zum Theater-Blog zum Sinfonieorchester zum Online-Ticket-Shop

GASTSPIEL: RUFUS BECK

liest, spielt und spricht Wenedikt Jerofejew DIE REISE NACH PETUSCHKI

Do, 13. April 2017
20.00 Uhr · Kleines Haus

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Das russische Kultbuch Moskau-Petuški von Wenedikt Jerofejev ist komisch, traurig, großartig und hat nichts verloren von seiner skurrilen Wahrheit über die Sehnsuchtsziele der Russen in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Vom Lebensgefühl der Bahnhöfe und Vorortbahnen, der verlassenen Provinzstädte und der unendlichen russischen Weite, getränkt von Leid und Wodka. Das Buch handelt von der bitteren Idylle, die die Utopie schuf: die neue Gesellschaft ist eine Gesellschaft von Saufbrüdern, die suchen, was nicht zu finden ist in jenem Land, in jener Zeit: Wahrheit. Denn jede Wahrheit hat sich in ihr Gegenteil verkehrt.
Was bleibt, ist trunkene Philosophie. Vom Spaß der Ohnmacht, von der Komik der Verzweiflung, vom Pathos der Verweigerung. Die Reise nach Petuschki wurde 1969 geschrieben, erschien auf Russisch zuerst in Israel und durfte erst 1988 in der Sowjetunion erscheinen. Da war das Buch schon eine Legende.

Rufus Beck leiht der Hauptperson seine bekannte Stimme und macht sich gemeinsam mit dem Klavierduo Walachowski, das Werke von Chopin, Rachmaninoff, Tschaikowski und Brahms spielt, auf eine musikalische Reise voller witziger, skurriler Gespräche und beißender Seitenhiebe gegen das System.

Weitere Informationen
 www.weverinck.de

Info

Das russische Kultbuch Moskau-Petuški von Wenedikt Jerofejev ist komisch, traurig, großartig und hat nichts verloren von seiner skurrilen Wahrheit über die Sehnsuchtsziele der Russen in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Vom Lebensgefühl der Bahnhöfe und Vorortbahnen, der verlassenen Provinzstädte und der unendlichen russischen Weite, getränkt von Leid und Wodka. Das Buch handelt von der bitteren Idylle, die die Utopie schuf: die neue Gesellschaft ist eine Gesellschaft von Saufbrüdern, die suchen, was nicht zu finden ist in jenem Land, in jener Zeit: Wahrheit. Denn jede Wahrheit hat sich in ihr Gegenteil verkehrt.
Was bleibt, ist trunkene Philosophie. Vom Spaß der Ohnmacht, von der Komik der Verzweiflung, vom Pathos der Verweigerung. Die Reise nach Petuschki wurde 1969 geschrieben, erschien auf Russisch zuerst in Israel und durfte erst 1988 in der Sowjetunion erscheinen. Da war das Buch schon eine Legende.

Rufus Beck leiht der Hauptperson seine bekannte Stimme und macht sich gemeinsam mit dem Klavierduo Walachowski, das Werke von Chopin, Rachmaninoff, Tschaikowski und Brahms spielt, auf eine musikalische Reise voller witziger, skurriler Gespräche und beißender Seitenhiebe gegen das System.

Weitere Informationen
 www.weverinck.de

nach oben
Do, 13. April 2017
20.00 Uhr · Kleines Haus

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

nach oben