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EINE SOMMERNACHT

von David Greig / Gordon McIntyre

aus dem Englischen übersetzt von Barbara Christ
  • Natalja Joselewitsch, Ilja Harjes <br />© Oliver Berg
    Natalja Joselewitsch, Ilja Harjes
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch <br />© Oliver Berg
    Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch <br />© Oliver Berg
    Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch
    © Oliver Berg
  • Natalja Joselewitsch, Ilja Harjes <br />© Oliver Berg
    Natalja Joselewitsch, Ilja Harjes
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch <br />© Oliver Berg
    Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch <br />© Oliver Berg
    Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch <br />© Oliver Berg
    Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch
    © Oliver Berg
  • Natalja Joselewitsch, Ilja Harjes <br />© Oliver Berg
    Natalja Joselewitsch, Ilja Harjes
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch <br />© Oliver Berg
    Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch <br />© Oliver Berg
    Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch <br />© Oliver Berg
    Ilja Harjes, Natalja Joselewitsch
    © Oliver Berg
  • Natalja Joselewitsch, Ilja Harjes <br />© Oliver Berg
    Natalja Joselewitsch, Ilja Harjes
    © Oliver Berg

Du und ich, wir leben nicht glücklich bis ans Ende unserer Tage, und dieses Schiff segelt nicht in den Sonnenuntergang. Ist das klar? - Völlig klar.

zum letzten Mal
Mo, 27. März 2017
19.30 Uhr · U2

Tickets sind weiterhin an der Abendkasse im Foyer des Kleinen Hauses ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn erhältlich.

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Eine rauschhafte Sommernacht in Edinburgh, zwei frustrierte Mittdreißiger, viel Alkohol, ein One-Night-Stand mit Folgen: Helena – Anwältin: Spezialgebiet Scheidungen – ist, wie so oft, von einem verheirateten Liebhaber versetzt worden. Dafür hat sie es erfolgreich geschafft, die Hochzeit ihrer Schwester zu ruinieren. Bob ist Kleinkrimineller und eher erfolglos in seinem Geschäft. Sie begegnen sich in einer Bar, Helena im ruinierten Brautjungfernkleid und Bob mit schlechter Laune. Da gibt es nicht viel zu verlieren: Gemeinsam hauen sie die Beute von Bobs letztem Coup auf den Kopf und kommen sich dabei näher …

EINE SOMMERNACHT ist eine schräge Romanze für unsere Zeit. Musik, Ironie, Magie und spielerischer Irrwitz inbegriffen.

Aufführungsdauer ca. 80 Minuten, keine Pause

Info

Eine rauschhafte Sommernacht in Edinburgh, zwei frustrierte Mittdreißiger, viel Alkohol, ein One-Night-Stand mit Folgen: Helena – Anwältin: Spezialgebiet Scheidungen – ist, wie so oft, von einem verheirateten Liebhaber versetzt worden. Dafür hat sie es erfolgreich geschafft, die Hochzeit ihrer Schwester zu ruinieren. Bob ist Kleinkrimineller und eher erfolglos in seinem Geschäft. Sie begegnen sich in einer Bar, Helena im ruinierten Brautjungfernkleid und Bob mit schlechter Laune. Da gibt es nicht viel zu verlieren: Gemeinsam hauen sie die Beute von Bobs letztem Coup auf den Kopf und kommen sich dabei näher …

EINE SOMMERNACHT ist eine schräge Romanze für unsere Zeit. Musik, Ironie, Magie und spielerischer Irrwitz inbegriffen.

Aufführungsdauer ca. 80 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Christina Gegenbauer

Bühne & Kostüme Dorothea Mines

Dramaturgie Kathrin Mädler


Besetzung

Helena Natalja Joselewitsch

Bob Ilja Harjes

Besetzung

Leitung

Inszenierung Christina Gegenbauer

Bühne & Kostüme Dorothea Mines

Dramaturgie Kathrin Mädler


Besetzung

Helena Natalja Joselewitsch

Bob Ilja Harjes


Eigentlich hätte es ein klassischer One-Night-Stand werden sollen. Erst eine gute Portion Alkohol, dann ab ins Bett, und am Morgen kennt man sich nicht mehr. Aber dann laufen sich die beiden zufällig wieder über den Weg, und aus der verkorksten Sommernacht wird ein romantischer Sommernachtstraum, der am Ende sogar noch in Erfüllung geht – ganz ohne Shakespeareschen Zauberwald, dafür mit viel britischem Humor, einem ganzen Paket an Neurosen und zwei glänzenden Darstellern.

Christina Gegenbauer hat „Eine Sommernacht“ von David Greig und Gordon McIntyre passgenau in die U2 des Theaters Münster hinein inszeniert. Zwei Barhocker deuten das Lokal in Edinburgh an, wo die schicke Anwältin Helena auf den Kleinkriminellen Bob trifft und wo die ungewöhnliche Romanze der beiden beginnt. Ungewöhnlich deshalb, weil das ganze Stück ohne Dialoge auskommt. Die Protagonisten reden nicht miteinander, sondern richten ihren Text ausschließlich ans Publikum.

Mal abwechselnd, mal ineinander verschränkt erzählen sie ihre Geschichte. Und nicht selten korrigiert dabei der eine den anderen, was aufgrund der unterschiedlichen Sichtweisen für zusätzliche Komik sorgt. Der Zuschauer bekommt Einblick in Helenas Privatleben, das im Wesentlichen daraus besteht, von ihrem verheirateten Liebhaber versetzt zu werden und sich auf der Hochzeit ihrer Schwester daneben zu benehmen. Auch mit Bobs Erfolgsstatistik ist es nicht weit her. Sein Traum, Musiker zu werden, hat sich nicht erfüllt. Mühsam hält er sich mit kleinen Gaunereien über Wasser und liest Dostojewskijs „Aufzeichnungen aus einem Kellerloch“. Um sich aufzuheitern, wie er sagt.

Julia Stefanie Möller und Ilja Harjes agieren mit hohem Tempo und entwickeln dabei ein sicheres Gespür sowohl für die Komik als auch für die Tragik, die in den Figuren steckt. Hinzu kommen originelle Regieeinfälle wie eine Prügelszene mit Hilfe aufeinanderklatschender Spülhandschuhe. Eine höchst unterhaltsame Aufführung bis hin zum glücklichen Ende, das den beiden nach einer wild durchzechten Nacht ein neues Leben als Straßenmusiker beschert. Die Anregung dazu kam übrigens von einem Parkscheinautomat. „Change possible“ stand dort unterm Geldeinwurf.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 9. Juni 2015

Presse

Eigentlich hätte es ein klassischer One-Night-Stand werden sollen. Erst eine gute Portion Alkohol, dann ab ins Bett, und am Morgen kennt man sich nicht mehr. Aber dann laufen sich die beiden zufällig wieder über den Weg, und aus der verkorksten Sommernacht wird ein romantischer Sommernachtstraum, der am Ende sogar noch in Erfüllung geht – ganz ohne Shakespeareschen Zauberwald, dafür mit viel britischem Humor, einem ganzen Paket an Neurosen und zwei glänzenden Darstellern.

Christina Gegenbauer hat „Eine Sommernacht“ von David Greig und Gordon McIntyre passgenau in die U2 des Theaters Münster hinein inszeniert. Zwei Barhocker deuten das Lokal in Edinburgh an, wo die schicke Anwältin Helena auf den Kleinkriminellen Bob trifft und wo die ungewöhnliche Romanze der beiden beginnt. Ungewöhnlich deshalb, weil das ganze Stück ohne Dialoge auskommt. Die Protagonisten reden nicht miteinander, sondern richten ihren Text ausschließlich ans Publikum.

Mal abwechselnd, mal ineinander verschränkt erzählen sie ihre Geschichte. Und nicht selten korrigiert dabei der eine den anderen, was aufgrund der unterschiedlichen Sichtweisen für zusätzliche Komik sorgt. Der Zuschauer bekommt Einblick in Helenas Privatleben, das im Wesentlichen daraus besteht, von ihrem verheirateten Liebhaber versetzt zu werden und sich auf der Hochzeit ihrer Schwester daneben zu benehmen. Auch mit Bobs Erfolgsstatistik ist es nicht weit her. Sein Traum, Musiker zu werden, hat sich nicht erfüllt. Mühsam hält er sich mit kleinen Gaunereien über Wasser und liest Dostojewskijs „Aufzeichnungen aus einem Kellerloch“. Um sich aufzuheitern, wie er sagt.

Julia Stefanie Möller und Ilja Harjes agieren mit hohem Tempo und entwickeln dabei ein sicheres Gespür sowohl für die Komik als auch für die Tragik, die in den Figuren steckt. Hinzu kommen originelle Regieeinfälle wie eine Prügelszene mit Hilfe aufeinanderklatschender Spülhandschuhe. Eine höchst unterhaltsame Aufführung bis hin zum glücklichen Ende, das den beiden nach einer wild durchzechten Nacht ein neues Leben als Straßenmusiker beschert. Die Anregung dazu kam übrigens von einem Parkscheinautomat. „Change possible“ stand dort unterm Geldeinwurf.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 9. Juni 2015

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zum letzten Mal
Mo, 27. März 2017
19.30 Uhr · U2

Tickets sind weiterhin an der Abendkasse im Foyer des Kleinen Hauses ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn erhältlich.

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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