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ROMEO UND JULIA

Tanzabend von Hans Henning Paar nach der Tragödie von William Shakespeare zur Musik von Sergej Prokofjew

  • Maria Bayarri Pérez, Mirko De Campi <br />© Oliver Berg
    Maria Bayarri Pérez, Mirko De Campi
    © Oliver Berg
  • Maria Bayarri Pérez, Anna Caviezel <br />© Oliver Berg
    Maria Bayarri Pérez, Anna Caviezel
    © Oliver Berg
  • Elizabeth Towles, Anna Caviezel <br />© Oliver Berg
    Elizabeth Towles, Anna Caviezel
    © Oliver Berg
  • Ensemble <br />© Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Maria Bayarri Pérez, Thanh Pham <br />© Oliver Berg
    Maria Bayarri Pérez, Thanh Pham
    © Oliver Berg
  • Ako Nakanome, Matthias Markstein <br />© Oliver Berg
    Ako Nakanome, Matthias Markstein
    © Oliver Berg
  • Alessio Sanna, Ensemble <br />© Oliver Berg
    Alessio Sanna, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Melanie López López, Jason Franklin <br />© Oliver Berg
    Melanie López López, Jason Franklin
    © Oliver Berg
  • Maria Bayarri Pérez, Mirko De Campi <br />© Oliver Berg
    Maria Bayarri Pérez, Mirko De Campi
    © Oliver Berg
  • Mirko De Campi, Keelan Whitmore, Maria Bayarri Pérez <br />© Oliver Berg
    Mirko De Campi, Keelan Whitmore, Maria Bayarri Pérez
    © Oliver Berg
  • Ensemble <br />© Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Ako Nakanome, Adam Dembczynski <br />© Oliver Berg
    Ako Nakanome, Adam Dembczynski
    © Oliver Berg
  • Melanie López López, Jason Franklin <br />© Oliver Berg
    Melanie López López, Jason Franklin
    © Oliver Berg
  • Melanie López López <br />© Oliver Berg
    Melanie López López
    © Oliver Berg
  • Priscilla Fiuza <br />© Oliver Berg
    Priscilla Fiuza
    © Oliver Berg
  • Maria Bayarri Pérez, Mirko De Campi <br />© Oliver Berg
    Maria Bayarri Pérez, Mirko De Campi
    © Oliver Berg

So einz’ge Lieb’ aus großem Haß entbrannt! Ich sah zu früh, den ich zu spät erkannt.

Sa, 11. März 2017
19.30 Uhr · Großes Haus · Preise B
Samstag Abo Gr. Haus

19.00 Einführung im Foyer Gr. Haus

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Romeo und Julia, die Kinder zweier verfeindeter Familien, begegnen sich auf einem Maskenball und verlieben sich ineinander. Entgegen aller Mahnungen und Widerstände entscheiden sie sich füreinander und hoffen, durch ihre heimliche Heirat die Familienfehde zu beenden. Durch eine Aneinanderreihung unglücklicher Begebenheiten endet ihre Liebesgeschichte jedoch fatal. Das Thema dieser gesellschaftlich unmöglichen, heimlich gelebten und tragisch endenden Liebe berührt Publikum und Künstler immer wieder aufs Neue.

Zur Musik Sergej Prokofjews zeigt Hans Henning Paar eine für die Kompanie des TanzTheaterMünster erarbeitete Version seiner Choreografie der schicksalhaften Liebesgeschichte. Paar nutzt die Ausdrucksfähigkeit des zeitgenössischen Tanzes für seine zugleich einfühlsame und ungemein kraftvolle tänzerische Interpretation und hält sich dabei eng an die Vorlage Shakespeares.

Sergej Prokofjew (1891–1953) komponierte für ROMEO UND JULIA wohl eine der bekanntesten Ballettmusiken überhaupt. Das Werk wurde 1934 bei dem kurz zuvor nach Russland zurückgekehrten Komponisten in Auftrag gegeben. Bedingt durch verschiedene Widerstände in Moskau wurde das Ballett 1938 in Brünn uraufgeführt, bis es dann 1940 erstmals in Leningrad am Kirow-Theater zu sehen war und einen sensationellen Erfolg erzielen konnte. Seitdem beherrscht dieses Ballett weltweit die Bühnen als eines der großen Theaterereignisse des 20. Jahrhunderts.

Aufführungsdauer ca. 130 Minuten, eine Pause

Info

Romeo und Julia, die Kinder zweier verfeindeter Familien, begegnen sich auf einem Maskenball und verlieben sich ineinander. Entgegen aller Mahnungen und Widerstände entscheiden sie sich füreinander und hoffen, durch ihre heimliche Heirat die Familienfehde zu beenden. Durch eine Aneinanderreihung unglücklicher Begebenheiten endet ihre Liebesgeschichte jedoch fatal. Das Thema dieser gesellschaftlich unmöglichen, heimlich gelebten und tragisch endenden Liebe berührt Publikum und Künstler immer wieder aufs Neue.

Zur Musik Sergej Prokofjews zeigt Hans Henning Paar eine für die Kompanie des TanzTheaterMünster erarbeitete Version seiner Choreografie der schicksalhaften Liebesgeschichte. Paar nutzt die Ausdrucksfähigkeit des zeitgenössischen Tanzes für seine zugleich einfühlsame und ungemein kraftvolle tänzerische Interpretation und hält sich dabei eng an die Vorlage Shakespeares.

Sergej Prokofjew (1891–1953) komponierte für ROMEO UND JULIA wohl eine der bekanntesten Ballettmusiken überhaupt. Das Werk wurde 1934 bei dem kurz zuvor nach Russland zurückgekehrten Komponisten in Auftrag gegeben. Bedingt durch verschiedene Widerstände in Moskau wurde das Ballett 1938 in Brünn uraufgeführt, bis es dann 1940 erstmals in Leningrad am Kirow-Theater zu sehen war und einen sensationellen Erfolg erzielen konnte. Seitdem beherrscht dieses Ballett weltweit die Bühnen als eines der großen Theaterereignisse des 20. Jahrhunderts.

Aufführungsdauer ca. 130 Minuten, eine Pause

Leitung

Choreografie Hans Henning Paar

Musikalische Leitung Stefan Veselka

Bühne & Kostüme Anna Siegrot

Dramaturgie Esther von der Fuhr

Choreografische Assistenz László Nyakas


Besetzung

Romeo Mirko de Campi / Jason Franklin

Benvolio Jason Franklin / Adrián Plá Cerdán

Mercutio Alessio Sanna

Tybalt Adam Dembczynski

Julia Maria Bayarri Pérez / Melanie López López

Amme Anna Caviezel

Lady Capulet Elizabeth D. Towles / Ako Nakanome

Capulet Matthias Markstein

Paris Tri Thanh Pham

Pater Lorenzo Keelan Whitmore

Queen Mab Tomasz Zwozniak

Sinfonieorchester Münster

Volk & Ball
Maria Bayarri Pérez, Mirko De Campi, Anna Caviezel, Adam Dembczyński, Jason Franklin, Melanie López López, Kana Mabuchi, Matthias Markstein, Ako Nakanome, Thanh Pham, Adrián Pla Cerdán, Alessio Sanna, Anna Schneider, Pauline Stöhr, Elizabeth Towles, Keelan Whitmore

Besetzung

Leitung

Choreografie Hans Henning Paar

Musikalische Leitung Stefan Veselka

Bühne & Kostüme Anna Siegrot

Dramaturgie Esther von der Fuhr

Choreografische Assistenz László Nyakas


Besetzung

Romeo Mirko de Campi / Jason Franklin

Benvolio Jason Franklin / Adrián Plá Cerdán

Mercutio Alessio Sanna

Tybalt Adam Dembczynski

Julia Maria Bayarri Pérez / Melanie López López

Amme Anna Caviezel

Lady Capulet Elizabeth D. Towles / Ako Nakanome

Capulet Matthias Markstein

Paris Tri Thanh Pham

Pater Lorenzo Keelan Whitmore

Queen Mab Tomasz Zwozniak

Sinfonieorchester Münster


Volk & Ball
Maria Bayarri Pérez, Mirko De Campi, Anna Caviezel, Adam Dembczyński, Jason Franklin, Melanie López López, Kana Mabuchi, Matthias Markstein, Ako Nakanome, Thanh Pham, Adrián Pla Cerdán, Alessio Sanna, Anna Schneider, Pauline Stöhr, Elizabeth Towles, Keelan Whitmore

Vor Anna Siegrots düsterer Straßenkulisse zeichnen charakterstarke Tänzer ausdrucksvolle Bilder, die sämtliche Emotionen bedienen. [...] Jugendlich frisch inszeniert und hinreißend getanzt, gelingt eine bittersüße Tragödie – romantisch und packend bis zum Schluss.

 zum kompletten Radiobeitrag ...

Isabell Steinböck, WDR 3 Mosaik, 17. Oktober 2016

 

Anna Siegrot hat die fantastischen Kostüme für Hans Henning Paars Tanzabend »Romeo und Julia« geschaffen und in Münsters Großem Haus eine ebenso praktikable wie eindrucksvolle Bühne erschaffen, deren seitliche Schleusentore die Bürger und Ballgäste Veronas einlassen. Auf dieser Bühne, auf einem Grund voller stilisierter Blätter, entfacht Choreograf Paar ein Liebesdrama von zeitloser Gültigkeit.

Sergej Prokofjews Ballettmusik bietet dafür die ideale Grundlage: Sie ist prägnant charakterisierend und mitreißend zugleich. Unter der Leitung Stefan Veselkas tönt sie so zwingend aus dem Orchestergraben, als hätte das Sinfonieorchester Münster seit Wochen nichts anderes mehr gespielt. Das ist schon die halbe Miete für einen großen Erfolg.

Die andere Hälfte bieten Paars Tänzer in einer Choreografie, die er für seine schon ältere Produktion neu entwickelt hat. Sie schafft in Gruppenszenen wie etwa dem Maskenball einen Stil, in dem klassische Figuren, modernes Tanztheater und Elemente des Schauspiels verschmolzen erscheinen – selbst Assoziationen zur West Side Story sind möglich. Daneben aber sind die einzelnen Figuren wunderbar scharf profiliert. So lebt die erste Begegnung Romeos und Julias ganz vom Kontrast des jugendlich-eleganten Mirko De Campi und der quirligen Maria Bayarri Pérez, die als reichlich aufmüpfiges Töchterchen daherkommt. Damit hebt sie sich perfekt von ihrer Mutter ab: Lady Capulet wird von Elizabeth Towles in Extremen verkörpert, wandelt sich vom Vamp zur Tragödin, wenn sie ekstatisch ihren toten Neffen Tybalt betrauert. [...]

Die Poesie des weißen Lakens trägt nach der Pause zu einem der innigsten Bilder des Abends bei. Dass Hans Henning Paar in dem traurigen Stück auch ein wenig Humor entdeckt, zeigt sich etwa in den ulkigen Auftritten der Amme (Anna Caviezel). So rundet sich der Tanzabend zur faszinierenden Wiederbegegnung mit einem alten Stoff, der das Premierenpublikum euphorisch zujubelt.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 17. Oktober 2016

 

Eine Idealbesetzung stellen Maria Bayarri Pérez und Mirko De Campi für das Titelpaar dar. Bayarri Pérez begeistert als Julia mit leicht aufmüpfigem Spiel und versucht, sich deutlich von ihrer Mutter abzuheben. Wenn sie dann auf Romeo trifft, scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen. Mit wunderbarer Innigkeit harmoniert sie mit De Campi bei ihrem ersten Treffen auf dem Maskenball. Auch das Pas de deux der beiden in der Balkonszene wird bewegend umgesetzt. De Campi gibt einen nachdenklichen, leicht verträumten Romeo, der in seinen Gefühlen zu Julia zu Höchstform aufläuft. Besonders innig gestalten die beiden ihre erste und leider auch letzte Liebesnacht, die in unschuldigem Weiß auf einem weißen Laken stattfindet. Es ist dasselbe Laken, unter dem dann am Ende beide den Tod finden. Bayarri Pérez scheint sich des tragischen Ausgangs der Geschichte bereits bewusst zu sein, wenn Romeo sie nach der gemeinsamen Nacht verlässt, um in die Verbannung zu gehen. Hier sprechen ihre Blicke Bände. Wenn sie dann in der Gruft später erwacht und den toten Romeo neben sich findet, ist die Tragik kaum zu überbieten. Julia öffnet sich die Pulsadern und stirbt in den Armen des Geliebten, während der Vorhang langsam zu den letzten Tönen von Prokofjews Musik fällt. Das Sinfonieorchester Münster rundet unter der Leitung von Stefan Veselka den Abend großartig ab, so dass es für alle Beteiligten frenetischen Beifall gibt.

FAZIT: Diese Fassung von Romeo und Julia sollte man sich nicht entgehen lassen. Paar hat wieder einmal unter Beweis gestellt, dass Münster im Bereich des Tanzes in NRW in der oberen Liga mitspielt.

Thomas Molke, onlinemusikmagazin.de, 17. Oktober 2016

Presse

Vor Anna Siegrots düsterer Straßenkulisse zeichnen charakterstarke Tänzer ausdrucksvolle Bilder, die sämtliche Emotionen bedienen. [...] Jugendlich frisch inszeniert und hinreißend getanzt, gelingt eine bittersüße Tragödie – romantisch und packend bis zum Schluss.

 zum kompletten Radiobeitrag ...

Isabell Steinböck, WDR 3 Mosaik, 17. Oktober 2016

 

Anna Siegrot hat die fantastischen Kostüme für Hans Henning Paars Tanzabend »Romeo und Julia« geschaffen und in Münsters Großem Haus eine ebenso praktikable wie eindrucksvolle Bühne erschaffen, deren seitliche Schleusentore die Bürger und Ballgäste Veronas einlassen. Auf dieser Bühne, auf einem Grund voller stilisierter Blätter, entfacht Choreograf Paar ein Liebesdrama von zeitloser Gültigkeit.

Sergej Prokofjews Ballettmusik bietet dafür die ideale Grundlage: Sie ist prägnant charakterisierend und mitreißend zugleich. Unter der Leitung Stefan Veselkas tönt sie so zwingend aus dem Orchestergraben, als hätte das Sinfonieorchester Münster seit Wochen nichts anderes mehr gespielt. Das ist schon die halbe Miete für einen großen Erfolg.

Die andere Hälfte bieten Paars Tänzer in einer Choreografie, die er für seine schon ältere Produktion neu entwickelt hat. Sie schafft in Gruppenszenen wie etwa dem Maskenball einen Stil, in dem klassische Figuren, modernes Tanztheater und Elemente des Schauspiels verschmolzen erscheinen – selbst Assoziationen zur West Side Story sind möglich. Daneben aber sind die einzelnen Figuren wunderbar scharf profiliert. So lebt die erste Begegnung Romeos und Julias ganz vom Kontrast des jugendlich-eleganten Mirko De Campi und der quirligen Maria Bayarri Pérez, die als reichlich aufmüpfiges Töchterchen daherkommt. Damit hebt sie sich perfekt von ihrer Mutter ab: Lady Capulet wird von Elizabeth Towles in Extremen verkörpert, wandelt sich vom Vamp zur Tragödin, wenn sie ekstatisch ihren toten Neffen Tybalt betrauert. [...]

Die Poesie des weißen Lakens trägt nach der Pause zu einem der innigsten Bilder des Abends bei. Dass Hans Henning Paar in dem traurigen Stück auch ein wenig Humor entdeckt, zeigt sich etwa in den ulkigen Auftritten der Amme (Anna Caviezel). So rundet sich der Tanzabend zur faszinierenden Wiederbegegnung mit einem alten Stoff, der das Premierenpublikum euphorisch zujubelt.

Harald Suerland, Westfälische Nachrichten, 17. Oktober 2016

 

Eine Idealbesetzung stellen Maria Bayarri Pérez und Mirko De Campi für das Titelpaar dar. Bayarri Pérez begeistert als Julia mit leicht aufmüpfigem Spiel und versucht, sich deutlich von ihrer Mutter abzuheben. Wenn sie dann auf Romeo trifft, scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen. Mit wunderbarer Innigkeit harmoniert sie mit De Campi bei ihrem ersten Treffen auf dem Maskenball. Auch das Pas de deux der beiden in der Balkonszene wird bewegend umgesetzt. De Campi gibt einen nachdenklichen, leicht verträumten Romeo, der in seinen Gefühlen zu Julia zu Höchstform aufläuft. Besonders innig gestalten die beiden ihre erste und leider auch letzte Liebesnacht, die in unschuldigem Weiß auf einem weißen Laken stattfindet. Es ist dasselbe Laken, unter dem dann am Ende beide den Tod finden. Bayarri Pérez scheint sich des tragischen Ausgangs der Geschichte bereits bewusst zu sein, wenn Romeo sie nach der gemeinsamen Nacht verlässt, um in die Verbannung zu gehen. Hier sprechen ihre Blicke Bände. Wenn sie dann in der Gruft später erwacht und den toten Romeo neben sich findet, ist die Tragik kaum zu überbieten. Julia öffnet sich die Pulsadern und stirbt in den Armen des Geliebten, während der Vorhang langsam zu den letzten Tönen von Prokofjews Musik fällt. Das Sinfonieorchester Münster rundet unter der Leitung von Stefan Veselka den Abend großartig ab, so dass es für alle Beteiligten frenetischen Beifall gibt.

FAZIT: Diese Fassung von Romeo und Julia sollte man sich nicht entgehen lassen. Paar hat wieder einmal unter Beweis gestellt, dass Münster im Bereich des Tanzes in NRW in der oberen Liga mitspielt.

Thomas Molke, onlinemusikmagazin.de, 17. Oktober 2016

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Sa, 11. März 2017
19.30 Uhr · Großes Haus · Preise B
Samstag Abo Gr. Haus

19.00 Einführung im Foyer Gr. Haus

Leider keine weiteren Termine geplant.

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