufen, steht der dringende Wunsch, herauszufinden, woher sie kommt, wohin sie gehört und ob sie so, wie sie ist, für irgendjemanden liebenswert sein kann.

Das Stück gewann beim Autorenwettbewerb Kaas & Kappes 2011 den 3. Preis. Die Begründung der Jury: Inhaltlich gelingt es der Autorin Charlotte Fechner, vor dem Hintergrund der aberwitzigen Ausgangssituation ein quasi philosophisches Essay über Leben und Herrschaft, Schöpfung und Demut zu entwickeln, aber auch über Bildungsinhalte und Funktion von Schule. Durch das Einstreuen von alltäglichen Teenager-Erfahrungen bleibt sie jedoch immer auf der Augenhöhe des jugendlichen Publikums.

Infos und Buchung unter (0251) 59 09-200

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 0.4 MB)

 

AUS DER PRESSE:

Das blonde Mädel, das im Chemieraum emsig vor sich hin wuselt, ist zu einer alten Erkenntnis gelangt: In der Schule lernt man nix Vernünftiges! Da werden nun angeblich viel zu wenige Kinder in unserm Land geboren – und in der Schule bringen sie einem bei, wie man keine kriegt. Okay, sie haben mal die Romane »Frankenstein« oder »Brave New World« durchgenommen, aber da steht auch nicht wirklich drin, wie denn nun wirklich Menschen »gemacht« werden. Das ist das, was die Protagonistin wissen will, und im Verlauf einer knappen Stunde redet sie auf ihre »Mitschüler« – also das Publikum – ein. Mal cool, mal traurig, mal witzig. Die verstehen immer mehr, was das Mädchen bewegt, und finden viel davon bei sich selber wieder.
[...] Die zierliche Schauspielerin schafft es, das Pubertäre sensibel aus dem Text zu kitzeln, wenn sie im Jugendjargon »voll krass« vor sich hin schlaubergert. »Komm, verschmilz doch mal einer mit der Eizelle!« feuert sie die Spermien unterm Mikroskop grinsend an. Vielleicht brauchen die ja auch Romantik? Wenn sie Coldplay aus dem Handy dudeln lässt oder eine kleine Discokugel über Ei und Samenfäden dreht, ist das witzig und rührend zugleich.
Arndt Zinkant, Westfälische Nachrichten, 14. Januar 2013

Um herauszufinden, wie künstliche Befruchtung funktioniert, hat sich die 15-Jährige die nötigen Zutaten im Internet bestellt und bringt sie im Post-Paket gleich mit. Während sie den Versuch anhand einer Anleitung durchführt, die sich liest wie eine Konstruktionsbeschreibung für ein Ikea-Regal, kommt sie ins Grübeln: Wie unterscheiden sich künstlich gezeugte Kinder von anderen Kindern? Schauspielerin Janna Lena Koch verschafft sich mit ihrer spritzigen und lauten Art Gehör, selbst wenn die Schüler tuscheln und kichern. Sie spricht die Schüler direkt an und bringt sie ins Spiel mit ein.
Nora Hiller, Münstersche Zeitung, 15. Januar 2013

Info

Versuchsanordnung über das Spiel des Lebens | Wie funktioniert das eigentlich mit dem Menschenmachen? Das und vieles andere fragt sich die Protagonistin dieses Solos und weil man ihrer Meinung nach in der Schule kaum etwas lernt, was man später im Leben gebrauchen kann, startet sie einen eigenen Versuch. Da ihr bester Freund Alex ihr kein Sperma abgeben und ihre Gynäkologin ihr keine Eizellen entnehmen wollte, hat sie erst Papas Kreditkarte geklaut und sich dann ihre Zutaten im Internet bestellt, um herauszufinden, wie das so geht / wo man herkommt. Hinter ihren wortreichen, manchmal wasserfallartig-sprudelnden Überlegungen, wie ein solches Experiment anzustellen sei und was das eigentlich für Leute sind, die ihre Körpersäfte verkaufen, steht der dringende Wunsch, herauszufinden, woher sie kommt, wohin sie gehört und ob sie so, wie sie ist, für irgendjemanden liebenswert sein kann.

Das Stück gewann beim Autorenwettbewerb Kaas & Kappes 2011 den 3. Preis. Die Begründung der Jury: Inhaltlich gelingt es der Autorin Charlotte Fechner, vor dem Hintergrund der aberwitzigen Ausgangssituation ein quasi philosophisches Essay über Leben und Herrschaft, Schöpfung und Demut zu entwickeln, aber auch über Bildungsinhalte und Funktion von Schule. Durch das Einstreuen von alltäglichen Teenager-Erfahrungen bleibt sie jedoch immer auf der Augenhöhe des jugendlichen Publikums.

Infos und Buchung unter (0251) 59 09-200

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 0.4 MB)

 

AUS DER PRESSE:

Das blonde Mädel, das im Chemieraum emsig vor sich hin wuselt, ist zu einer alten Erkenntnis gelangt: In der Schule lernt man nix Vernünftiges! Da werden nun angeblich viel zu wenige Kinder in unserm Land geboren – und in der Schule bringen sie einem bei, wie man keine kriegt. Okay, sie haben mal die Romane »Frankenstein« oder »Brave New World« durchgenommen, aber da steht auch nicht wirklich drin, wie denn nun wirklich Menschen »gemacht« werden. Das ist das, was die Protagonistin wissen will, und im Verlauf einer knappen Stunde redet sie auf ihre »Mitschüler« – also das Publikum – ein. Mal cool, mal traurig, mal witzig. Die verstehen immer mehr, was das Mädchen bewegt, und finden viel davon bei sich selber wieder.
[...] Die zierliche Schauspielerin schafft es, das Pubertäre sensibel aus dem Text zu kitzeln, wenn sie im Jugendjargon »voll krass« vor sich hin schlaubergert. »Komm, verschmilz doch mal einer mit der Eizelle!« feuert sie die Spermien unterm Mikroskop grinsend an. Vielleicht brauchen die ja auch Romantik? Wenn sie Coldplay aus dem Handy dudeln lässt oder eine kleine Discokugel über Ei und Samenfäden dreht, ist das witzig und rührend zugleich.
Arndt Zinkant, Westfälische Nachrichten, 14. Januar 2013

Um herauszufinden, wie künstliche Befruchtung funktioniert, hat sich die 15-Jährige die nötigen Zutaten im Internet bestellt und bringt sie im Post-Paket gleich mit. Während sie den Versuch anhand einer Anleitung durchführt, die sich liest wie eine Konstruktionsbeschreibung für ein Ikea-Regal, kommt sie ins Grübeln: Wie unterscheiden sich künstlich gezeugte Kinder von anderen Kindern? Schauspielerin Janna Lena Koch verschafft sich mit ihrer spritzigen und lauten Art Gehör, selbst wenn die Schüler tuscheln und kichern. Sie spricht die Schüler direkt an und bringt sie ins Spiel mit ein.
Nora Hiller, Münstersche Zeitung, 15. Januar 2013

Leitung

Inszenierung Angelika Schlaghecken

Kostüme Anke Drewes

Dramaturgie Anne Verena Freybott


Besetzung

Mit Janna Lena Koch

Besetzung

Leitung

Inszenierung Angelika Schlaghecken

Kostüme Anke Drewes

Dramaturgie Anne Verena Freybott


Besetzung

Mit Janna Lena Koch


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