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DER BARBIER VON SEVILLA

Komische Oper von Gioacchino Rossini

  • Juan Fernando Gutiérrez und Statisterie <br />© Jochen Quast
    Juan Fernando Gutiérrez und Statisterie
    © Jochen Quast
  • Juan Fernando Gutiérrez, Youn-Seong Shim <br />© Jochen Quast
    Juan Fernando Gutiérrez, Youn-Seong Shim
    © Jochen Quast
  • Plamen Hidjov, Lisa Wedekind <br />© Jochen Quast
    Plamen Hidjov, Lisa Wedekind
    © Jochen Quast
  • Plamen Hidjov, Lukas Schmid <br />© Jochen Quast
    Plamen Hidjov, Lukas Schmid
    © Jochen Quast
  • Lisa Wedekind, Juan Fernando Gutiérrez <br />© Jochen Quast
    Lisa Wedekind, Juan Fernando Gutiérrez
    © Jochen Quast
  • Plamen Hidjov, Lisa Wedekind <br />© Jochen Quast
    Plamen Hidjov, Lisa Wedekind
    © Jochen Quast
  • Lisa Wedekind, Juan Fernando Gutiérrez, Youn-Seong Shim, Plamen Hidjov, Lukas Schmid, Stefanie Smits <br />© Jochen Quast
    Lisa Wedekind, Juan Fernando Gutiérrez, Youn-Seong Shim, Plamen Hidjov, Lukas Schmid, Stefanie Smits
    © Jochen Quast
  • Lisa Wedekind, Youn-Seong Shim <br />© Jochen Quast
    Lisa Wedekind, Youn-Seong Shim
    © Jochen Quast
  • Youn-Seong Shim, Plamen Hidjov, Juan Fernando Gutiérrez <br />© Jochen Quast
    Youn-Seong Shim, Plamen Hidjov, Juan Fernando Gutiérrez
    © Jochen Quast
  • Youn-Seong Shim, Lisa Wedekind <br />© Jochen Quast
    Youn-Seong Shim, Lisa Wedekind
    © Jochen Quast
  • Henrike Jacob, Thomas Holznienkemper <br />© Jochen Quast
    Henrike Jacob, Thomas Holznienkemper
    © Jochen Quast
  • Suzanne McLeod, Youn-Seong Shim, Henrike Jacob, Juan Fernando Gutiérrez und Opernchor <br />© Jochen Quast
    Suzanne McLeod, Youn-Seong Shim, Henrike Jacob, Juan Fernando Gutiérrez und Opernchor
    © Jochen Quast

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Ein turbulentes Spiel um Liebe und materielles Glück – eine Parodie des Lebens | Doktor Bartolo, ein altes, habgieriges Junggesellen-Fossil, plant, sein Mündel Rosina wegen ihres Vermögens zu heiraten. Aus der durchaus begründeten Angst vor möglichen Gegenkandidaten und damit niemand zu ihr gelangen kann, hält er sie in seinem Haus wie eine Gefangene und hütet sie wie ein Wagner-Drache seinen Goldschatz. Und dann gibt es den pekuniär bestens ausgestatteten Grafen Almaviva,  der sich seiner angebeteten Rosina nur inkognito nähern kann, weil er nicht wegen seines Adels, sondern um seiner schönen Augen willen geliebt werden will. Schließlich ist da noch Figaro, der mit allerlei Zaubermitteln handelnde Friseur, dessen Einfallsreichtum und Kapital orientierter Pragmatismus die ganze Geschichte vorantreibt… Im Barbier (uraufgeführt 1816 in Rom) sind nahezu alle Beteiligten von der belebenden Wirkung des Geldes infiziert. Und Rossinis (1792–1868) Musik vermittelt diese Sogkraft meisterlich. Neben unwiderstehlich sinnlichen, reines Vergnügen ausdrückenden musikalischen Momenten, sind es vor allen Dingen die Turbulenzen in den bis zur Groteske überdrehten Musiknummern, bei denen durch die unbändige Vitalität der entfesselten Musik die Komik und der Spaß ins Grandiose wachsen.

Die beispiellose Popularität des Barbier zeichnet ihn noch immer unangefochten als »den ältesten Bestseller des Musiktheaters« (U. Schreiber) aus.

Spieldauer ca. 165 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Musikalisch gelang in der Premiere am Samstag ohnehin alles. Die neue Mezzosopranistin Lisa Wedekind mimt als Rosina das frivole Biest auf waffenscheinpflichtigen Absätzen und verschlampt doch keine ihrer Koloraturen. Leicht und mühelos gleitet die Stimme durch die schwierige Partie. Auch Youn-Seong Shim als Almaviva singt seine vielen Läufe souveräner als mancher berühmte Kollege auf Schallplatten, dabei klingt die Stimme  aber nie nach mickrigem Koloratur-Buffotenor, sondern groß und lyrisch. Sein verkleideter Auftritt als asiatischer Esoterik-Musiklehrer ist ein Schenkelklopfer. Bariton Juan Fernando Gutiérrez vollbringt als Figaro das Wunder, in einem pinken Brokatanzug mit orangem Rüschenhemd und blonder Langhaar-Perücke immer noch gut auszusehen. Auch musikalisch weicht er mit seiner schlanken, beweglichen und schön timbrierten Stimme wohltuend vom alten Drahtzieher-Klischee seiner Rolle ab. Die wahren alten Intriganten klingen gar nicht alt: Plamen Hidjov als kontrollsüchtiger Bartolo und der hünenhafte Lukas Schmid als sein Helfer Basilio punkten mit mächtigen Bassstimmen. Und die heimliche Heldin des Abends heißt Stefanie Smits. Sie ist als Haushälterin Berta nicht nur die hinreißendste Komikerin im Ensemble, sondern führt das erste Finale auch mit sensationellen Spitzentönen an. Dirigent Fabrizio Ventura nimmt das Stück ernster als die Regie und gestaltet die Partitur mit Mozartschem Farbenreichtum und einer Fülle guter Ideen, die Tempo-Relationen in den Ensembles überzeugen allesamt. Die Orchestermusiker haben an dieser Aufführung ebenso viel Spaß wie die Sänger und der von Inna Batyuk einstudierte Herrenchor.
Manuel Jennen, Münstersche Zeitung, 10. September 2012

Info

Ein turbulentes Spiel um Liebe und materielles Glück – eine Parodie des Lebens | Doktor Bartolo, ein altes, habgieriges Junggesellen-Fossil, plant, sein Mündel Rosina wegen ihres Vermögens zu heiraten. Aus der durchaus begründeten Angst vor möglichen Gegenkandidaten und damit niemand zu ihr gelangen kann, hält er sie in seinem Haus wie eine Gefangene und hütet sie wie ein Wagner-Drache seinen Goldschatz. Und dann gibt es den pekuniär bestens ausgestatteten Grafen Almaviva,  der sich seiner angebeteten Rosina nur inkognito nähern kann, weil er nicht wegen seines Adels, sondern um seiner schönen Augen willen geliebt werden will. Schließlich ist da noch Figaro, der mit allerlei Zaubermitteln handelnde Friseur, dessen Einfallsreichtum und Kapital orientierter Pragmatismus die ganze Geschichte vorantreibt… Im Barbier (uraufgeführt 1816 in Rom) sind nahezu alle Beteiligten von der belebenden Wirkung des Geldes infiziert. Und Rossinis (1792–1868) Musik vermittelt diese Sogkraft meisterlich. Neben unwiderstehlich sinnlichen, reines Vergnügen ausdrückenden musikalischen Momenten, sind es vor allen Dingen die Turbulenzen in den bis zur Groteske überdrehten Musiknummern, bei denen durch die unbändige Vitalität der entfesselten Musik die Komik und der Spaß ins Grandiose wachsen.

Die beispiellose Popularität des Barbier zeichnet ihn noch immer unangefochten als »den ältesten Bestseller des Musiktheaters« (U. Schreiber) aus.

Spieldauer ca. 165 Minuten, eine Pause

 

AUS DER PRESSE:

Musikalisch gelang in der Premiere am Samstag ohnehin alles. Die neue Mezzosopranistin Lisa Wedekind mimt als Rosina das frivole Biest auf waffenscheinpflichtigen Absätzen und verschlampt doch keine ihrer Koloraturen. Leicht und mühelos gleitet die Stimme durch die schwierige Partie. Auch Youn-Seong Shim als Almaviva singt seine vielen Läufe souveräner als mancher berühmte Kollege auf Schallplatten, dabei klingt die Stimme  aber nie nach mickrigem Koloratur-Buffotenor, sondern groß und lyrisch. Sein verkleideter Auftritt als asiatischer Esoterik-Musiklehrer ist ein Schenkelklopfer. Bariton Juan Fernando Gutiérrez vollbringt als Figaro das Wunder, in einem pinken Brokatanzug mit orangem Rüschenhemd und blonder Langhaar-Perücke immer noch gut auszusehen. Auch musikalisch weicht er mit seiner schlanken, beweglichen und schön timbrierten Stimme wohltuend vom alten Drahtzieher-Klischee seiner Rolle ab. Die wahren alten Intriganten klingen gar nicht alt: Plamen Hidjov als kontrollsüchtiger Bartolo und der hünenhafte Lukas Schmid als sein Helfer Basilio punkten mit mächtigen Bassstimmen. Und die heimliche Heldin des Abends heißt Stefanie Smits. Sie ist als Haushälterin Berta nicht nur die hinreißendste Komikerin im Ensemble, sondern führt das erste Finale auch mit sensationellen Spitzentönen an. Dirigent Fabrizio Ventura nimmt das Stück ernster als die Regie und gestaltet die Partitur mit Mozartschem Farbenreichtum und einer Fülle guter Ideen, die Tempo-Relationen in den Ensembles überzeugen allesamt. Die Orchestermusiker haben an dieser Aufführung ebenso viel Spaß wie die Sänger und der von Inna Batyuk einstudierte Herrenchor.
Manuel Jennen, Münstersche Zeitung, 10. September 2012

Leitung

Musikalische Leitung Fabrizio Ventura / Hendrik Vestmann

Inszenierung Aron Stiehl

Bühne & Kostüme Friedrich Eggert

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Jens Ponath


Besetzung

Graf Almaviva Youn-Seong Shim

Figaro Juan Fernando Gutiérrez

Bartolo Plamen Hidjov

Rosina Lisa Wedekind / Henrike Jacob

Don Basilio Lukas Schmid

Fiorillo Fritz Steinbacher

Berta Suzanne McLeod / Stefanie Smits

Offizier Frank Göbel

Notar Franz Strukamp

Opernchor / Extrachor
Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Fabrizio Ventura / Hendrik Vestmann

Inszenierung Aron Stiehl

Bühne & Kostüme Friedrich Eggert

Choreinstudierung Inna Batyuk

Dramaturgie Jens Ponath


Besetzung

Graf Almaviva Youn-Seong Shim

Figaro Juan Fernando Gutiérrez

Bartolo Plamen Hidjov

Rosina Lisa Wedekind / Henrike Jacob

Don Basilio Lukas Schmid

Fiorillo Fritz Steinbacher

Berta Suzanne McLeod / Stefanie Smits

Offizier Frank Göbel

Notar Franz Strukamp


Opernchor / Extrachor
Sinfonieorchester Münster


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