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DON CARLO. EIN REQUIEM

Oper von Giuseppe Verdi unter Verwendung des REQUIEMS von Alfred Schnittke

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  •  <br />© Oliver Berg

    © Oliver Berg

»Als mir diese Krone aufs Haupt gesetzt wurde, schwor ich zu Gott, den Glauben mit Feuer und Schwert zu schützen.«

Matinée
So, 24. September 2017
11.30 Uhr · Foyer

— Eintritt frei —

Das Regieteam stellt seine Inszenierung vor und die Künstler zeigen erste Kostproben.

Das düstere Vermächtnis seines despotischen Vaters Karl V. lastet schwer auf den Schultern Philipp II. Aus seinem Schatten heraus regiert er als König unfrei und zerstört nicht nur das Lebensglück seines Sohnes Carlo: Aus Staatsraison nimmt er dessen Verlobte Elisabeth zu seiner Frau. Mit der gleichen rigorosen Machtpolitik unterdrückt er auch alle Andersgläubigen: Die Protestanten werden als Ketzer verbrannt, die Aufständischen in den Niederlanden mit Krieg überzogen. Der einsame, alternde Mann wird schlussendlich zur tragischen Figur – unterdrückt vom Diktat der Inquisition.

In Verdis (1813 – 1901) Entwicklung spielt DON CARLO die Rolle der großen Drehscheibe zwischen dem früheren Melodrama der 1850er Jahre und den beiden Shakespeare-Opern der letzten Lebensjahre. Das große Schillersche Drama der Aufklärung, der Appell an Gedankenfreiheit und menschliche Solidarität in einem erstarrten religiösen und politischen Machtgefüge war der Hebel, um die Bühne freizumachen für ein umfassenderes musikalisches Theater der echten Menschen.

Info

Das düstere Vermächtnis seines despotischen Vaters Karl V. lastet schwer auf den Schultern Philipp II. Aus seinem Schatten heraus regiert er als König unfrei und zerstört nicht nur das Lebensglück seines Sohnes Carlo: Aus Staatsraison nimmt er dessen Verlobte Elisabeth zu seiner Frau. Mit der gleichen rigorosen Machtpolitik unterdrückt er auch alle Andersgläubigen: Die Protestanten werden als Ketzer verbrannt, die Aufständischen in den Niederlanden mit Krieg überzogen. Der einsame, alternde Mann wird schlussendlich zur tragischen Figur – unterdrückt vom Diktat der Inquisition.

In Verdis (1813 – 1901) Entwicklung spielt DON CARLO die Rolle der großen Drehscheibe zwischen dem früheren Melodrama der 1850er Jahre und den beiden Shakespeare-Opern der letzten Lebensjahre. Das große Schillersche Drama der Aufklärung, der Appell an Gedankenfreiheit und menschliche Solidarität in einem erstarrten religiösen und politischen Machtgefüge war der Hebel, um die Bühne freizumachen für ein umfassenderes musikalisches Theater der echten Menschen.

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg

Inszenierung Ulrich Peters

Bühne Rifail Ajdarpasic

Kostüme Ariane Isabell Unfried

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

König Filippo II. Stephan Klemm

Don Carlo, Infant von Spanien Garrie Davislim

Rodrigo Marquis von Posa Filippo Bettoschi

Der Großinquisitor Christoph Stegemann

Elisabetta von Valois Kristi-Anna Isene

Prinzessin Eboli Monika Walerowicz

Gräfin d'Aremberg (Tebaldo) Kathrin Filip

Der Graf von Lerma Youn-Seong Shim

Opernchor des Theaters Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg

Inszenierung Ulrich Peters

Bühne Rifail Ajdarpasic

Kostüme Ariane Isabell Unfried

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

König Filippo II. Stephan Klemm

Don Carlo, Infant von Spanien Garrie Davislim

Rodrigo Marquis von Posa Filippo Bettoschi

Der Großinquisitor Christoph Stegemann

Elisabetta von Valois Kristi-Anna Isene

Prinzessin Eboli Monika Walerowicz

Gräfin d'Aremberg (Tebaldo) Kathrin Filip

Der Graf von Lerma Youn-Seong Shim

Opernchor des Theaters Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster


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