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LITERATURBEGEGNUNGEN

Schriftsteller im Gespräch

  • Hans Magnus Enzensberger
    Hans Magnus Enzensberger
  •  <br />© Rüdiger  Wölk

    © Rüdiger Wölk
So, 26. März 2017
11.30 Uhr · Rathausfestsaal

Manfred Osten trifft HANS MAGNUS ENZENSBERGER

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Das Theater als Literaturhaus! Schriftsteller treffen auf ihre literarischen Wegbegleiter, lesen und diskutieren die jüngste Publikation und reflektieren im öffentlichen Gespräch ihr Gesamtwerk.

 

Sonntag, 26. März, 11.30 Uhr, Rathausfestsaal

Manfred Osten trifft HANS MAGNUS ENZENSBERGER

Neben Jürgen Habermas, Günter Grass und Martin Walser gehört Hans Magnus Enzensberger – so Der Spiegel 2014 – »zu einer noch in den Zwanzigerjahren geborenen Generation von Intellektuellen, die involviert in die Kämpfe der Sechzigerjahre, in die Neuerfindung eines Landes in den Jahrzehnten danach, in das Aufarbeiten der Vergangenheit und in die Kritik der Verhältnisse damals und heute« das geistig-kulturelle Klima in Deutschland nachhaltig geprägt und beeinflusst haben.

Enzensberger, 1929 in Kaufbeuren geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Erlangen, Freiburg, Hamburg und Paris und war unter anderem als Rundfunkredakteur und Lektor tätig. Als Lyriker, Essayist, Übersetzer und Librettist lebte er zunächst in Norwegen und Berlin, seit 1980 in München. 1968 brach Enzensberger eine Gastdozentur an der Wesleyan University nach drei Monaten als Protest gegen die US-Außenpolitik ab und ging für ein Jahr nach Kuba. Von 1965 bis 1975 gab er die Zeitschrift »Kursbuch«, 1980 bis 1982 die Zeitschrift »TransAtlantik« und 1985 bis 2004 die Reihe »Die Andere Bibliothek« heraus. Enzensberger hat sich immer wieder in den öffentlichen Diskurs eingemischt und kritisch zu Fragen wie Migration, Gewalt in Zivilgesellschaften, Intelligenzforschung und zu den Gefahren einer digitalisierten Welt geäußert und damit nachhaltige Diskussionen angeregt. Getreu seinem Vers »Ich bin keiner von uns!« ließ sich Enzensberger dabei auf Dauer nie von bestimmten Gruppen oder Richtungen vereinnahmen.

Im Gespräch mit dem Diplomaten, Kulturhistoriker und ehem. Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung Manfred Osten reflektiert Hans Magnus Enzensberger die bundesrepublikanische Vergangenheit und tagespolitische Wirklichkeit im Spiegel der eigenen Literatur.   

Info

Das Theater als Literaturhaus! Schriftsteller treffen auf ihre literarischen Wegbegleiter, lesen und diskutieren die jüngste Publikation und reflektieren im öffentlichen Gespräch ihr Gesamtwerk.

 

Sonntag, 26. März, 11.30 Uhr, Rathausfestsaal

Manfred Osten trifft HANS MAGNUS ENZENSBERGER

Neben Jürgen Habermas, Günter Grass und Martin Walser gehört Hans Magnus Enzensberger – so Der Spiegel 2014 – »zu einer noch in den Zwanzigerjahren geborenen Generation von Intellektuellen, die involviert in die Kämpfe der Sechzigerjahre, in die Neuerfindung eines Landes in den Jahrzehnten danach, in das Aufarbeiten der Vergangenheit und in die Kritik der Verhältnisse damals und heute« das geistig-kulturelle Klima in Deutschland nachhaltig geprägt und beeinflusst haben.

Enzensberger, 1929 in Kaufbeuren geboren, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Erlangen, Freiburg, Hamburg und Paris und war unter anderem als Rundfunkredakteur und Lektor tätig. Als Lyriker, Essayist, Übersetzer und Librettist lebte er zunächst in Norwegen und Berlin, seit 1980 in München. 1968 brach Enzensberger eine Gastdozentur an der Wesleyan University nach drei Monaten als Protest gegen die US-Außenpolitik ab und ging für ein Jahr nach Kuba. Von 1965 bis 1975 gab er die Zeitschrift »Kursbuch«, 1980 bis 1982 die Zeitschrift »TransAtlantik« und 1985 bis 2004 die Reihe »Die Andere Bibliothek« heraus. Enzensberger hat sich immer wieder in den öffentlichen Diskurs eingemischt und kritisch zu Fragen wie Migration, Gewalt in Zivilgesellschaften, Intelligenzforschung und zu den Gefahren einer digitalisierten Welt geäußert und damit nachhaltige Diskussionen angeregt. Getreu seinem Vers »Ich bin keiner von uns!« ließ sich Enzensberger dabei auf Dauer nie von bestimmten Gruppen oder Richtungen vereinnahmen.

Im Gespräch mit dem Diplomaten, Kulturhistoriker und ehem. Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung Manfred Osten reflektiert Hans Magnus Enzensberger die bundesrepublikanische Vergangenheit und tagespolitische Wirklichkeit im Spiegel der eigenen Literatur.   

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So, 26. März 2017
11.30 Uhr · Rathausfestsaal

Manfred Osten trifft HANS MAGNUS ENZENSBERGER

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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