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ALS MEIN VATER EIN BUSCH WURDE UND ICH MEINEN NAMEN VERLOR

von Joke van Leeuwen und Hanni Ehlers

Für alle ab 10 Jahren / 4. Klasse
  • Jasaman Roushanaei, Linn Sanders, Benedikt Thönes <br />© Oliver Berg
    Jasaman Roushanaei, Linn Sanders, Benedikt Thönes
    © Oliver Berg
  • Jasaman Roushanaei, Linn Sanders, Benedikt Thönes <br />© Oliver Berg
    Jasaman Roushanaei, Linn Sanders, Benedikt Thönes
    © Oliver Berg
  • Jasaman Roushanaei. Benedikt Thönes, Jonas Nondorf <br />© Oliver Berg
    Jasaman Roushanaei. Benedikt Thönes, Jonas Nondorf
    © Oliver Berg
  • Jasaman Roushanaei, Linn Sanders <br />© Oliver Berg
    Jasaman Roushanaei, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Benedikt Thönes, Jasaman Roushanaei <br />© Oliver Berg
    Benedikt Thönes, Jasaman Roushanaei
    © Oliver Berg
  • Jonas Nondorf, Linn Sanders, Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes <br />© Oliver Berg
    Jonas Nondorf, Linn Sanders, Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes
    © Oliver Berg
  • Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes <br />© Oliver Berg
    Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes
    © Oliver Berg
  • Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes, Linn Sanders <br />© Oliver Berg
    Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Jonas Nondorf, Linn Sanders, Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes <br />© Oliver Berg
    Jonas Nondorf, Linn Sanders, Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes
    © Oliver Berg
  • Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes, Linn Sanders <br />© Oliver Berg
    Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Jonas Nondorf, Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes, Linn Sanders <br />© Oliver Berg
    Jonas Nondorf, Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes, Linn Sanders
    © Oliver Berg
  • Jasaman Roushanaei, Jonas Nondorf, Benedikt Thönes, Linn Sanders <br />© Oliver Berg
    Jasaman Roushanaei, Jonas Nondorf, Benedikt Thönes, Linn Sanders
    © Oliver Berg

Und wenn dann alle Büsche sind? Wie wissen sie dann, wer zu den einen gehört und wer zu den anderen?

Do, 17. November 2016
09.30 Uhr · Kleines Haus · Preise E

Weitere Termine

Leider keine weiteren Termine geplant.

Todas Vater backt die besten Torten der Welt. Doch als eines Tages in ihrem Land ein Krieg ausbricht, muss er Soldat werden und sich plötzlich als Busch tarnen. Die Großmutter zieht ins Haus, um sich um Toda zu kümmern. Als der Krieg immer näher kommt, beschließt sie, dass ihre Enkelin ins friedliche Nachbarland fliehen soll, in dem ihre Mutter schon lange lebt. Auf der Flucht begegnet Toda vielen Menschen, manche sind seltsam, manche aufdringlich, manche abweisend und manche haben genauso viel Angst wie Toda selbst. Hinter der Grenze angekommen, kann auf einmal niemand mehr ihren Namen aussprechen und auch sie muss eine neue Sprache lernen.

ALS MEIN VATER EIN BUSCH WURDE ist eine Abenteuerreise, die poetisch, mutig und spielerisch von Flucht und damit verbundenen Konflikten erzählt, die sich überall ereignen könnten. Joke van Leeuwen findet einen ernsthaften und zugleich behutsamen Ton für ihre Geschichte, die auch komische Momente hat und immer von Hoffnung getragen ist.

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 6.2 MB)

Aufführungsdauer ca. 70 Minuten, keine Pause

Info

Todas Vater backt die besten Torten der Welt. Doch als eines Tages in ihrem Land ein Krieg ausbricht, muss er Soldat werden und sich plötzlich als Busch tarnen. Die Großmutter zieht ins Haus, um sich um Toda zu kümmern. Als der Krieg immer näher kommt, beschließt sie, dass ihre Enkelin ins friedliche Nachbarland fliehen soll, in dem ihre Mutter schon lange lebt. Auf der Flucht begegnet Toda vielen Menschen, manche sind seltsam, manche aufdringlich, manche abweisend und manche haben genauso viel Angst wie Toda selbst. Hinter der Grenze angekommen, kann auf einmal niemand mehr ihren Namen aussprechen und auch sie muss eine neue Sprache lernen.

ALS MEIN VATER EIN BUSCH WURDE ist eine Abenteuerreise, die poetisch, mutig und spielerisch von Flucht und damit verbundenen Konflikten erzählt, die sich überall ereignen könnten. Joke van Leeuwen findet einen ernsthaften und zugleich behutsamen Ton für ihre Geschichte, die auch komische Momente hat und immer von Hoffnung getragen ist.

 theaterpädagogische Materialmappe (PDF, 6.2 MB)

Aufführungsdauer ca. 70 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Tuğsal Moğul

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Musik Jonas Nondorf


Besetzung

Spielerin Linn Sanders

Spielerin Jasaman Roushanaei

Spieler Benedikt Thönes

Musiker Jonas Nondorf

Besetzung

Leitung

Inszenierung Tuğsal Moğul

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Musik Jonas Nondorf


Besetzung

Spielerin Linn Sanders

Spielerin Jasaman Roushanaei

Spieler Benedikt Thönes

Musiker Jonas Nondorf


Ein starkes Jugendstück

Eigentlich heißt sie ganz anders. Toda sind nur die letzten vier Buchstaben ihres richtigen Namens. Aber weil den in dem fremden Land, in das sie geflüchtet ist, niemand aussprechen kann, hat man sie bei der Einreise einfach Toda genannt. Damit muss sie jetzt leben. Doch das ist bestimmt das kleinere Übel angesichts der Kriegsgräuel in ihrer Heimat, denen der Rest der Familie ausgesetzt ist.

ALS MEIN VATER EIN BUSCH WURDE UND ICH MEINEN NAMEN VERLOR nennen Joke van Leeuwen und Hanni Ehlers ihr Stück für Kinder ab 10 Jahren, das am Freitag in Kleinen Haus des Theaters Münster Premiere hatte. Es ist die Geschichte eines Flüchtlingsmädchens, einer »unbegleiteten Minderjährigen«, wie es amtlich heißt. Regisseur Tuğsal Moğul hat sie auf leichte, unterhaltsame Weise in Szene gesetzt. Es gibt mit Linn Sanders, Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes und Jonas Nondorf drei Schauspieler und einen Musiker, die abwechselnd in Todas Rolle schlüpfen und auch die restlichen Figuren verkörpern.

Doch trotz der spielerischen Herangehensweise kommt der Ernst der Geschichte nicht zu kurz. »Draußen tat die Sonne so, als ob es uns gut ginge«, sagt Toda, als sie von Ihrer Großmutter Abschied nimmt und in den Bus steigt. Dieser wird sie in ein Land bringen, in dem niemand ihre Sprache spricht und von dem sie nicht weiß, was sie dort erwartet. Vorher muss sie aber noch einige Abenteuer bestehen, bei denen ein geldgieriger Fluchthelfer, eine patriotischer General und ein Deserteur eine Rolle spielen. Angekommen im Asylland, das ebenso wie Todas Heimat nie namentlich benannt wird, sieht sie sich mit einer mehr gespielten als ehrlich gemeinten Willkommenskultur konfrontiert.

Die Schauspieler wirken sympathisch und bringen mit ihrem munteren Spiel viel Abwechslung auf die Bühne, so dass sie die Zielgruppe bestimmt über die 70 Minuten Aufführungsdauer hinweg bei der Stange halten. Hinzu kommen starke Lichteffekte, ein originelles Bühnenbild aus verschiebbaren Elementen (Bernhard Niechotz) und eine stimmungsvolle musikalische Untermalung. Ebenfalls ein gelungener Effekt sind die Polizisten, die das Publikum beim Einlass wie Asylbewerber in Empfang nehmen.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 7. November 2016

Presse

Ein starkes Jugendstück

Eigentlich heißt sie ganz anders. Toda sind nur die letzten vier Buchstaben ihres richtigen Namens. Aber weil den in dem fremden Land, in das sie geflüchtet ist, niemand aussprechen kann, hat man sie bei der Einreise einfach Toda genannt. Damit muss sie jetzt leben. Doch das ist bestimmt das kleinere Übel angesichts der Kriegsgräuel in ihrer Heimat, denen der Rest der Familie ausgesetzt ist.

ALS MEIN VATER EIN BUSCH WURDE UND ICH MEINEN NAMEN VERLOR nennen Joke van Leeuwen und Hanni Ehlers ihr Stück für Kinder ab 10 Jahren, das am Freitag in Kleinen Haus des Theaters Münster Premiere hatte. Es ist die Geschichte eines Flüchtlingsmädchens, einer »unbegleiteten Minderjährigen«, wie es amtlich heißt. Regisseur Tuğsal Moğul hat sie auf leichte, unterhaltsame Weise in Szene gesetzt. Es gibt mit Linn Sanders, Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes und Jonas Nondorf drei Schauspieler und einen Musiker, die abwechselnd in Todas Rolle schlüpfen und auch die restlichen Figuren verkörpern.

Doch trotz der spielerischen Herangehensweise kommt der Ernst der Geschichte nicht zu kurz. »Draußen tat die Sonne so, als ob es uns gut ginge«, sagt Toda, als sie von Ihrer Großmutter Abschied nimmt und in den Bus steigt. Dieser wird sie in ein Land bringen, in dem niemand ihre Sprache spricht und von dem sie nicht weiß, was sie dort erwartet. Vorher muss sie aber noch einige Abenteuer bestehen, bei denen ein geldgieriger Fluchthelfer, eine patriotischer General und ein Deserteur eine Rolle spielen. Angekommen im Asylland, das ebenso wie Todas Heimat nie namentlich benannt wird, sieht sie sich mit einer mehr gespielten als ehrlich gemeinten Willkommenskultur konfrontiert.

Die Schauspieler wirken sympathisch und bringen mit ihrem munteren Spiel viel Abwechslung auf die Bühne, so dass sie die Zielgruppe bestimmt über die 70 Minuten Aufführungsdauer hinweg bei der Stange halten. Hinzu kommen starke Lichteffekte, ein originelles Bühnenbild aus verschiebbaren Elementen (Bernhard Niechotz) und eine stimmungsvolle musikalische Untermalung. Ebenfalls ein gelungener Effekt sind die Polizisten, die das Publikum beim Einlass wie Asylbewerber in Empfang nehmen.

Helmut Jasny, Westfälische Nachrichten, 7. November 2016

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Do, 17. November 2016
09.30 Uhr · Kleines Haus · Preise E

Leider keine weiteren Termine geplant.

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