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August 2017

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NIEDERDEUTSCHE BÜHNE: ACHT FRAULÜÜ

nach der Kriminalkomödie DIE ACHT FRAUEN von Robert Thomas, Übertragung ins münsterländer Platt von Hannes Demming

  • Monika Rappers, Elisabeth Georges. Heike van Schrick, Heike Artmann, Kathrin Henschel, Corinna Aufderheide <br />© Oliver Berg
    Monika Rappers, Elisabeth Georges. Heike van Schrick, Heike Artmann, Kathrin Henschel, Corinna Aufderheide
    © Oliver Berg
  • Grete Köckemann, Ensemble <br />© Oliver Berg
    Grete Köckemann, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Kathrin Henschel, Corinna Aufderheide, Monika Rappers, Elisabeth Georges, Heike Artmann <br />© Oliver Berg
    Kathrin Henschel, Corinna Aufderheide, Monika Rappers, Elisabeth Georges, Heike Artmann
    © Oliver Berg
  • Kathrin Henschel, Hildegard Wegmann, Monika Rappers, Elisabeth Georges <br />© Oliver Berg
    Kathrin Henschel, Hildegard Wegmann, Monika Rappers, Elisabeth Georges
    © Oliver Berg
  • Heike van Schrick, Monika Rappers, Elisabeth Georges, Kathrin Henschel, Grete Köckemann <br />© Oliver Berg
    Heike van Schrick, Monika Rappers, Elisabeth Georges, Kathrin Henschel, Grete Köckemann
    © Oliver Berg
  • Ensemble <br />© Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Hildegard Wegmann, Ensemble <br />© Oliver Berg
    Hildegard Wegmann, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Kathrin Henschel, Ensemble <br />© Oliver Berg
    Kathrin Henschel, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Heike Artmann, Monika Rappers <br />© Oliver Berg
    Heike Artmann, Monika Rappers
    © Oliver Berg
  • Monika Rappers, Heike van Schrick, Grete Köckemann, Kathrin Henschel, Heike Artmann <br />© Oliver Berg
    Monika Rappers, Heike van Schrick, Grete Köckemann, Kathrin Henschel, Heike Artmann
    © Oliver Berg
  • Heike van Schrick, Ensemble <br />© Oliver Berg
    Heike van Schrick, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Kathrin Henschel, Monika Rappers, Grete Köckemann, Heike Artmann <br />© Oliver Berg
    Kathrin Henschel, Monika Rappers, Grete Köckemann, Heike Artmann
    © Oliver Berg

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Eine Kriminalkomödie vom Feinsten bietet in dieser Spielzeit die Niederdeutsche Bühne mit ihrem Stück ACHT FRAULÜÜ. Das wieder von Hannes Demming ins münsterländer Platt übertragene Stück stammt von Robert Thomas und ist vielen Zuschauern sicher in der Verfilmung von François Ozon unter dem Titel ACHT FRAUEN bekannt.

Wir befinden uns in einer repräsentativen aber etwas abseits gelegenen Villa in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Gleich zu Beginn des Stücks erhält der einzige Mann im Haus sein Frühstück ans Bett gebracht, allerdings kann er es aus zwei Gründen nicht mehr genießen: das Zimmermädchen lässt das Frühstückstablett fallen, als sie ihn im Bett sieht und außerdem hat der Herr ein Messer im Rücken. Die anwesenden Damen – Ehefrau, zwei Töchter, Schwiegermutter, Schwägerin, Köchin, Zimmermädchen und eine unerwartete Besucherin – sind nicht nur in Trauer, sondern auch in gegenseitigen Verdächtigungen vereint. Es ist Winter, das Haus eingeschneit und von der Außenwelt nahezu vollständig abgetrennt. Vielleicht sollte mal jemand die Polizei anrufen? Aber das Telefonkabel ist durchschnitten und das Handy leider noch nicht erfunden … Ist der Mörder noch im Haus? Oder war es gar eine Mörderin? Wird noch jemand umgebracht? Wer lügt und wer sagt die Wahrheit? Welche der acht Frauen hat eigentlich kein Motiv? Wer kann wem noch trauen?

Eine Antwort auf all diese Fragen, Spannung und Komik bieten die acht Darstellerinnen der Niederdeutschen Bühne mit der Kriminalkomödie ACHT FRAULÜÜ. 

Aufführungsdauer ca. 150 Minuten, eine Pause

Info

Eine Kriminalkomödie vom Feinsten bietet in dieser Spielzeit die Niederdeutsche Bühne mit ihrem Stück ACHT FRAULÜÜ. Das wieder von Hannes Demming ins münsterländer Platt übertragene Stück stammt von Robert Thomas und ist vielen Zuschauern sicher in der Verfilmung von François Ozon unter dem Titel ACHT FRAUEN bekannt.

Wir befinden uns in einer repräsentativen aber etwas abseits gelegenen Villa in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Gleich zu Beginn des Stücks erhält der einzige Mann im Haus sein Frühstück ans Bett gebracht, allerdings kann er es aus zwei Gründen nicht mehr genießen: das Zimmermädchen lässt das Frühstückstablett fallen, als sie ihn im Bett sieht und außerdem hat der Herr ein Messer im Rücken. Die anwesenden Damen – Ehefrau, zwei Töchter, Schwiegermutter, Schwägerin, Köchin, Zimmermädchen und eine unerwartete Besucherin – sind nicht nur in Trauer, sondern auch in gegenseitigen Verdächtigungen vereint. Es ist Winter, das Haus eingeschneit und von der Außenwelt nahezu vollständig abgetrennt. Vielleicht sollte mal jemand die Polizei anrufen? Aber das Telefonkabel ist durchschnitten und das Handy leider noch nicht erfunden … Ist der Mörder noch im Haus? Oder war es gar eine Mörderin? Wird noch jemand umgebracht? Wer lügt und wer sagt die Wahrheit? Welche der acht Frauen hat eigentlich kein Motiv? Wer kann wem noch trauen?

Eine Antwort auf all diese Fragen, Spannung und Komik bieten die acht Darstellerinnen der Niederdeutschen Bühne mit der Kriminalkomödie ACHT FRAULÜÜ. 

Aufführungsdauer ca. 150 Minuten, eine Pause

Leitung

Inszenierung Hermann Fischer

Bühnenbild Kerstin Bayer

Kostüme Helgard Classen-Seifert


Besetzung

Gabi Heike Artmann

Susi Grete Köckemann

Kati Kathrin Henschel

Mama Elisabeth Georges

Guste Heike van Schrick

Mimi Annerose Schäfer / Hildegard Wegmann

Lulu Corinna Aufderheide

Pia Monika Rappers

Besetzung

Leitung

Inszenierung Hermann Fischer

Bühnenbild Kerstin Bayer

Kostüme Helgard Classen-Seifert


Besetzung

Gabi Heike Artmann

Susi Grete Köckemann

Kati Kathrin Henschel

Mama Elisabeth Georges

Guste Heike van Schrick

Mimi Annerose Schäfer / Hildegard Wegmann

Lulu Corinna Aufderheide

Pia Monika Rappers


Die Kriminalkomödie beginnt mit einem Paukenschlag: Der Hausherr liegt erstochen in seinem Zimmer, und die durchweg weibliche Verwandtschaft samt Personal fürchtet alsbald um das eigene Leben. Alle Bedingungen für die im Krimi-Theater so beliebte völlige Isolation des Schauplatzes sind erfüllt: Das Telefonkabel ist durchschnitten, alle Ausgänge sind versperrt. Auch die Wachhunde liegen leblos darnieder.

Mit ACHT FRAULÜÜ nach dem Theaterstück des französischen Autors Robert Thomas (1927–1989) öffnet die Niederdeutsche Bühne den Blick hinter die gepflegte Fassade einer Familie in den 60er Jahren. Hannes Demming hat das Theaterstück, das in der Verfilmung von François Ozon aus dem Jahr 2002 zum zweiterfolgreichsten französischen Film an deutschen Kinokassen wurde, ins Plattdeutsche übertragen. Wie üblich wird hier und da eine Anspielung aufs Münsterland eingestreut, was aber nie aufdringlich wirkt. Ähnlich wie im Film wird die Handlung dadurch aufgebrochen, dass nach und nach jede der Figuren ein Lied der 60er Jahre anstimmt. Das geht von Scherz-Chansons wie »Zwei Apfelsinen im Haar« über Schlager à la »Mit siebzehn hat man noch Träume« bis hin zu englischsprachigen Songs wie »Help« von den Beatles oder »My Generation« von The Who.

Die Besetzung ist eine angenehme Kombination aus gestandenen Kräften und aufgeweckten Nachwuchsdarstellerinnen. Elisabeth Georges (als resolute Mama) und Monika Rappers (als Pia) sind regelmäßigen Besuchern der Niederdeutschen Bühne wohlbekannt und befinden sich ganz in ihrem Element. Kathrin Henschel als Kati, Grete Köckemann als Susi und Corinna Aufderheide als Dienstmädchen Lulu, das zu Mamas Missfallen »pattu nich Platt küern« will, bilden die junge Generation. Heike Artmann als Gabi, Heike van Schrick als Guste und Hildegard Wegmann als Haushälterin Mimi runden die Besetzung ab.

Alle Figuren werden gleichermaßen be- und durchleuchtet; sowohl als potenzielle Täterinnen wie auch in ihren kleinen und großen Verfehlungen, die nach und nach ans Licht gebracht werden. Vor dem ebenso zweckmäßigen wie optisch ansprechenden Bühnenbild von Kerstin Bayer bot die engagierte Besetzung unter der bewährten Regie von Hermann Fischer eine Leistung, die das Publikum zu herzhaftem Applaus animierte.

Elmar Schilling, Westfälische Nachrichten, 28. November 2016

Presse

Die Kriminalkomödie beginnt mit einem Paukenschlag: Der Hausherr liegt erstochen in seinem Zimmer, und die durchweg weibliche Verwandtschaft samt Personal fürchtet alsbald um das eigene Leben. Alle Bedingungen für die im Krimi-Theater so beliebte völlige Isolation des Schauplatzes sind erfüllt: Das Telefonkabel ist durchschnitten, alle Ausgänge sind versperrt. Auch die Wachhunde liegen leblos darnieder.

Mit ACHT FRAULÜÜ nach dem Theaterstück des französischen Autors Robert Thomas (1927–1989) öffnet die Niederdeutsche Bühne den Blick hinter die gepflegte Fassade einer Familie in den 60er Jahren. Hannes Demming hat das Theaterstück, das in der Verfilmung von François Ozon aus dem Jahr 2002 zum zweiterfolgreichsten französischen Film an deutschen Kinokassen wurde, ins Plattdeutsche übertragen. Wie üblich wird hier und da eine Anspielung aufs Münsterland eingestreut, was aber nie aufdringlich wirkt. Ähnlich wie im Film wird die Handlung dadurch aufgebrochen, dass nach und nach jede der Figuren ein Lied der 60er Jahre anstimmt. Das geht von Scherz-Chansons wie »Zwei Apfelsinen im Haar« über Schlager à la »Mit siebzehn hat man noch Träume« bis hin zu englischsprachigen Songs wie »Help« von den Beatles oder »My Generation« von The Who.

Die Besetzung ist eine angenehme Kombination aus gestandenen Kräften und aufgeweckten Nachwuchsdarstellerinnen. Elisabeth Georges (als resolute Mama) und Monika Rappers (als Pia) sind regelmäßigen Besuchern der Niederdeutschen Bühne wohlbekannt und befinden sich ganz in ihrem Element. Kathrin Henschel als Kati, Grete Köckemann als Susi und Corinna Aufderheide als Dienstmädchen Lulu, das zu Mamas Missfallen »pattu nich Platt küern« will, bilden die junge Generation. Heike Artmann als Gabi, Heike van Schrick als Guste und Hildegard Wegmann als Haushälterin Mimi runden die Besetzung ab.

Alle Figuren werden gleichermaßen be- und durchleuchtet; sowohl als potenzielle Täterinnen wie auch in ihren kleinen und großen Verfehlungen, die nach und nach ans Licht gebracht werden. Vor dem ebenso zweckmäßigen wie optisch ansprechenden Bühnenbild von Kerstin Bayer bot die engagierte Besetzung unter der bewährten Regie von Hermann Fischer eine Leistung, die das Publikum zu herzhaftem Applaus animierte.

Elmar Schilling, Westfälische Nachrichten, 28. November 2016

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