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DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER

Schauspiel nach dem Briefroman von Johann Wolfgang Goethe

  • Bálint Tóth <br />© Oliver Berg
    Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Andrea Spicher, Bálint Tóth <br />© Oliver Berg
    Andrea Spicher, Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Bálint Tóth, Andrea Spicher <br />© Oliver Berg
    Bálint Tóth, Andrea Spicher
    © Oliver Berg
  • Andrea Spicher, Bálint Tóth <br />© Oliver Berg
    Andrea Spicher, Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Bálint Tóth <br />© Oliver Berg
    Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Bálint Tóth, Andrea Spicher <br />© Oliver Berg
    Bálint Tóth, Andrea Spicher
    © Oliver Berg
  • Christoph Rinke, Andrea Spicher, Bálint Tóth <br />© Oliver Berg
    Christoph Rinke, Andrea Spicher, Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Christoph Rinke, Andrea Spicher, Bálint Tóth <br />© Oliver Berg
    Christoph Rinke, Andrea Spicher, Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Christoph Rinke <br />© Oliver Berg
    Christoph Rinke
    © Oliver Berg
  • Andrea Spicher <br />© Oliver Berg
    Andrea Spicher
    © Oliver Berg
  • Bálint Tóth <br />© Oliver Berg
    Bálint Tóth
    © Oliver Berg
  • Bálint Tóth, Andrea Spicher <br />© Oliver Berg
    Bálint Tóth, Andrea Spicher
    © Oliver Berg
Fr, 29. September 2017
19.30 Uhr · U2 · Preise G

Der junge Werther hat seine Heimat verlassen und sich in einer paradiesischen Gegend niedergelassen. Bei einem Ball auf dem Lande macht er die Bekanntschaft mit Lotte, die  sein Herz näher angeht. Doch Lotte hat bereits einen braven Bräutigam – Albert. Werthers Liebe zu Lotte kann nicht erwidert werden und endet tragisch. An Heiligabend wählt Werther den Freitod.

Goethes WERTHER wurde innerhalb kürzester Zeit zum meistgelesenen Buch des Sturm und Drang. Er selbst sagt über den Erfolg des 1774 erschienenen Romans: »Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf.« Die damalige Kritik unterstellte dem Werk jedoch, eine Suizidwelle junger Männer ausgelöst zu haben.

 

Aufführungsdauer ca. 90 Minuten, keine Pause

 

Wir danken den Unterstützern dieses Projekts: Kölle-Zoo GmbH Münster; RS-MÖBEL GmbH; YELLOW Möbel GmbH und Co. KG.

Info

Der junge Werther hat seine Heimat verlassen und sich in einer paradiesischen Gegend niedergelassen. Bei einem Ball auf dem Lande macht er die Bekanntschaft mit Lotte, die  sein Herz näher angeht. Doch Lotte hat bereits einen braven Bräutigam – Albert. Werthers Liebe zu Lotte kann nicht erwidert werden und endet tragisch. An Heiligabend wählt Werther den Freitod.

Goethes WERTHER wurde innerhalb kürzester Zeit zum meistgelesenen Buch des Sturm und Drang. Er selbst sagt über den Erfolg des 1774 erschienenen Romans: »Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf.« Die damalige Kritik unterstellte dem Werk jedoch, eine Suizidwelle junger Männer ausgelöst zu haben.

 

Aufführungsdauer ca. 90 Minuten, keine Pause

 

Wir danken den Unterstützern dieses Projekts: Kölle-Zoo GmbH Münster; RS-MÖBEL GmbH; YELLOW Möbel GmbH und Co. KG.

Leitung

Inszenierung Gregor Tureček

Video Julia Novacek

Bühne & Kostüme Silja Oestmann

Dramaturgie Barbara Bily


Besetzung

Werther Bálint Tóth

Charlotte Andrea Spicher

Albert Christoph Rinke

Besetzung

Leitung

Inszenierung Gregor Tureček

Video Julia Novacek

Bühne & Kostüme Silja Oestmann

Dramaturgie Barbara Bily


Besetzung

Werther Bálint Tóth

Charlotte Andrea Spicher

Albert Christoph Rinke


Klingt keine Minute nach Schullektüre...

Das Zelt ist so groß, dass es fast die ganze Bühne einnimmt. Hier haust Werther, zusammen mit etlichen Dosen Ravioli und einem Stapel Bücher als geistige Nahrung. Man könnte ihn als Aussteiger betrachten. Und das ist er in gewisser Hinsicht auch. Für die an Vernunft und Pflicht orientierte Gesellschaft des 18. Jahrhunderts hat er nur Spott übrig. […]

[…I]rgendwann im Laufe der 90-minütigen Aufführung stellt man fest, dass der mehr als 200 Jahre alt Test alles andere als veraltet ist. Offenbar hat Goethe damals ein Thema angeschnitten, das zeitlos ist – die Unvereinbarkeit von Vernunft und Gefühl, exemplifiziert an der Liebe zu einer Frau, die schon vergeben ist. […]

[…D]er Transport in die Gegenwart klappt reibungslos. Getanzt wird nicht auf einem Ball, sondern in der Diskothek. Bálint Tóth als Werther trägt T-Shirt statt Frack und Weste, während Andrea Spicher als Lotte in einem legeren Jeansrock auftritt. Christoph Rinke in der Rolle des Albert gibt sich Werther gegenüber verständnisvoll, kann aber nicht gegen seine Natur an, die am Ende doch immer wieder die Vernunftbremse zieht. Eine anregende, gut gespielte Aufführung, die keine Minute nach Schullektüre klingt.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 19. September 2017

Presse

Klingt keine Minute nach Schullektüre...

Das Zelt ist so groß, dass es fast die ganze Bühne einnimmt. Hier haust Werther, zusammen mit etlichen Dosen Ravioli und einem Stapel Bücher als geistige Nahrung. Man könnte ihn als Aussteiger betrachten. Und das ist er in gewisser Hinsicht auch. Für die an Vernunft und Pflicht orientierte Gesellschaft des 18. Jahrhunderts hat er nur Spott übrig. […]

[…I]rgendwann im Laufe der 90-minütigen Aufführung stellt man fest, dass der mehr als 200 Jahre alt Test alles andere als veraltet ist. Offenbar hat Goethe damals ein Thema angeschnitten, das zeitlos ist – die Unvereinbarkeit von Vernunft und Gefühl, exemplifiziert an der Liebe zu einer Frau, die schon vergeben ist. […]

[…D]er Transport in die Gegenwart klappt reibungslos. Getanzt wird nicht auf einem Ball, sondern in der Diskothek. Bálint Tóth als Werther trägt T-Shirt statt Frack und Weste, während Andrea Spicher als Lotte in einem legeren Jeansrock auftritt. Christoph Rinke in der Rolle des Albert gibt sich Werther gegenüber verständnisvoll, kann aber nicht gegen seine Natur an, die am Ende doch immer wieder die Vernunftbremse zieht. Eine anregende, gut gespielte Aufführung, die keine Minute nach Schullektüre klingt.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 19. September 2017


Video

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