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AMPHITRYON

Ein Lustspiel nach Molière von Heinrich von Kleist

  •  <br />© Oliver Berg

    © Oliver Berg

»Ich kann aus meiner Haut nicht fahren und meine Haut Dir um die Schultern hängen.«

Premiere
Fr, 04. Mai 2018
19.30 Uhr · Kleines Haus
Premierenabo Kl. Haus


Traum und Wirklichkeit, Schein und Sein, Wahrheit und Lüge sind die Themen von Heinrich von Kleist. Auch in seinem Lustspiel AMPHITRYON geraten die Welten der Figuren und deren Selbstgewissheit fundamental ins Wanken.

Auf dem Olymp herrschen Überfluss und Langeweile; die Götter sehnen sich nach etwas gewöhnlich Menschlichem. Kurzerhand nimmt Göttervater Jupiter die Gestalt des Feldherrn Amphitryon an, um sich unerkannt Alkmene zu nähern. Begleitet wird er von seinem Boten Merkur. Nach einer göttlichen Liebesnacht ist Alkmene überrascht, als Amphitryon am nächsten Morgen schon wieder erscheint. Ihr »So früh zurück?« stößt den wirklichen Amphitryon, der nach langer Abwesenheit aus dem Krieg zurückgekehrt ist, in eine schmerzliche Verwirrung. Ebenso ergeht es Amphitryons Diener Sosias. Als dieser bei seiner Frau Charis eintrifft, hat Merkur sein Werk schon vollbracht …

Kleist, der große Romantiker unter den deutschen Klassikern, wollte 1807 eigentlich nur eine Übersetzung von Molières Lustspiel anfertigen, doch er lotete in seiner Version die existenziellen Dimensionen des komischen Verwechslungsmotivs bis ins Extrem aus und entwickelte ein tiefsinniges Spiel um Bewusstsein und Identität.

Info

Traum und Wirklichkeit, Schein und Sein, Wahrheit und Lüge sind die Themen von Heinrich von Kleist. Auch in seinem Lustspiel AMPHITRYON geraten die Welten der Figuren und deren Selbstgewissheit fundamental ins Wanken.

Auf dem Olymp herrschen Überfluss und Langeweile; die Götter sehnen sich nach etwas gewöhnlich Menschlichem. Kurzerhand nimmt Göttervater Jupiter die Gestalt des Feldherrn Amphitryon an, um sich unerkannt Alkmene zu nähern. Begleitet wird er von seinem Boten Merkur. Nach einer göttlichen Liebesnacht ist Alkmene überrascht, als Amphitryon am nächsten Morgen schon wieder erscheint. Ihr »So früh zurück?« stößt den wirklichen Amphitryon, der nach langer Abwesenheit aus dem Krieg zurückgekehrt ist, in eine schmerzliche Verwirrung. Ebenso ergeht es Amphitryons Diener Sosias. Als dieser bei seiner Frau Charis eintrifft, hat Merkur sein Werk schon vollbracht …

Kleist, der große Romantiker unter den deutschen Klassikern, wollte 1807 eigentlich nur eine Übersetzung von Molières Lustspiel anfertigen, doch er lotete in seiner Version die existenziellen Dimensionen des komischen Verwechslungsmotivs bis ins Extrem aus und entwickelte ein tiefsinniges Spiel um Bewusstsein und Identität.

Leitung

Inszenierung Caroline Stolz

Bühne & Kostüme Lorena Diaz Stephens / Jan Hendrik Neidert

Dramaturgie Barbara Bily

Besetzung

Leitung

Inszenierung Caroline Stolz

Bühne & Kostüme Lorena Diaz Stephens / Jan Hendrik Neidert

Dramaturgie Barbara Bily


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