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GASTSPIEL: AMERICAN DREAM. ERINNERUNGEN AN GEORGE GERSHWIN - DEN MUSIKER, DER SEINER ZEIT VORAUS WAR

Mit Martina Gedeck & Sebastian Knauer

Washington am 28. August 1963: Wie Millionen Amerikaner verfolgt George Gershwins Schwester Frances im Radio die Rede, die Martin Luther King auf der Massenkundgebung der Bürgerrechtsbewegung vor dem Lincoln Memorial hält und die in den berühmt gewordenen Worten »I have a dream« gipfelt. Der beschwörende Appell des Pfarrers aus Georgia, endlich auch seinen schwarzen Brüdern den gerechten Anteil am amerikanischen Traum von Freiheit und Gleichheit zuzugestehen, lässt sie an die Geschichte ihrer eigenen Familie zurückdenken: Ihre Eltern, die russischen Juden Moshe und Rosa Gershowitz, waren Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika ausgewandert, weil sie darauf vertrauten, dass dort jeder unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion die Chance erhalten würde, durch harte Arbeit sein Glück zu machen. Für sie und vor allem für ihren Sohn George sollte der amerikanische Traum auf beinahe märchenhafte Weise in Erfüllung gehen. Auch im Sommer 1963 ist der jung gestorbene Gershwin immer noch einer der populärsten amerikanischen Komponisten, dessen Songs und Musicals ebenso allgegenwärtig sind wie seine Werke für den Konzertsaal und seine Oper »Porgy and Bess«.

 

Die von Frances anhand authentischer Zeugnissen von Freunden und Weggefährten nacherzählte Lebensgeschichte des Komponisten wird musikalisch auf dem Instrument begleitet, mit dem der Komponist seit seinem zehnten Lebensjahr geradezu verwachsen war, dem Klavier. Zu hören sind u.a. sein »Songbook«, die »Preludes« und die Soloklavier-Fassung der »Rhapsody in Blue«.

 

 

Info

Washington am 28. August 1963: Wie Millionen Amerikaner verfolgt George Gershwins Schwester Frances im Radio die Rede, die Martin Luther King auf der Massenkundgebung der Bürgerrechtsbewegung vor dem Lincoln Memorial hält und die in den berühmt gewordenen Worten »I have a dream« gipfelt. Der beschwörende Appell des Pfarrers aus Georgia, endlich auch seinen schwarzen Brüdern den gerechten Anteil am amerikanischen Traum von Freiheit und Gleichheit zuzugestehen, lässt sie an die Geschichte ihrer eigenen Familie zurückdenken: Ihre Eltern, die russischen Juden Moshe und Rosa Gershowitz, waren Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika ausgewandert, weil sie darauf vertrauten, dass dort jeder unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion die Chance erhalten würde, durch harte Arbeit sein Glück zu machen. Für sie und vor allem für ihren Sohn George sollte der amerikanische Traum auf beinahe märchenhafte Weise in Erfüllung gehen. Auch im Sommer 1963 ist der jung gestorbene Gershwin immer noch einer der populärsten amerikanischen Komponisten, dessen Songs und Musicals ebenso allgegenwärtig sind wie seine Werke für den Konzertsaal und seine Oper »Porgy and Bess«.

 

Die von Frances anhand authentischer Zeugnissen von Freunden und Weggefährten nacherzählte Lebensgeschichte des Komponisten wird musikalisch auf dem Instrument begleitet, mit dem der Komponist seit seinem zehnten Lebensjahr geradezu verwachsen war, dem Klavier. Zu hören sind u.a. sein »Songbook«, die »Preludes« und die Soloklavier-Fassung der »Rhapsody in Blue«.

 

 

Szenische Rezitation: Martina Gedeck
Klavier und Idee: Sebastian Knauer
Text: Wolfgang Knauer

Besetzung


Szenische Rezitation: Martina Gedeck
Klavier und Idee: Sebastian Knauer
Text: Wolfgang Knauer

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