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DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN

Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán

  • Henrike Jacob, Gregor Dalal, Erwin Belakowitsch, Garrie Davislim <br />© Oliver Berg
    Henrike Jacob, Gregor Dalal, Erwin Belakowitsch, Garrie Davislim
    © Oliver Berg
  • Ensemble, Opernchor des Theaters Münster <br />© Oliver Berg
    Ensemble, Opernchor des Theaters Münster
    © Oliver Berg
  • Henrike Jacob, Erwin Belakowitsch, Gregor Dalal <br />© Oliver Berg
    Henrike Jacob, Erwin Belakowitsch, Gregor Dalal
    © Oliver Berg
  • Erwin Belakowitsch, Garrie Davislim <br />© Oliver Berg
    Erwin Belakowitsch, Garrie Davislim
    © Oliver Berg
  • Gregor Dalal, Erwin Belakowitsch <br />© Oliver Berg
    Gregor Dalal, Erwin Belakowitsch
    © Oliver Berg
  • Henrike Jacob, Erwin Belakowitsch, Gregor Dalal <br />© Oliver Berg
    Henrike Jacob, Erwin Belakowitsch, Gregor Dalal
    © Oliver Berg
  • Garrie Davislim, Henrike Jacob, Opernchor <br />© Oliver Berg
    Garrie Davislim, Henrike Jacob, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Henrike Jacob, Opernchor des Theaters Münster <br />© Oliver Berg
    Henrike Jacob, Opernchor des Theaters Münster
    © Oliver Berg
  • Ensemble, Opernchor des Theaters Münster <br />© Oliver Berg
    Ensemble, Opernchor des Theaters Münster
    © Oliver Berg
  • Garrie Davislim, Kathrin Filip <br />© Oliver Berg
    Garrie Davislim, Kathrin Filip
    © Oliver Berg
  • Erwin Belakowitsch, Henrike Jacob, Garrie Davislim, Kathrin Filip <br />© Oliver Berg
    Erwin Belakowitsch, Henrike Jacob, Garrie Davislim, Kathrin Filip
    © Oliver Berg
  • Suzanne McLeod, Christoph Stegemann, Kathrin Filip, Garrie Davislim, Henrike Jacob, Erwin Belakowitsch <br />© Oliver Berg
    Suzanne McLeod, Christoph Stegemann, Kathrin Filip, Garrie Davislim, Henrike Jacob, Erwin Belakowitsch
    © Oliver Berg
  • Kathrin Filip, Erwin Belakowitsch <br />© Oliver Berg
    Kathrin Filip, Erwin Belakowitsch
    © Oliver Berg
  • Suzanne McLeod, Henrike Jacob, Gregor Dalal, Erwin Belakowitsch <br />© Oliver Berg
    Suzanne McLeod, Henrike Jacob, Gregor Dalal, Erwin Belakowitsch
    © Oliver Berg

»Weißt du, wie lange noch der Globus sich dreht, ob es morgen nicht schon zu spät!«

Zeitreise in das k.u.k. Budapest vor knapp einhundert Jahren: Die erfolgreiche Chansonette Sylva Varescu, der als Fürstin des heißblütigen ungarischen Csárdás die Herzen zufliegen, gibt ihre Abschiedsvorstellung im Varieté. Sie ist dem jungen Wiener Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim leidenschaftlich zugetan. Den wollen seine Eltern jedoch mit seiner Cousine, Komtesse Stasi, verheiraten. Doch so schnell gibt die temperamentvolle Titelheldin nicht auf!

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN ist Emmerich Kálmáns (1882 – 1953) weltweit populärstes Stück, dessen zahlreiche Klassiker den hohen musikdramatischen Rang der CSÁRDÁSFÜRSTIN ausmachen und bis heute ihre fortdauernde Anziehungskraft bewahren. Kálmán, der Melancholiker der leichten Muse, erschafft eine Koketterie mit dem eben nur scheinbaren Welten-Unterschied des Varietés und des gestrigen Adels. So entstand – inmitten des ersten Weltkrieges – ein heiterer Operettenrausch mit gedankenvollen Zwischentönen in Moll.

 

Aufführungsdauer ca. 130 Minuten, eine Pause

Info

Zeitreise in das k.u.k. Budapest vor knapp einhundert Jahren: Die erfolgreiche Chansonette Sylva Varescu, der als Fürstin des heißblütigen ungarischen Csárdás die Herzen zufliegen, gibt ihre Abschiedsvorstellung im Varieté. Sie ist dem jungen Wiener Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim leidenschaftlich zugetan. Den wollen seine Eltern jedoch mit seiner Cousine, Komtesse Stasi, verheiraten. Doch so schnell gibt die temperamentvolle Titelheldin nicht auf!

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN ist Emmerich Kálmáns (1882 – 1953) weltweit populärstes Stück, dessen zahlreiche Klassiker den hohen musikdramatischen Rang der CSÁRDÁSFÜRSTIN ausmachen und bis heute ihre fortdauernde Anziehungskraft bewahren. Kálmán, der Melancholiker der leichten Muse, erschafft eine Koketterie mit dem eben nur scheinbaren Welten-Unterschied des Varietés und des gestrigen Adels. So entstand – inmitten des ersten Weltkrieges – ein heiterer Operettenrausch mit gedankenvollen Zwischentönen in Moll.

 

Aufführungsdauer ca. 130 Minuten, eine Pause

Leitung

Musikalische Leitung Stefan Veselka

Inszenierung Mareike Zimmermann

Choreografie Tomasz Zwozniak

Bühne Bernd Franke

Kostüme Isabel Graf

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

Leopold Maria, Fürst von und zu Lippert-Weylersheim Christoph Stegemann

Anhilte, Leopold Marias Frau Suzanne McLeod

Edwin Garrie Davislim

Komtesse Stasi Kathrin Filip

Graf Boni Káncsiánu Erwin Belakowitsch

Sylva Varescu, Csárdásfürstin Henrike Jacob

Feri von Kerekes, genannt Feri Bácsi Gregor Dalal

Eugen von Rohnsdorff Dirk Schäfer

Opernchor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Stefan Veselka

Inszenierung Mareike Zimmermann

Choreografie Tomasz Zwozniak

Bühne Bernd Franke

Kostüme Isabel Graf

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

Leopold Maria, Fürst von und zu Lippert-Weylersheim Christoph Stegemann

Anhilte, Leopold Marias Frau Suzanne McLeod

Edwin Garrie Davislim

Komtesse Stasi Kathrin Filip

Graf Boni Káncsiánu Erwin Belakowitsch

Sylva Varescu, Csárdásfürstin Henrike Jacob

Feri von Kerekes, genannt Feri Bácsi Gregor Dalal

Eugen von Rohnsdorff Dirk Schäfer

Opernchor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster


Ein Operettenabend, der Freude macht

Kálmáns bittersüßes »Weißt Du es noch?« stellt Regisseurin Zimmermann als Motto über ihre Inszenierung, Isabel Graf entwirft Kostüme, die blitzschnelle Verwandlungen ermöglichen. So werden aus Krankenschwestern im Nu die »Mädis vom Chantant«, aus gestrenger Oberschwester und dem Chefarzt das Fürstenpaar.

Episodisch und pointiert wird an vergangenes Amüsement erinnert, Glamour und blinkende Operettenuniformen fehlen fast gänzlich. Da wird der rasante Untergang einer Epoche deutlich, wird aber auch durch konzise Personenführung dem Liebesreigen viel Aufmerksamkeit gewidmet. Tomasz Zwozniak trägt mit seiner Choreografie viel dazu bei. […]

Dreh- und Angelpunkt des Abends ist Erwin Belakowitsch als Graf Boni. Er ist quasi der Moderator, der den stetigen Wechsel zwischen Einst und Jetzt kommentiert und begleitet. Belakowitsch meistert dies mit darstellerischer Präsenz und einer wunderbaren Mischung aus Charme und Melancholie.

Inna Batyuks Chor präsentiert sich von seiner besten Seite. Wie aus einem Guss steht er mitten in der Inszenierung. Und es ist ein tolles Bild, wie die Herren beine­schwingend die Revuegirls nachahmen.

[…] Eine gute Figur macht Kathrin Filip als Comtesse Stasi. Keck, frech, fast schon emanzipiert sieht sie das Liebesleben eher von der rationalen Seite.

Das Sinfonieorchester unter Stefan Veselka gießt keinen Zuckerguss über Kálmáns Melodien, gibt ihrem Tempo genauso Raum wie einem Schuss Sentimentalität und Melancholie. Ohne dass Charme und Eleganz verloren gehen. So gelingt ein Operettenabend, der Freude macht.

Thomas Hilgemeier, Westfälische Nachrichten, 3. Dezember 2017

Presse

Ein Operettenabend, der Freude macht

Kálmáns bittersüßes »Weißt Du es noch?« stellt Regisseurin Zimmermann als Motto über ihre Inszenierung, Isabel Graf entwirft Kostüme, die blitzschnelle Verwandlungen ermöglichen. So werden aus Krankenschwestern im Nu die »Mädis vom Chantant«, aus gestrenger Oberschwester und dem Chefarzt das Fürstenpaar.

Episodisch und pointiert wird an vergangenes Amüsement erinnert, Glamour und blinkende Operettenuniformen fehlen fast gänzlich. Da wird der rasante Untergang einer Epoche deutlich, wird aber auch durch konzise Personenführung dem Liebesreigen viel Aufmerksamkeit gewidmet. Tomasz Zwozniak trägt mit seiner Choreografie viel dazu bei. […]

Dreh- und Angelpunkt des Abends ist Erwin Belakowitsch als Graf Boni. Er ist quasi der Moderator, der den stetigen Wechsel zwischen Einst und Jetzt kommentiert und begleitet. Belakowitsch meistert dies mit darstellerischer Präsenz und einer wunderbaren Mischung aus Charme und Melancholie.

Inna Batyuks Chor präsentiert sich von seiner besten Seite. Wie aus einem Guss steht er mitten in der Inszenierung. Und es ist ein tolles Bild, wie die Herren beine­schwingend die Revuegirls nachahmen.

[…] Eine gute Figur macht Kathrin Filip als Comtesse Stasi. Keck, frech, fast schon emanzipiert sieht sie das Liebesleben eher von der rationalen Seite.

Das Sinfonieorchester unter Stefan Veselka gießt keinen Zuckerguss über Kálmáns Melodien, gibt ihrem Tempo genauso Raum wie einem Schuss Sentimentalität und Melancholie. Ohne dass Charme und Eleganz verloren gehen. So gelingt ein Operettenabend, der Freude macht.

Thomas Hilgemeier, Westfälische Nachrichten, 3. Dezember 2017


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