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FALSCH

Schauspiel von Lot Vekemans (Deutschsprachige Erstaufführung)

Übersetzung von Eva Pieper
  • Bálint Tóth, Ulrike Knobloch, Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Bálint Tóth, Ulrike Knobloch, Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Bálint Tóth, Ulrike Knobloch, Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Bálint Tóth, Ulrike Knobloch, Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff, Ulrike Knobloch, Bálint Tóth <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff, Ulrike Knobloch, Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Bálint Tóth <br />© Oliver Berg
    Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff, Bálint Tóth, Ulrike Knobloch <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff, Bálint Tóth, Ulrike Knobloch
    © Oliver Berg
  • Ulrike Knobloch, Carola von Seckendorff, Bálint Tóth <br />© Oliver Berg
    Ulrike Knobloch, Carola von Seckendorff, Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Ulrike Knobloch, Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Ulrike Knobloch, Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff
    © Oliver Berg
  • Bálint Tóth, Carola von Seckendorff, Ulrike Knobloch <br />© Oliver Berg
    Bálint Tóth, Carola von Seckendorff, Ulrike Knobloch
    © Oliver Berg
  • Carola von Seckendorff, Ulrike Knobloch, Bálint Tóth  <br />© Oliver Berg
    Carola von Seckendorff, Ulrike Knobloch, Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Ulrike Knobloch, Carola von Seckendorff, Bálint Tóth <br />© Oliver Berg
    Ulrike Knobloch, Carola von Seckendorff, Bálint Tóth
    © Oliver Berg
Premiere
Mi, 29. November 2017
19.30 Uhr · U2 · Preise G

Was ist in der Nacht auf der Rückfahrt von der Familienfeier passiert? Sis, eine bekannte Fernsehmoderatorin, und Kat, ihre Schwester, eine bekannte Schauspielerin, sitzen in einer Zelle bei der Polizei und werden nach einem tödlichen Verkehrsunfall der Fahrerflucht beschuldigt. Kat hat betrunken auf dem Rücksitz geschlafen, Sis saß am Steuer und erinnert sich nur daran, gegen eine Leitplanke gefahren zu sein. In der Isolation der Zelle verschwimmen die Kategorien von richtig und falsch und die Schwestern sind unausweichlich einander ausgeliefert. Es beginnt eine schonungslose Abrechnung. Als plötzlich ein Zeuge auftaucht, scheinen sich die Ereignisse der Nacht zu klären. Doch wie neutral ist dieser Fremde?

 

»Falsch«, 2013 in Gent von Johann Simons uraufgeführt und von der Königlichen Akademie für Niederländische Sprache und Kultur 2014 als bester Text ausgezeichnet, erinnert an Stücke von Harold Pinter oder Jean Paul Sartre. Vekemans ist in Deutschland vor allem durch das Stück »Gift. Eine Ehegeschichte« sowie ihren 2016 erschienenen Roman »Ein Brautkleid aus Warschau« bekannt. Das Theater Münster zeigt »Falsch« als Deutschlandpremiere.

 

Aufführungsdauer ca. 85 Minuten, keine Pause

Info

Was ist in der Nacht auf der Rückfahrt von der Familienfeier passiert? Sis, eine bekannte Fernsehmoderatorin, und Kat, ihre Schwester, eine bekannte Schauspielerin, sitzen in einer Zelle bei der Polizei und werden nach einem tödlichen Verkehrsunfall der Fahrerflucht beschuldigt. Kat hat betrunken auf dem Rücksitz geschlafen, Sis saß am Steuer und erinnert sich nur daran, gegen eine Leitplanke gefahren zu sein. In der Isolation der Zelle verschwimmen die Kategorien von richtig und falsch und die Schwestern sind unausweichlich einander ausgeliefert. Es beginnt eine schonungslose Abrechnung. Als plötzlich ein Zeuge auftaucht, scheinen sich die Ereignisse der Nacht zu klären. Doch wie neutral ist dieser Fremde?

 

»Falsch«, 2013 in Gent von Johann Simons uraufgeführt und von der Königlichen Akademie für Niederländische Sprache und Kultur 2014 als bester Text ausgezeichnet, erinnert an Stücke von Harold Pinter oder Jean Paul Sartre. Vekemans ist in Deutschland vor allem durch das Stück »Gift. Eine Ehegeschichte« sowie ihren 2016 erschienenen Roman »Ein Brautkleid aus Warschau« bekannt. Das Theater Münster zeigt »Falsch« als Deutschlandpremiere.

 

Aufführungsdauer ca. 85 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühne & Kostüme Christine von Bernstein

Dramaturgie Barbara Bily


Besetzung

Kat (Katharina) Carola von Seckendorff

Sis (Celia) Ulrike Knobloch

Ge (auch G Punkt) Bálint Tóth

Besetzung

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühne & Kostüme Christine von Bernstein

Dramaturgie Barbara Bily


Besetzung

Kat (Katharina) Carola von Seckendorff

Sis (Celia) Ulrike Knobloch

Ge (auch G Punkt) Bálint Tóth


Spannendes Kammerspiel

Für Kat ist es eine Gefängniszelle, in der sie sich befinden, für ihre Schwester Sis eher eine Art Warteraum. Diese unterschiedliche Wahrnehmung habe etwas mit der Rezeptionsbereitschaft zu tun, erfährt man später. Also damit, ob man die Wirklichkeit an sich heranlässt oder ob man sich ihr verschließt, weil sie so schrecklich ist […]

Frank Behnkes deutsche Erstaufführung im U2 erweist sich als spannendes Kammerspiel. Carola von Seckendorff und Ulrike Knobloch in der Rolle der Schwestern verhalten sich so, dass der Zuschauer immer nur Bruchstücke erfährt, die er selbst du einer möglichen Wahrheit zusammensetzen muss. Ähnlich ambivalent ist die Rolle von Bálint Tóth angelegt. Zwar trägt er als Zeuge einiges zur Aufklärung bei, gleichzeitig wirft er aber weitere Fragen auf. […]

Zu dem Puzzle aus Wahrheit und Lüge passt die Bühne bestens. Agiert wird in einem Raum, der aussieht wie aus Bruchsteinen zusammengefügt. Gleichzeitig kann er aber auch als riesiges Spinnennetz wahrgenommen werden, in dem sich die Protagonisten verfangen haben.  

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 1. Dezember 2017 

 

Ein existenzialistisches Stück

Ein verdichtetes, zeitgenössisches Kammerspiel wurde dem Premieren-Publikum am Mittwoch im Theater Münster dargeboten.[…]

Das existenzialistische Stück, in dem drei Personen auftreten, gilt dem Wesen von Schuld und Verantwortung. Es hat einen tödlichen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht gegeben, erfahren die Zuschauer […]

In 75 Minuten Spielzeit agieren die Personen in unmittelbarer Nähe zum Publikum und erörtern hitzig und wendungsreich das tragische Geschehen bis zum offenen Ende. Alle drei fürchten die vollständige Wahrheit, die nicht mit objektiver Gewissheit ermittelt werden kann.

Alexander Reuter, Die Glocke, 1. Dezember 2017

Presse

Spannendes Kammerspiel

Für Kat ist es eine Gefängniszelle, in der sie sich befinden, für ihre Schwester Sis eher eine Art Warteraum. Diese unterschiedliche Wahrnehmung habe etwas mit der Rezeptionsbereitschaft zu tun, erfährt man später. Also damit, ob man die Wirklichkeit an sich heranlässt oder ob man sich ihr verschließt, weil sie so schrecklich ist […]

Frank Behnkes deutsche Erstaufführung im U2 erweist sich als spannendes Kammerspiel. Carola von Seckendorff und Ulrike Knobloch in der Rolle der Schwestern verhalten sich so, dass der Zuschauer immer nur Bruchstücke erfährt, die er selbst du einer möglichen Wahrheit zusammensetzen muss. Ähnlich ambivalent ist die Rolle von Bálint Tóth angelegt. Zwar trägt er als Zeuge einiges zur Aufklärung bei, gleichzeitig wirft er aber weitere Fragen auf. […]

Zu dem Puzzle aus Wahrheit und Lüge passt die Bühne bestens. Agiert wird in einem Raum, der aussieht wie aus Bruchsteinen zusammengefügt. Gleichzeitig kann er aber auch als riesiges Spinnennetz wahrgenommen werden, in dem sich die Protagonisten verfangen haben.  

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 1. Dezember 2017 

 

Ein existenzialistisches Stück

Ein verdichtetes, zeitgenössisches Kammerspiel wurde dem Premieren-Publikum am Mittwoch im Theater Münster dargeboten.[…]

Das existenzialistische Stück, in dem drei Personen auftreten, gilt dem Wesen von Schuld und Verantwortung. Es hat einen tödlichen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht gegeben, erfahren die Zuschauer […]

In 75 Minuten Spielzeit agieren die Personen in unmittelbarer Nähe zum Publikum und erörtern hitzig und wendungsreich das tragische Geschehen bis zum offenen Ende. Alle drei fürchten die vollständige Wahrheit, die nicht mit objektiver Gewissheit ermittelt werden kann.

Alexander Reuter, Die Glocke, 1. Dezember 2017

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Premiere
Mi, 29. November 2017
19.30 Uhr · U2 · Preise G

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