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DIE JUDENBUCHE

von Kristo Šagor nach der Novelle von Annette von Droste-Hülshoff

Koproduktion des Jungen Theaters und des Schauspiels Münster
ab 14 Jahren / ab 8. Klasse
Uraufführung
  • Manuel Herwig, Janna Lena Koch, Maximilian Scheidt, Ilja Harjes, Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Manuel Herwig, Janna Lena Koch, Maximilian Scheidt, Ilja Harjes, Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
  • Manuel Herwig, Maximilian Scheidt <br />© Oliver Berg
    Manuel Herwig, Maximilian Scheidt
    © Oliver Berg
  • Janna Lena Koch, Manuel Herwig, Ilja Harjes, Frank-Peter Dettmann, Maximilian Scheidt <br />© Oliver Berg
    Janna Lena Koch, Manuel Herwig, Ilja Harjes, Frank-Peter Dettmann, Maximilian Scheidt
    © Oliver Berg
  • Manuel Herwig, Frank-Peter Dettmann, Maximilian Scheidt, Ilja Harjes <br />© Oliver Berg
    Manuel Herwig, Frank-Peter Dettmann, Maximilian Scheidt, Ilja Harjes
    © Oliver Berg
  • Maximilian Scheidt, Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Maximilian Scheidt, Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
  • Manuel Herwig, Maximilian Scheidt <br />© Oliver Berg
    Manuel Herwig, Maximilian Scheidt
    © Oliver Berg
  • Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch <br />© Oliver Berg
    Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch
    © Oliver Berg
  • Frank-Peter Dettmann, Manuel Herwig, Janna Lena Koch, Maximilian Scheidt <br />© Oliver Berg
    Frank-Peter Dettmann, Manuel Herwig, Janna Lena Koch, Maximilian Scheidt
    © Oliver Berg
  • Janna Lena Koch, Manuel Herwig, Frank-Peter Dettmann, Ilja Harjes, Maximilian Scheidt <br />© Oliver Berg
    Janna Lena Koch, Manuel Herwig, Frank-Peter Dettmann, Ilja Harjes, Maximilian Scheidt
    © Oliver Berg
  • Ilja Harjes, Manuel Herwig, Maximilian Scheidt, Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Ilja Harjes, Manuel Herwig, Maximilian Scheidt, Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg
  • Manuel Herwig, Maximilian Scheidt <br />© Oliver Berg
    Manuel Herwig, Maximilian Scheidt
    © Oliver Berg
  • Manuel Herwig, Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch, Frank-Peter Dettmann <br />© Oliver Berg
    Manuel Herwig, Maximilian Scheidt, Janna Lena Koch, Frank-Peter Dettmann
    © Oliver Berg

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

DIE JUDENBUCHE gehört zu den meistgelesenen Novellen der deutschen Literatur. Sie erzählt die Lebensgeschichte des Friedrich Mergel, der sich trotz der gegenteiligen Bemühungen seiner Mutter dem Unrecht und der Unmoral der dörflichen Welt verschreibt, in die er hineingeboren wird, und schließlich einen Mord begeht. Zwar kann er sich der Strafverfolgung durch Flucht entziehen, doch seiner Schuld entkommt er nicht. Jahrzehnte später kehrt er an den Ort des Verbrechens zurück und begeht Selbstmord.

Ist es so gewesen? Oder war Mergel in Wirklichkeit unschuldig und selbst ein Opfer unglücklicher Ereignisse und Zufälle? Der Stoff basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich etwa fünfzig Jahre vor der Niederschrift in Westfalen zutrug. Dichterin Annette von Droste-Hülshoff entwirft das Bild einer Gesellschaft, die Recht nicht von Unrecht unterscheidet, was zum äußersten Verbrechen, zu Mord führt. Vor diesem Hintergrund schildert sie die Entwicklung eines jungen Menschen.

Die spannende, zum Teil fragmentarisch wirkende Handlung, eine knappe und raue Sprache sowie atmosphärisch dichte Naturbeschreibungen machen DIE JUDENBUCHE auch heute noch zu einem starken und außergewöhnlichen Text. Autor Kristo Šagor stellt sich der Herausforderung, den Kriminalfall aus dem 19. Jahrhundert dokumentarisch aufzuschlüsseln und zugleich in seiner archaisch-brutalen Magie in der Schwebe eines fantastischen Gruselmärchens oder einer Gothic Novel zu halten.

Aufführungsdauer ca. 90 Minuten, keine Pause

 

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 5.8 MB)

 

AUS DER PRESSE:

Förster Brandis (Ilja Harjes) liegt tot auf dem Bühnen. Ruhe gibt er deshalb noch lange nicht. Immer wieder mischt er sich durch Zurufe ins Geschehen ein. In der Theaterfassung der ‚Judenbuche’ von Annette von Droste Hülshoff kämpft jeder für die Figur, die er darstellt. Bis zum Letzten. Regisseur und Autor Kristo Sagor überträgt in dieser packenden Uraufführung das Versteckspiel aus der Novelle auf die Bühne. Er lässt die Schauspieler nicht nur ihre Rolle spielen. Sie erzählen die Geschichte ihrer Figur auch selber fort. Dabei fallen sich die Protagonisten ständig ins Wort. Dann wieder sprechen sie mit einer Stimme. Ein Verwirrspiel wie in einem echten Krimi. Das Bühnenbild besteht nur aus dem hölzernen Gerüst eines Hauses. Eineinhalb Stunden hat das Publikum Zeit, in düsterer Atmosphäre nach einem Mörder zu suchen.
Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 12. Mai 2014

Info

DIE JUDENBUCHE gehört zu den meistgelesenen Novellen der deutschen Literatur. Sie erzählt die Lebensgeschichte des Friedrich Mergel, der sich trotz der gegenteiligen Bemühungen seiner Mutter dem Unrecht und der Unmoral der dörflichen Welt verschreibt, in die er hineingeboren wird, und schließlich einen Mord begeht. Zwar kann er sich der Strafverfolgung durch Flucht entziehen, doch seiner Schuld entkommt er nicht. Jahrzehnte später kehrt er an den Ort des Verbrechens zurück und begeht Selbstmord.

Ist es so gewesen? Oder war Mergel in Wirklichkeit unschuldig und selbst ein Opfer unglücklicher Ereignisse und Zufälle? Der Stoff basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich etwa fünfzig Jahre vor der Niederschrift in Westfalen zutrug. Dichterin Annette von Droste-Hülshoff entwirft das Bild einer Gesellschaft, die Recht nicht von Unrecht unterscheidet, was zum äußersten Verbrechen, zu Mord führt. Vor diesem Hintergrund schildert sie die Entwicklung eines jungen Menschen.

Die spannende, zum Teil fragmentarisch wirkende Handlung, eine knappe und raue Sprache sowie atmosphärisch dichte Naturbeschreibungen machen DIE JUDENBUCHE auch heute noch zu einem starken und außergewöhnlichen Text. Autor Kristo Šagor stellt sich der Herausforderung, den Kriminalfall aus dem 19. Jahrhundert dokumentarisch aufzuschlüsseln und zugleich in seiner archaisch-brutalen Magie in der Schwebe eines fantastischen Gruselmärchens oder einer Gothic Novel zu halten.

Aufführungsdauer ca. 90 Minuten, keine Pause

 

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 5.8 MB)

 

AUS DER PRESSE:

Förster Brandis (Ilja Harjes) liegt tot auf dem Bühnen. Ruhe gibt er deshalb noch lange nicht. Immer wieder mischt er sich durch Zurufe ins Geschehen ein. In der Theaterfassung der ‚Judenbuche’ von Annette von Droste Hülshoff kämpft jeder für die Figur, die er darstellt. Bis zum Letzten. Regisseur und Autor Kristo Sagor überträgt in dieser packenden Uraufführung das Versteckspiel aus der Novelle auf die Bühne. Er lässt die Schauspieler nicht nur ihre Rolle spielen. Sie erzählen die Geschichte ihrer Figur auch selber fort. Dabei fallen sich die Protagonisten ständig ins Wort. Dann wieder sprechen sie mit einer Stimme. Ein Verwirrspiel wie in einem echten Krimi. Das Bühnenbild besteht nur aus dem hölzernen Gerüst eines Hauses. Eineinhalb Stunden hat das Publikum Zeit, in düsterer Atmosphäre nach einem Mörder zu suchen.
Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 12. Mai 2014

Leitung

Inszenierung Kristo Šagor

Bühne und Kostüme Alexandre Corazzola

Musik Felix Rösch

Dramaturgie Julia Dina Heße

Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Spieler/ Simon Frank-Peter Dettmann

Spieler/ Johannes Manuel Herwig

Spieler/ Brandis Ilja Harjes

Spieler/ Margreth Janna Lena Koch

Spieler/ Friedrich Maximilian Scheidt

Besetzung

Leitung

Inszenierung Kristo Šagor

Bühne und Kostüme Alexandre Corazzola

Musik Felix Rösch

Dramaturgie Julia Dina Heße

Theaterpädagogik Angelika Schlaghecken


Besetzung

Spieler/ Simon Frank-Peter Dettmann

Spieler/ Johannes Manuel Herwig

Spieler/ Brandis Ilja Harjes

Spieler/ Margreth Janna Lena Koch

Spieler/ Friedrich Maximilian Scheidt



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